* Bild nur zu Illustrationszwecken.Katsu Kaishū
勝海舟
Der Mann, der Edo ohne das Ziehen seines Schwertes rettete
Beschreibung
Katsu Kaishū war eine der außergewöhnlichsten Personen der Bakumatsu-Ära — ein Meisterschwerterkämpfer der Jikishin Kage-ryū-Schule, der besser als jeder andere verstand, dass das Zeitalter des Schwertes zu Ende ging. 1823 als Sohn einer Tokugawa hatamoto-Familie geboren, wandte er sich von der Schwertkampfkunst zur westlichen Marinemissenschaft ab und wurde der Vater der Kaiserlich Japanischen Marine. 1860 befehligte er die Kanrin Maru beim ersten japanischen Pazifikflug. Seine berühmteste Tat war die Aushandlung der friedlichen Übergabe von Edo-Burg an Saigō Takamori 1868, wodurch die Stadt mit einer Million Einwohnern vor Zerstörung bewahrt wurde — nicht sein Schwert ziehend, sondern seine Weisheit nutzend. Er sagte berüchtigt im hohen Alter, dass »Kenjutsu die Kunst des Tötens« ist, nicht um das Schwert zu verurteilen, sondern um zu bekräftigen, dass die höchste Meisterschaft darin besteht, es nie zu ziehen. Er hielt ein lizenziertes Meisterzertifikat in der Jikishin Kage-ryū und besaß sein ganzes Leben lang feine Schwerter — aber die Klinge, die ihm am meisten bedeutete, war diejenige, die er bei Edo-Burg in der Scheide behielt.
Bekannte Schwerter
- Schwert des Jikishin Kage-ryū-Meisters (das Schwert von Kaishūs Meisterschaft in Schwertkampfkunst — verkörpernd seine Philosophie, dass »die höchste Kampfkunst darin besteht, nie zu ziehen«; ein Schwert, dessen größte Kraft darin lag, gezogen zu bleiben)
- Tachi des Marinekommissars (das formelle Schwert des Befehlshabers, der Japans erste Pazifikreise an Bord der Kanrin Maru führte — eine Kriegerklingen, die in das neugeborene, ozeangestützte Schlachtfeld der Moderne getragen wurde)
- Schwert der Surrenderung ohne Blut (die Klinge, die während der Verhandlung mit Saigō Takamori, die eine Million Leben rettete, in der Scheide blieb — das mächtigste ungezogene Schwert in der japanischen Geschichte)