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* Bild nur zu Illustrationszwecken.Kiriha-zukuri (kiriha-zukuri) ist eine Art von Schwertbau (Querschnittsform der Klinge), die eine Form bezeichnet, die durch signifikantes Abhobeln der Rückenseite von shinogi-zukuri (shinogi-zukuri) entsteht. In standardmäßiger shinogi-zukuri existiert eine flache Oberfläche namens munebira (munebira) von der mune (Rücken) zur shinogi-suji (Gratlinie), aber in kiriha-zukuri wird dieser Bereich angewinkelt und abgeschnitten, wodurch eine breite flache Oberfläche entsteht, die sich direkt vom Rücken zur Kante erstreckt.
Der Name soll entweder von „Bau, der die kiriha (Schneidkante) betont" oder von „der Konstruktion einer Kante mit abgeschnittenem Rückenseitenbereich" abgeleitet sein. In jedem Fall erscheint die Kante im Vergleich zu standardmäßiger shinogi-zukuri breiter, und der Querschnitt hat ein charakteristisches Aussehen, das einem Keil (kusabi) ähnelt.
Kiriha-zukuri-Schwerter sind am häufigsten während der Periode von der Nanboku-chō-Periode (1336–1392) bis zur frühen Muromachi-Periode (frühe 15. Jahrhundert) zu sehen. Diese Ära markierte einen Übergang vom prächtigen tachi der Kamakura-Periode zur praktischen uchigatana und war eine Zeit, in der verschiedene experimentelle Klingenformen versucht wurden.
Während der tumultartigen Nanboku-chō-Periode wurden übergroße Schwerter wie ōtachi und notachi beliebt, aber gleichzeitig stieg die Nachfrage nach tanto und wakizashi, die für größere Reaktionsfähigkeit im Nahkampf konzipiert waren. Kiriha-zukuri scheint sich als eine Form entwickelt zu haben, die auf Nahkampfanforderungen reagierte, mit besonderer Wertschätzung für seine Form, die sowohl Stöße in Rüstungslücken als auch horizontale Schnittangriffe ermöglichen konnte.
Kiriha-zukuri-Klingen unterscheiden sich von standardmäßiger shinogi-zukuri auf folgende Weise.
Querschnittsform: Der Querschnitt von kiriha-zukuri zeigt eine breite flache Oberfläche auf der Rückenseite, wobei die Gratlinie, die der shinogi-suji entspricht, entweder abwesend oder sehr niedrig positioniert ist. Infolgedessen ist der Gradient vom Rücken zur Kante sanft, und die gesamte Breite der Kante trägt zur Schneidfähigkeit bei.
Rückendicke: Kiriha-zukuri-Schwerter haben typischerweise eine dickere kasane (Rückendicke) als Standard. Das erhöhte Volumen auf der Rückenseite erhöht die Klingensteifheit und verhindert Kantensplitterung beim Schneiden.
Kantenwinkel (Hakaku): Der Querschnittswinkel der Kante ist größer als in standardmäßiger shinogi-zukuri, was ihr eher eine Schneidcharakteristik von „durchdringen" als „schneiden" verleiht. Wenn die dünnkantige shinogi-zukuri mit einer sauberen „su"-Bewegung schneidet, durchdringt kiriha-zukuri mit einem festen „dosu"-Biss.
Die am häufigsten zirkulierenden kiriha-zukuri-Schwerter in der modernen Zeit sind naginata-naoshi (naginata-modifiziert) wakizashi und tanto. Naginata-naoshi bezieht sich auf Schwerter, die durch Verkürzung einer naginata-Klinge und Umwandlung in einen wakizashi oder tanto erstellt wurden, wobei die ursprüngliche naginata selbst einen kiriha-zukuri-Querschnitt aufweist.
Folglich behalten naginata-naoshi wakizashi und tanto ausgeprägte kiriha-zukuri-Charakteristiken. Speziell sind folgende Merkmale erkennbar.
Kiriha-zukuri-Schwerter waren für die folgenden Zwecke gut geeignet.
Selbverteidigungstanto: Mit Schwerpunkt auf Tragbarkeit und Praktikabilität wurden kiriha-zukuri tanto weit verbreitet von Samurai bis zu hochrangigen Kaufleuten und Mönchen verwendet. Mit einer breiten Kante und Leichtigkeit, Kraft anzuwenden, waren sie für den Notfalleinsatz gut geeignet.
Alternative zum Panzerdurchdringer: Obwohl nicht so schlank wie ein reiner yoroidōshi (Panzerdurchdringer), konnte kiriha-zukuri wakizashi sowohl zum Durchstoßen von Rüstungsnähten als auch zum Standard-Schnittangriff verwendet werden, was hohe Vielseitigkeit auf dem Schlachtfeld bietet.
Zeremonielle und religiöse Opfergaben: Aufgrund seiner visuell charakteristischen Präsenz wurde kiriha-zukuri sowohl als Opfergabe an Schreine und Tempel als auch als Zeremonienwaffe für Samurai geschätzt. Beispiele von kiriha-zukuri wakizashi und tanto unter erhaltenen Tempel-Opfergaben-Schwertern sind nicht selten.
Das Folgende sind Punkte zu berücksichtigen, wenn kiriha-zukuri-Schwerter in Museen oder Schwertläden geschätzt werden.
Bau bestätigen: Wenn man das Schwert von der Rückenseite betrachtet, überprüfen Sie, ob sich eine breite flache Oberfläche kontinuierlich vom Rücken zur Kante erstreckt. Die niedrige Position (oder Abwesenheit) der shinogi-suji ist das definierende Merkmal von kiriha-zukuri.
Konsistenz mit dem Hamon: Kiriha-zukuri-Schwerter weisen häufig suguha (gerade) oder kō-midare (kleine wellige) hamon auf. Wenn ein verziertes chōji-midare (Nelkenblatt-wellig) oder gunome (Kammuschel)-Muster vorhanden ist, kann die ursprüngliche Form durch spätere Politur verändert worden sein.
Naginata-Ursprünge bestätigen: Im Fall von naginata-naoshi kann der nakago (Tang) Inschriften wie „naginata" oder zusätzliche Unterschriften tragen, die die ursprüngliche Klingenlänge oder Proportionen anzeigen. Wenn dies bestätigt werden kann, wird die Provenienz der Änderung klar, wodurch der Schätzwert erhöht wird.
Kiriha-zukuri-Schwerter als eine Form, die die Vielfalt der japanischen Schwertherstellung verkörpert, haben einen einzigartigen Reiz als Objekte der Sammlung und Forschung. Als Produkte der historischen Änderung naginata-naoshi bekannt, dienen sie als Zeugen einer transformativen Ära in der Schwertgeschichte.
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