* Bild nur zu Illustrationszwecken.Ogaki-Burg
大垣城
Ogaki-Burg is a historic castle in Chūbu dating from the Erbaut um 1535 (Tenbun 4), whose lord was Ishida Mitsunari.
Überblick
Die Ogaki-Burg wurde um 1535 in der Provinz Mino (modernes Gifu) errichtet und erlangte ihren Platz in der Geschichte als Hauptfestung von Ishida Mitsunari und der Westlichen Armee am Vorabend der epochalen Schlacht von Sekigahara (1600). Die Schlacht — etwa 12 Kilometer westlich gelegen — bestimmte in einem halben Tag den Verlauf der japanischen Geschichte für die nächsten 250 Jahre und begründete die Tokugawa-Vorherrschaft. Sekigahara war die letzte große Schlacht, in der Japans beste Sengoku-Zeit-Schwerter in Massengefechten eingesetzt wurden, weshalb die Ogaki-Burg ein kraftvolles Symbol für das Ende des Schwertes als Schlachtfeldwaffe darstellt. Die Burg steht auch in Verbindung mit dem Haiku-Dichter Matsuo Bashō, der seine berühmte Reise "Oku no Hosomichi" hier abschloss.
Verbindung zu Schwertern
Die Schwertbedeutung der Ogaki-Burg liegt in ihrer Rolle als letzte große Bühne für japanische Schwerter als Schlachtfeldwaffen. Die Schlacht von Sekigahara (1600) — für die Ogaki als Basis der Westlichen Armee diente — war eine der letzten Massenauseinandersetzungen, in denen Sengoku-Zeit-Kampfschwerter in großem Maßstab eingesetzt wurden. Die Provinz Mino (modernes Gifu), in der Ogaki steht, war eine von Japans großen Schwertproduktionsregionen — Heimat des berühmten Schmieds Magoroku Kanemoto, dessen Klingen durch den charakteristischen "Drei-Zedernbaum"-hamon bekannt waren und von Warlords wegen ihrer Schneidekraft geschätzt wurden. Nach Sekigahara wandelte sich die Natur des japanischen Schwertes tiefgreifend — von Schlachtfeldwaffe zu spirituellem Symbol und Kunstobjekt — was Ogaki zu einer ergreifenden Schwelle in der Schwertgeschichte macht.
Sehenswürdigkeiten
- Ogaki-Burgturm (Rekonstruktion) — Ausstellungen zu Sekigahara und Toda-Familien-Schwertern und Rüstungen
- Sekigahara-Schlachtfeld — 20 Minuten mit dem Auto; der entscheidende Schlachtplatz von 1600 mit neuem Museum
- Feldlager von Ishida Mitsunari (Sasaoyama-Hügel) — Aussicht über das gesamte Sekigahara-Becken
- Gedenkstätte Oku no Hosomichi Musubi no Chi — zum Abschluss von Bashōs berühmter Reise
- Suimon-gawa-Uferpromenade — historischer Wasserweg, der die Burg mit der Wasserkultur der Stadt verbindet
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