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October 25, 1637 – April 12, 1638 (Kan'ei 14, 10th month, 25th day – Kan'ei 15, 2nd month, 28th day)
Shimabara und Amakusa, Provinz Hizen (heutiges Minamishimabara, Nagasaki und Amakusa, Kumamoto)
Kräfte
Shogunate Coalition Forces
Shimabara-Amakusa Rebel Forces
Etwa 4 Min. Lesedauer
Im Oktober 1637 erhoben sich etwa 37.000 christliche Bauern in den Regionen Shimabara und Amakusa auf Kyushu gegen erdrückende Besteuerung und brutale Unterdrückung ihres Glaubens. Unter der Führung des charismatischen Teenagers Amakusa Shirō Tokisada - von seinen Anhängern als Wunderheiler verehrt - besetzten sie die Ruinen der Burg Hara und widerstanden einer Armee des Shogunats von über 120.000 Mann fast vier Monate lang.
Die Rebellen waren Bauern, keine Berufskrieger. Ihre Waffen waren umgebaute Landwirtschaftswerkzeuge, Bambusspeere und geborgene Feuerwaffen aus der Ära christlicher Daimyo wie Konishi Yukinaga. Doch ihre Verzweiflung und ihr Glaube machten sie zu beachtlichen Verteidigern.
Die Reaktion des Shogunats war überwältigend, aber anfangs kostspielig. Der erste Kommandant, Itakura Shigemasa, fiel bei einem gescheiterten Frontalangriff - der einzige Shogunat-Kommandant der Edo-Periode, der im Kampf fiel. Sein Nachfolger Matsudaira Nobutsuna übernahm eine Belagerungsstrategie und brachte sogar ein niederländisches Kriegsschiff von Nagasaki mit, um die Burg vom Meer aus zu beschießen.
Im Februar 1638 brach der Hunger die Verteidiger. Die Burg fiel am 28.; Amakusa Shirō wurde getötet, und praktisch alle 37.000 Rebellen starben. Die Ruinen der Burg Hara, heute eine UNESCO-Welterbestätte, stehen noch immer als Denkmal dieser Katastrophe.
Die Folgen der Rebellion gestalteten Japan für zwei Jahrhunderte um. Das Shogunat vertrieb die letzten Portugiesen, vollendete die Politik der sakoku (nationale Abschließung) und kodifizierte formell das Ritual des fumie - das Treten auf heilige Bilder zur Identifizierung von Christen. Die Schwertkultur verschob sich entsprechend: Mit der Abschließung Japans von ausländischen Märkten und dem Ende interner Kriege verwandelten sich Klingen von Schlachtfeldwaffen zu zeremoniaellen Symbolen und Kunstobjekten. Die Schwertschmiede der Kanbun- und Genroku-Perioden konzentrierten sich auf ästhetische Verfeinerung statt praktischer Tödlichkeit. Shimabara war die letzte Schlacht, die Japan 230 Jahre lang führen würde.
Shimabara Rebellion Period
Era defined by the Shimabara Rebellion
Kan'ei-Era Sword Culture
Sword culture of the Kan'ei era when the rebellion occurred
Christian Daimyo and Their Swords
Connection between Christian daimyo sword culture and the Shimabara Rebellion background
Sakoku and the Maturation of Sword Culture
Seclusion policy completed after the rebellion and its effect on sword culture