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* Bild nur zu Illustrationszwecken.Ein japanisches Schwert besteht aus der Klinge (einschließlich des Griffteils oder nakago) und der koshirae (Montage). Die koshirae enthält zahlreiche Metallbeschläge, und die Handwerker, die sich auf die Herstellung dieser Beschläge spezialisieren, werden kollektiv kanagu-shi (Metallbeschlag-Handwerker) oder tosougu-shi (Schwertbeschlag-Handwerker) genannt.
Schwertbeschläge erfüllen sowohl praktische als auch künstlerische Funktionen. Nach der Edo-Zeit, als der Frieden die Kriegsführung ersetzt, verwandelte sich das Schwert von einer Waffe in „tragbare Kunst, die die Samurai-Ästhetik verkörpert", und das Design und die Handwerkskunst von Beschlägen entwickelten sich zu einem unabhängigen Bereich der dekorativen Kunst.
Die habaki ist ein Metallkragen, der zwischen der Klinge und der Scheidentulle angebracht ist, um zu verhindern, dass die Klinge herausfällt. Sie erfüllt sowohl eine Sicherungs- als auch eine dekorative Funktion an der Klingenbasis.
Materialien: Gold, Silber, shakudo (Kupfer-Gold-Legierung), suaka (Reinkupfer), shibuichi, Messing Techniken: Tankin (Hämmerschmiedekunst), chokin (Gravieren), zogan (Einlegearbeit), kinkise (Goldauflage)
Habaki-Hersteller arbeiten eng mit Schmieden und Polierern zusammen und vermessen die nakago-Dimensionen präzise für eine maßgeschneiderte Passung – was sowohl hohe Präzision als auch tiefes Materialverständnis erfordert.
Die tsuba ist eine runde oder ovale Wache, die zwischen dem Griff und der Klinge positioniert ist. Bei katana-ähnlichen Montagen wird sie in Kombination mit den seppa (Abstandsscheiben) verwendet.
Historische Schulen und Produktionszentren:
Viele moderne Tsuba-Hersteller arbeiten als unabhängige Künstler-Handwerker, wobei zahlreiche auf NBTHK-Schwertbeschlag-Ausstellungen ausstellen.
Menuki sind kleine dekorative Elemente, die unter der Griffumwicklung (tsuka-ito) eingebettet sind und eine rutschfeste Funktion mit ornamentaler Schönheit verbinden.
Motive: Drachen, Falken, Wellen, Blumen und Vögel, Waffen, dreiblättriges Hibiskus-Blatt (Tokugawa-Wappen) und viele andere Techniken: Gießen, tankin, chokin, zogan (in Gold, Silber, shakudo, shibuichi usw.)
Das Handwerk des Menuki-Herstellers verbindet präzises Gießen mit Gravieren. Die Familie Goto dominierte das Feld über Generationen hinweg während der Edo-Zeit mit einer sorgfältig gehüteten Handwerkstradition.
Die kozuka ist der Griff eines kleinen Gebrauchsmessers, das in einer Tasche auf der Außenseite der Scheide aufbewahrt wird. Sie funktioniert als praktisches Werkzeug und dient gleichzeitig als Leinwand für exquisite Metallarbeitskunst. Feine Exemplare erzielen Preise von Hunderttausenden bis über eine Million Yen allein für den Griff.
| Technik | Beschreibung |
|---|---|
| Tankin | Hämmern und Formen von Metallblechen |
| Chokin | Direktes Gravieren auf Metalloberflächen |
| Zogan | Einlegearbeit unterschiedlicher Metalle in eingeschnittene Kanäle |
| Shakudo-Finish | Chemische Patinierung zur Erzeugung von Shakudos charakteristischer dunkelviolett-schwarzer Farbe |
| Kinkise | Anwendung dünner Goldbleche über Kupfer oder anderen Basismetallen |
| Nunome-zogan | Hämmern von Metallfolie in eine fein durchbrochene Oberfläche |
Die Bevölkerung von Schwertbeschlag-Handwerkern ist noch kleiner als die von Schmieden oder Polierern – geschätzt auf nur einige Dutzend landesweit. Die Nachfolgeregelung ist ein kritisches Problem, und die technische Weitergabe wird zunehmend schwieriger.
Zu den wichtigsten Ausbildungswegen gehören:
Schwertbeschläge sind ein bedeutender Faktor bei der Authentifizierung und Bewertung, und die Qualität (oder das Fehlen) guter Beschläge hat einen großen Einfluss auf den Verkaufspreis eines Schwertes.
Schwertbeschlag-Handwerker sind die unbekannten Helden der künstlerischen Vollkommenheit des japanischen Schwertes. Obwohl sie ebenso wichtig sind wie Schmiede und Polierer, erhalten sie bei weitem weniger Anerkennung. Die Bewahrung ihrer Fähigkeiten ist eine der dringendsten Herausforderungen für die moderne nihonto-Kultur.
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