Die zehn großen Schüler des Masamune: Go Yoshihiro, Sa, Go, Kaneuji und weitere
* Bild nur zu Illustrationszwecken.Masamune und sein Vermächtnis
Masamune von Soshu (Kamakura) – tätig von der späten Kamakura bis zur frühen Nanbokucho-Periode – gilt als der oberste Meister in der Nihonto-Geschichte. Sein soshu-den-Stil, charakterisiert durch explosive nie-Aktivität, kühne hamon und kraftvolle jihada, setzte den höchsten Standard für alle nachfolgenden nihonto.
Die zehn großen Schüler
Go Yoshihiro (Etchu-Provinz) wird oft als erster unter den Jutetsu genannt. Seine äußerst seltenen erhaltenen Werke – vielleicht zehn Klingen, alle als Nationalschätze oder Wichtige Kulturgüter designiert – zeigen einen nie-Reichtum, der sogar Masamunes übertrifft. Seine Seltenheit ist legendär.
Sa Samonji (Chikuzen, Fukuoka) brachte soshu-den nach Kyushu und produzierte kühne Klingen mit kraftvollem nie und brillantem jihada. Das Yoshimoto Samonji (später Sozan Samonji), das Nobunaga in der Schlacht von Okehazama erbeutete, ist sein historisch bekanntestes Werk.
Kaneuji (Mino-Provinz) verpflanzte soshu-den-Techniken nach Mino und legte damit den Grundstein für Mino-den – die Massenproduktionstradition, die Japan vom Muromachi-Zeitraum an mit Schwertern versorgte.
Hasebe Kunishige (Yamashiro/Kyoto) wird als Hersteller des Oshikiri Hasebe verewigt – ein Nationalschatz im Fukuoka City Museum, berühmterweise mit Oda Nobunaga verbunden.


