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July 4, 1336 (25th day, 5th month, Kemmu 3 / Engen 1)
Minatogawa, Settsu-Provinz (heutiger Hyōgo-Bezirk, Stadt Kobe, Präfektur Hyōgo)
Kräfte
Southern Court (Emperor Go-Daigo's Forces)
Ashikaga Takauji and Tadayoshi's Forces (Northern Court)
Etwa 5 Min. Lesedauer
Die Schlacht am Minatogawa am 4. Juli 1336 war die entscheidende Schlacht der Anfangsphase der Nanbokuchō-Periode — der Ära der "Nördlichen und Südlichen Höfe" — und einer der berühmtesten Akte kriegerischer Loyalität in der japanischen Geschichte. Es war eine Schlacht, in die Kusunoki Masashige wissend eintrat, dass er verlieren würde, und die er mit einer Absichtlichkeit und Würde verlor, die seinen Tod zu einem Grundstein der Samurai-Tugend für Jahrhunderte machte.
Der Hintergrund lag in dem Zusammenbruch der "Kemmu-Restauration" von Kaiser Go-Daigo. Ashikaga Takauji — die größte Militärfigur des Zeitalters — brach Ende 1335 mit Go-Daigo, floh vorübergehend nach Kyushu und kehrte dann mit einer überwältigenden Armee zurück. Masashige, dem eine klare Bewertung vorlag, dass ein Kampf in den Ebenen von Settsu sicherer Niederlage gleichkäme, empfahl Go-Daigo, sich auf den Berghieiberg zurückzuziehen und von befestigten Bergpositionen aus Guerilla-Krieg zu führen. Der Rat wurde abgelehnt; Masashige erhielt Befehl zu kämpfen.
Sein Abschied von seinem Sohn Masatsura in Sakurai wurde zu einer der berühmtesten Szenen der japanischen Geschichtsliteratur. Nach der Taiheiki-Chronik sagte Masashige seinem Sohn, dass er zum sicheren Tod gehe, befahl ihm, heimzukehren und zu überleben, und trug ihm auf, die Loyalität zum Kaiser nie aufzugeben. Die emotionale Wahrheit der Szene — ein Vater, der zum Tode reitet und sich von einem Sohn verabschiedet, der weiterleben wird — resonierte tief mit japanischen Zuschauern vom Mittelalter an.
Die Schlacht selbst bestätigte Masashiges Einschätzung. Takauji's Kräfte griffen gleichzeitig zu Land und zu See an. Masashige kämpfte mit außerordentlichem taktischen Aggressivität — die Taiheiki verzeichnet sechzehn separate Gefechte, in denen seine Truppen angriffen und sich zurückzogen, wobei sie Feinde, die um ein Vielfaches zahlreicher waren, schwer trafen. Doch die Zahlen sprachen am Ende die entscheidende Sprache. Als seine verbleibenden Männer auf einige Dutzend schrumpften, zog sich Masashige mit seinem Bruder Masasue in ein nahegelegenes Haus zurück. Darauf folgte eine Darstellung, die mit fast liturgischer Sorgfalt aufgezeichnet wurde: Masashige und Masasue saßen sich gegenüber, äußerten ihre letzten Wünsche und trieben sich gegenseitig ihre Schwerter ins Herz.
Die Masashige zugeschriebene Phrase — "Shichishō hōkoku" (dem Reich in sieben Wiedergeburten dienen) — wurde einer der wohlklingendsten Ausdrücke der japanischen Kriegskultur. Die Rolle des Schwertes war hier sowohl praktisch als auch symbolisch: der Akt der Selbstzerstörung mit einem Klinge, statt sich zu ergeben, etablierte das Paradigma für die Beziehung des japanischen Kriegers zu seinem Schwert, das sich über Jahrhunderte in das Ritual des seppuku vertiefte. Masashige ruht in seinem Schrein am Minatogawa als eine Gottheit der Loyalität, sein Bild untrennbar von dem Schwert, das sein Leben beendete.
Kusunoki Masashige
The supreme loyal vassal; died heroically at Minatogawa fighting for the Southern Court
Kusunoki Masatsura
Masashige's son; inherited his father's cause after the Sakurai farewell
Nitta Yoshisada
Southern Court general who survived Minatogawa and continued fighting in Hokuriku
Ashikaga Takauji
Northern Court supreme commander; his victory at Minatogawa opened the way to the Muromachi Shogunate