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* Bild nur zu Illustrationszwecken.Die Harima-Provinz (Harima no kuni) war ein Ritsuryo-Staat, der dem Gebiet um die Stadt Himeji im Südwesten der heutigen Präfektur Hyogo entsprach. Sie liegt am Seto-Binnenmeer und ist entlang der Sanyo-Straße als entscheidender Verkehrsknotenpunkt positioniert. Sie florierte seit der Antike als Logistik-Drehkreuz, das die Kinai-Region mit den Regionen Sanin, Sanyo und Shikoku verbindet.
In der Schwertgeschichte wird Harima nicht unter den "fünf großen Schulen" (Go-ka-den) von Yamashiro, Yamato, Bizen, Soshu und Mino gezählt. Es ist jedoch bekannt, dass Schmiede mit charakteristischen Stilen aktiv waren, die Harimas geografische Position zwischen den fünf Schulen nutzten. Obwohl weniger bekannt als die großen zentralen Produktionszentren, ist es eine Region, die fasziniendes Material zur Erforschung der Individualität von Provinzschwertschmieden bietet.
Harima grenzte an Bizen und Yamashiro/Yamato, die zwei großen Zentren der alten Schwertproduktion, und befand sich somit in einer Position, die leicht von beiden Traditionen beeinflusst wurde. Man geht davon aus, dass Schmiede und Techniken entlang der Straßen wanderten, und die Arbeiten der Harima-Schmiede zeigen manchmal teilweise Elemente der Bizen- oder Yamato-Traditionen.
Andererseits hatte Harima seine eigene einzigartige Nachfrage. In Burgenstädten wie Himeji etablierten sich Schmiede, um die Anforderungen von Daimyo und Samurai zu erfüllen, und es wird angenommen, dass sie sowohl praktische uchigata-Schwerter als auch zeremonielle und Geschenkschwerter herstellten. Aufgrund begrenzter historischer Aufzeichnungen im Vergleich zu bekannten zentralen Schmieden ist das Gesamtbild von Genealogie und Stil nicht unbedingt klar, aber Harima behielt einen gewissen Status als regionales Schwertherstellungszentrum.
Einer der bekannteren Harima-Schmiede ist Tegarayama Ujishige. Er war ein Schmied, der um die Harima und Himeji in der frühen Edo-Zeit aktiv war und für sein Geschick im Anbringen von kompliziertem Horimono auf der Klinge bekannt ist – weit über bloße funktionale Schwertherstellung hinaus.
Er soll besonders in Skulpturen mit Pferden (koma) hervorgestochen haben, und es wird vermerkt, dass er durch durchbrochene Schnitzerei und Reliefschnitzerei dynamische Designs auf der Klinge ausdrückte. Klingenschnitzerei ist nicht bloße Dekoration, sondern auch eine Präsentation der metallhandwerklichen Fertigkeit und des ästhetischen Sinns des Schmiedes. Die Werke von Tegarayama Ujishige werden als eine charakteristische Präsenz betrachtet, trotz ihrer Herkunft von einem Provinzschmied.
Zu beachten ist, dass aufgrund von Einschränkungen in historischen Quellen viele Details bezüglich seiner aktiven Zeit und Abstammung unsicher bleiben, und biografische Informationen sollten einzeln durch Authentifizierungszertifikate und Fachliteratur verifiziert werden.
Bei der Organisation der Merkmale, die häufig in Schwertern der Harima-Schule beobachtet werden, ergeben sich folgende:
Im Gegensatz zu zentralen Schulen mit klaren "Typen" wie Bizens choiji oder Soshus nioikomi zeichnen sich Harima-Schmiede dadurch aus, dass sie Elemente mehrerer Traditionen einbeziehen, während sie ihre Unterscheidung durch den zusätzlichen Wert des Horimono etablieren.
Über Harima hinaus sind Werke von Provinzschmieden, auch wenn signiert, oft wenig bekannt, mit wenigen detaillierten Aufzeichnungen ihrer Geschichten. Im Fall unsignierter Klingen muss man sich auf "kiwame" (Zuschreibung) verlassen, das auf stilistische Merkmale wie jihada und horimono-Technik basiert.
Bei der Untersuchung solcher provinziellen Werke sollten die folgenden Punkte in dieser Reihenfolge verifiziert werden:
Erstens das Vorhandensein von Registrierungszertifikat und Authentifizierungsdokumentation. In Japan erfordert der Besitz oder Handel mit Schwertern ein Registrierungszertifikat, das von der Präfekturbildungsbehörde ausgestellt wird, und Authentifizierungsdokumente von Organisationen wie der Japan Sword and Art Sword Preservation Society (NBTHK) bieten wertvolle Hinweise zur Verifizierung der Grundlage der Zuschreibung.
Zweitens die Qualität des Horimono. Bei Werken, die der Harima-Schule oder Tegarayama Ujishige zugeordnet sind, werden die Schärfe der Schnitzschnitte und das Gleichgewicht des Designs zu wichtigen Faktoren, die die Bewertung beeinflussen.
Drittens der Gesamtzustand. Klingen mit Horimono können aufgrund von Polierreduktion abgeschwächte Schnitzerkonturen aufweisen, daher ist eine sorgfältige Untersuchung der Erhaltung der Schnitzerei wünschenswert.
Werke von Harima-Schmieden sind zahlenmäßig auf dem Markt im Vergleich zu renommierten zentralen Schulen seltener, und Möglichkeiten, sie als zusammenhängende Gruppe zu diskutieren, sind begrenzt. Gerade deswegen bietet die Begegnung mit einer Klinge, die der Harima-Schule oder Tegarayama Ujishige zugeordnet wird, eine kostbare Gelegenheit, die Individualität von Provinzschmieden direkt zu erleben und zu verstehen.
Sich mit den Techniken von Provinzschmieden auseinanderzusetzen, die von Straßen und Burgenstädten gepflegt wurden – etwas Unsichtbares innerhalb des breiten Rahmens der fünf großen Schulen – bietet eine wichtige Perspektive zum Verständnis der Vielfalt japanischer Schwerter.
Im Online-Katalog von TOUKENZA können Sie verschiedenste Angebote durchstöbern, einschließlich nicht nur Meisterwerke von renommierten Produktionszentren, sondern auch Werke von Provinzschmieden wie denen aus Harima. Wir hoffen, dass dieses Material dazu beitragen wird, Ihnen die Richtung Ihrer eigenen Sammlung zu untersuchen, während Sie die individuellen Merkmale verschiedener Produktionsregionen vergleichen.
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