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* Bild nur zu Illustrationszwecken.Der Begriff „Tenka Sanmeisou" (Drei große Speere unter dem Himmel) bezieht sich auf drei große lange Speere – Nihongo, Otegine und Tonbokiri – eine Bezeichnung, die seit der Edo-Zeit weitergegeben wird. Als Äquivalent des „Tenka Gosken" (Fünf große Schwerter unter dem Himmel) in der Welt der japanischen Schwerter gehören sie zu den berühmtesten Speeren und wurden durch Generationen weitergegeben. Was diese drei Speere gemeinsam haben, ist, dass ihr Wert über ihre Bewertung als bloße praktische Waffen hinausgeht – sie haben kulturelle Bedeutung neben den Anekdoten der Herren gesammelt, die sie besaßen. In diesem Artikel untersuchen wir die Herkunft und die gegenwärtige Verwaltung jedes einzelnen, um zu verstehen, wie diese renommierten Speere bis zum heutigen Tag weitergegeben wurden.
In der Welt der japanischen Schwerter designiert „Tenka Gosken" fünf große Schwerter – Doji Ansatsu, Mikazuki Munene, Onimaru Kunitsuna, Daitetsudai Mitsuo und Juzumaru Tsunetsugu – während in der Welt der Speere das Ranking-Äquivalent das Tenka Sanmeisou ist. In der Samurai-Gesellschaft der Edo-Zeit wurden große Speere wie große Schwerter als Schätze behandelt, die Familienansehen und kriegerische Leistungen symbolisierten, und durch die Weitergabe von Anekdoten wurde ihr Ruf gefestigt. Was alle drei der großen Speere gemeinsam haben, ist nicht nur überlegenes Handwerk der Klinge, sondern auch spezifische Episoden bezüglich ihrer Besitzer, die in der ganzen Geschichte erzählt wurden.
Nihongo ist ein großer langer Speer mit einer bambusblattförmigen Spitze und soll ursprünglich ein kostbares Objekt gewesen sein, das mit dem kaiserlichen Haushalt verbunden ist, durch die Hände mehrerer mächtiger Figuren ging, bevor es letztendlich in den Besitz des Kuroda-Clans kam. Die berühmteste bekannte Anekdote betrifft Mori Taheiji, einen Gefolgsmann des Kuroda-Hauses. Die Geschichte erzählt, dass Mori Taheiji, als ihm Sake in der Residenz von Fukushima Masanori angeboten wurde, diesen Speer als Belohnung für das Trinken aus einem großen Becher auf einmal erhielt. Diese Anekdote wurde später zum Gegenstand eines Volksliedes namens „Kuroda-bushi" und bleibt bis heute sehr geliebt. Er wird derzeit im Fukuoka City Museum aufbewahrt und hat Gelegenheiten zur öffentlichen Besichtigung durch permanente Ausstellungen und Sonderausstellungen.
Otegine soll in dem Yuki-Clan weitergegeben worden sein und ist ein außergewöhnlich großer langer Speer, der aufgrund der Länge seines Schafts und der Größe seiner Spitze als der größte Einfluss unter den drei großen Speeren bewertet wurde. Der Name soll sich von der dicken, mörserartigen Form seiner Scheide ableiten. Leider ist das Original verloren gegangen; es soll bei Luftangriffen während der letzten Phase des Pazifikkriegs zerstört worden sein. Was heute in Museen und Gedenkstätten zu sehen ist, ist eine Nachbildung auf der Grundlage historischer Dokumente und Aufzeichnungen. Die bloße Tatsache, dass das Original verloren gegangen ist, trägt eine wichtige historische Lektion, die unerlässlich für das Verständnis der Herkunft dieser großen Speere ist.
Tonbokiri ist besonders berühmt als der geliebte Speer von Honda Tadakatsu, bekannt als einer der Vier himmlischen Könige von Tokugawa. Der Ursprung seines Namens soll sich aus einer Anekdote ableiten, die die Schärfe seiner Spitze demonstriert: Die Legende besagt, dass eine Libelle die Spitze berührte und in zwei Teile geteilt wurde. Es soll von Fujiwara Masasane, einem Schwertschmied von Mikawa, geschmiedet worden sein, und die raffinierten Rillen, die in die Klinge eingraviert sind, zeigen außergewöhnliche Handwerkskunst. Es ist einer der großen Speere, dessen Überleben bestätigt wurde, und wird bemerkenswert im Sano Art Museum in Mishima City, Präfektur Shizuoka, gehalten und ausgestellt.
Die drei großen Speere haben jeweils einen anderen Weg verfolgt. Die Organisation ihres aktuellen Status ergibt das Folgende:
| Name | Großer Clan, der es besaß | Aktueller Status |
|---|---|---|
| Nihongo | Kuroda-Clan | Noch vorhanden, vom Fukuoka City Museum gehalten |
| Otegine | Yuki-Clan | In der Kriegszerstörung verloren, Nachbildung vorhanden |
| Tonbokiri | Honda-Clan | Noch vorhanden, vom Sano Art Museum gehalten |
Somit sind Nihongo und Tonbokiri noch vorhanden und können in Museen bewundert werden, während Otegine sein Original verloren hat und nur durch Nachbildungen gewürdigt werden kann. Die Tatsache, dass selbst innerhalb derselben Kategorie des „Tenka Sanmeisou" ihre Schicksale so stark divergiert haben, spricht dafür, dass die Übermittlung von Meisterwerken vom Zufall und von Erhaltungsbemühungen abhängt. Trotz wiederholt auftretender Gefahr des Verlusts durch Kriegsführung, Katastrophe oder Wechsel der Besitzverhältnisse hat die Weitergabe von Aufzeichnungen und Anekdoten uns das Wissen über diese drei großen Speere bewahrt.
Das Tenka Sanmeisou zeigt, dass Speere wie alle Kampfwaffen nicht nur als Kampfinstrumente behandelt wurden, sondern als Kulturerbe, das mit den Leistungen und Anekdoten ihrer Besitzer verwoben ist. Die Wege, die die drei Speere genommen haben, unterscheiden sich deutlich: Nihongo besteht weiterhin und ist der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, Otegine wurde durch Feuer verloren und wird durch Nachbildungen in Erinnerung gerufen, und Tonbokiri kann direkt in einem Museum bewundert werden. Wie japanische Schwerter sind auch Speere Zeugen der Geschichte, weitergegeben oder verloren durch die Wechselfälle von Zeit und Besitzverhältnissen. Das Verständnis dieser Anekdoten bereichert unsere Perspektive beim Schätzen von Schwertern und Kampfwaffen.
Bei TOUKENZA veröffentlichen wir neben japanischen Schwertern selbst online Kolumnen, die die Geschichte und Kultur dieser Kampfwaffen vorstellen. Wenn Sie den Kauf eines japanischen Schwertes erwägen, können Sie unser aktuelles Angebot in unserem Online-Katalog durchsuchen, und wenn Sie Fragen haben, können Sie uns über unser Kontaktformular erreichen.
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