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* Bild nur zu Illustrationszwecken.Kurz nach Kaiser Hirohitos Kapitulationserklärung am 15. August 1945 begann die GHQ mit Japans Entwaffnung. Nach der formalen Kapitulation am 2. September befahl die GHQ die sofortige Übergabe aller Schwerter und Schusswaffen. Im ganzen Land füllten sich Polizeistationen und amerikanische Militäreinrichtungen mit beschlagnahmten Klingen. Menschen mit ererbten Schwertern zu Hause standen vor einer quälenden Frage: Übergabe oder Verstecken?
Japanische Intellektuelle, Sammler und Museumsmitarbeiter führten eine Kampagne durch, in der sie argumentierten, dass nihonto keine bloßen Waffen sind, sondern einzigartige japanische Kulturgüter und Kunstobjekte. Das Tokioter Nationalmuseum forderte die GHQ zum Schutz seiner Sammlung auf, und Schwertforscher beschritten diplomatische Wege. Bis 1946 bestätigte die GHQ, dass als Kunstobjekte registrierte Schwerter von der Beschlagnahme ausgenommen wären — der Ursprung des heutigen Schwertregistrierungssystems Japans.
Trotz dieser Bemühungen wurde die überwiegende Mehrheit der Schwerter beschlagnahmt. Schätzungen zerstörter Klingen reichen von einer Million bis zu mehreren Millionen. Die meisten wurden für Schrott eingeschmolzen; einige wurden von amerikanischen Soldaten als Souvenirs mitgenommen (diese kehren heute immer noch nach Japan zurück); und einige wurden in amerikanische Museen und Militäreinrichtungen übertragen.
Die Society for the Preservation of Japanese Art Swords (NBTHK) wurde 1948 als Höhepunkt dieser Erhaltungsbemühungen gegründet. Sie dient seitdem als zentrale Institution für nihonto-Bewertung, Erhaltung und Förderung.
Das Feuerwaffen- und Schwertgesetz von 1953 schuf den rechtlichen Rahmen für den Besitz, die Registrierung und den Handel mit nihonto. Der neu zulässige zivile Besitz von registrierten Kunstschwertern und die offizielle Wiederaufnahme der neuen Schwertherstellung im selben Jahr — wodurch die achtjährige Nachkriegspause endete — kennzeichnen 1953 als Gründungsjahr der zeitgenössischen japanischen Schwertkultur. Die Reise von der Niederlage zur Wiederbelebung ist ein Zeugnis der Entschlossenheit derjenigen, die sich weigerten, diese Tradition sterben zu lassen.
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