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* Bild nur zu Illustrationszwecken.Shizu Saburō Kaneji (shizu saburō kaneji) war ein tōkō der Nanbokuchō-Zeit und gilt als einer der Jūtetsu des Masamune. Er soll ursprünglich aus der Tegai-Schule von Yamato gestammt haben, später bei Masamune in Sōshū gelernt und schließlich in das Gebiet von Shizu in der Provinz Mino (nahe dem heutigen Kaizu-shi in der Präfektur Gifu) gezogen sein, um dort zu schmieden.
Dass Kaneji in seiner Laufbahn mehrere Traditionen vereint — die Yamato-den, die Sōshū-den und die Mino-Tradition — ist ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis seines Schaffensstils.
Kanejis Schaffensstil gilt als charakterisiert durch die Verschmelzung einer aus der Yamato-den stammenden, an masame erinnernden jigane mit dem starken nie des hamon, der auf die Sōshū-den zurückgeht. Bekannt sind Werke, bei denen die jigane itame mit eingemischtem masame zeigt und der hamon notare mit gunome-Elementen aufweist, wobei starkes nie auftritt.
Diese Erscheinung, die gleichsam die Pracht der Sōshū-den über den Yamato-Untergrund legt, soll auch die spätere Stilbildung der Mino-Tradition beeinflusst haben, und Kaneji wird als einer der Ursprünge der Mino-Schwerter eingestuft.
Die Schüler, die auf Kaneji folgten, zogen aus dem Gebiet von Shizu in das nahe gelegene Naoe (naoe) und bildeten eine Gruppe von tōkō, die als „Naoe-Shizu (naoe-shizu)" bekannt wurde. Die Werke des ersten Kaneji und die der Naoe-Shizu werden stilistisch oft getrennt voneinander besprochen und sind auch in der Begutachtungswelt ein wichtiges Thema.
So wird Kaneji nicht nur als bedeutender Einzelmeister, sondern auch als Ausgangspunkt einer Entwicklung betrachtet, die zur Entfaltung der Mino-Schwerter führte.
Die Jūtetsu des Masamune bezeichnet die Gesamtheit der zehn tōkō, die bei Masamune, dem berühmten Meister aus Sōshū, gelernt haben sollen, und auch Kaneji wird zu ihnen gezählt. Allerdings wurde dieses Konzept erst in späteren Schriften über Schwerter ausformuliert, und die Zusammensetzung der zehn variiert je nach Quelle, sodass es als historische Tatsache schwer zu belegen ist, ob alle tatsächlich bei Masamune in die Lehre gingen. In diesem Sinne sollte man die Jūtetsu des Masamune weniger als exakte historische Wahrheit verstehen, sondern vielmehr als Orientierungsrahmen, der die große Strömung zeigt, wie der Einfluss der Sōshū-den sich auf die tōkō verschiedener Provinzen ausbreitete. Auch im Fall von Kaneji ist es vor allem sein Schaffensstil selbst — die Herkunft aus Yamato verbunden mit dem nie-Wirken im Sōshū-Stil —, der die Überlieferung am besten belegt.
Die Nanbokuchō-Zeit, in der Kaneji tätig war, war eine Periode, in der sich die Gestalt der japanischen Schwerter grundlegend veränderte. In dieser Zeit waren breitschneidige tachi mit ausgeprägtem kissaki von imposanter Erscheinung beliebt, und durch das spätere Kürzen mittels suriage verloren viele Werke die mei des nakago und wurden zu mumei. Auch unter den Schwertern, die als Shizu-Werke klassifiziert werden, sind viele ō-suriage mumei, und zaimei-Stücke gelten als kostbar. Dass mumei-Schwerter, die in der Begutachtungswelt als „Shizu" eingestuft wurden, hochgeschätzt werden, liegt an diesem historischen Hintergrund. Beim Betrachten der Gestalt ist es der erste Schritt, aus der Breite der Klinge, der Größe des kissaki und dem Verlauf des sori die gewaltige Ausstrahlung der Nanbokuchō-Zeit zu erspüren.
Wenn man Werke der Linie von Kaneji oder der Naoe-Shizu betrachtet, lassen sich folgende Punkte hervorheben, um ihre Eigenart zu erfassen.
Es gibt auch Fallstricke.
Nach Kaneji wuchs die Provinz Mino im Laufe der Muromachi-Zeit zu einem großen Produktionszentrum für Schwerter heran. Es ist auch für das Verständnis der Geschichte der Gokaden (Yamashiro, Yamato, Bizen, Sōshū, Mino) ein interessanter Aspekt, dass an der Wurzel der Blüte der Mino-Tradition, die für ihre praktisch ausgerichtete Schmiedekunst bekannt ist, die Linie der kaji steht, die aus Yamato gekommen war. Die Mino-Tradition, die als die am spätesten entstandene unter den Gokaden gilt, bildete sich heraus, indem sie Elemente anderer Traditionen aufnahm, und Kanejis Lebensweg verkörpert diese Entstehungsgeschichte. Im späteren Mino war vor allem in Seki (seki) eine große Zahl von tōkō tätig und deckte den hohen Bedarf der Kriegsstaatenzeit. Wenn man den Schaffensstil aus Kanejis Zeit mit Mino-Stücken des späten Muromachi vergleicht, sollte der Unterschied im Charakter deutlich zu spüren sein — auch innerhalb Minos selbst.
Wenn man sich mit den Werken von Shizu Saburō Kaneji befasst, lassen sich ihre Eigenheiten am leichtesten erfassen, wenn man die drei Schlüsselbegriffe „masame von Yamato", „nie von Sōshū" und „Brücke nach Mino" als Leitfaden nimmt. Auch der Vergleich mit den Schaffensstilen anderer Schüler im Rahmen der Jūtetsu des Masamune wird helfen, das Verständnis zu vertiefen.
Wer sich für die Linie von Shizu Saburō Kaneji und der Naoe-Shizu interessiert, kann die ausgestellten Werke online besichtigen und erwerben. Für Fragen nutzen Sie bitte das Kontaktformular.
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