* Bild nur zu Illustrationszwecken.Burg Tonokōri
都於郡城
Burg Tonokōri is a historic castle in Kyūshū dating from the 1337 (Kenmu 4) bis 1615 (Genna 1), als die Burg aufgegeben wurde, whose lord was Der Itō-Clan (vom Gründer Itō Suketamochi an); kurzzeitig besetzt durch Shimazu Yoshihisa.
Überblick
Übersicht und Lage
Burg Tonokōri (都於郡城) in der Stadt Saito, Präfektur Miyazaki, war der Hauptsitz des Itō-Clans der Provinz Hyūga. Aus der Entfernung betrachtet wirken ihre terrassierten Einfriedungen wie auf Wasser schwebend, weshalb sie den Spitznamen "Ukifune-jō" (Schwimmschiff-Burg) erhielt. Sie wurde am 6. September 2000 zur Nationalen Historischen Stätte ausgewiesen.
Konstruktion und der Sitz des Itō-Clans
Die Burg wurde Überlieferung nach 1337 (Kenmu 4) von Itō Suketamochi erbaut. Etwa 240 Jahre lang diente sie als Sitz aufeinanderfolgender Anführer des Itō-Clans. Auf dem Höhepunkt der Macht des Clans unter Itō Yoshisuke kontrollierten die Itō fast die gesamte Provinz Hyūga, und Tonokōri bildete zusammen mit der Burg Sadowara den Kern eines Netzes, das als die "48 Burgen des Itō" bekannt war.
Die Shimazu-Invasion und Itō Mancio
1577 (Tenshō 5) zwangen Druckausübungen des Shimazu-Clans Itō Yoshisuke zur Flucht in die Provinz Bungo (ein Vorfall, der als "Itō Kuzure" oder Itō-Zusammenbruch bekannt ist), und Shimazu Yoshihisa besetzte die Burg Tonokōri. Die Burg diente daraufhin als Vorposten während Toyotomi Hideyoshis Befriedung von Kyūshū und der Schlacht von Takajō. Das Gebiet unterhalb der Burg ist auch als Geburtsort von Itō Mancio bekannt, dem Leiter der Tenshō-Gesandtschaft nach Europa.
Strukturelle Merkmale
Der Burgkomplex besteht aus fünf Haupteinfriedungen — die Hauptzitadel (ca. 3.500 tsubo), die zweite Einfriedung (1.200 tsubo), die dritte Einfriedung (600 tsubo), die westliche Zitadel und die hintere Zitadel — umgeben von mehr als zehn terrassierten Untereinfriedungen. Sein Grundriss, der steile natürliche Schluchten als Gräben nutzt, gilt als ein repräsentatives Beispiel der Konstruktion mittelalterlicher Bergburgen im südlichen Kyūshū.
Verbindungen zu Schwertern und Waffen
Als führendes Sengoku-Daimyo-Haus der Provinz Hyūga ist der Itō-Clan bekannt dafür, Schwerter als Belohnungen für Gefolgsleute und Geschenke im diplomatischen Austausch verwendet zu haben, und aufeinanderfolgende Anführer häuften wahrscheinlich Schwerter und Rüstungen in der Burg Tonokōri an. Nach dem Niedergang des Clans wird angenommen, dass ein großer Teil dieser Waffensammlung verloren ging, als die Shimazu die Burg eroberten.
Gegenwärtiger Zustand und Highlights
Die Ruinen der Burg Tonokōri werden nun als historische Stätte bewahrt, wobei Erdwälle und trockene Gräben in gutem Zustand rund um die Haupt- und zweite Einfriedung erhalten bleiben. Das Tonokōri-Geschichtsmuseum öffnete am Fuße der Burg im Juni 2024 und zeigt die Geschichte des Itō-Clans und das Leben von Itō Mancio.
Verbindung zu Schwertern
Als Sitz des Itō-Clans, des führenden Sengoku-Hauses der Provinz Hyūga, häufte Tonokōri wahrscheinlich Schwerter und Rüstungen an, die als Belohnungen und diplomatische Geschenke verwendet wurden, von denen man annimmt, dass vieles verloren ging, als die Shimazu die Burg nach dem Niedergang des Clans eroberten.
Sehenswürdigkeiten
- Nationale Historische Stätte (2000) — Hauptsitz des Itō-Clans mit dem Spitznamen "Schwimmschiff-Burg"
- Große Bergburg mit fünf Haupteinfriedungen und über zehn terrassierten Untereinfriedungen
- Geburtsort von Itō Mancio, Leiter der Tenshō-Gesandtschaft nach Europa
- Tonokōri-Geschichtsmuseum (2024 eröffnet) zur Geschichte des Itō-Clans
* Öffnungszeiten und Eintrittspreise können sich ändern. Bitte überprüfen Sie die offizielle Website vor Ihrem Besuch.