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* Bild nur zu Illustrationszwecken.Sunnobi tanto nehmen die Grauzone zwischen dem Standard-tanto (unter ein shaku, ca. 30 cm) und dem wakizashi (über ein shaku) ein. Mit typischerweise 30–39 cm behalten sie das Formenrepertoire eines tanto bei und bieten gleichzeitig eine größere Reichweite – Klingen, die aus praktischer Notwendigkeit auf dem Schlachtfeld entstanden sind.
Die endemischen Kriege der Nanbokucho- und Muromachi-Zeit schufen die Nachfrage nach vielseitigen Nahkampfklingen. Sunnobi tanto waren lang genug für den Griffbereich und leicht genug für ständiges tägliches Tragen – der ideale Kompromiss zwischen einem reinen tanto und dem größeren wakizashi.
Sunnobi tanto aus der Nanbokucho-Ära zeigen oft kühne hamon: große gonome (welliges Anlassen), notare (Welle) und wilde midare-Muster, die den allgemeinen Trend der Zeit zu mächtigen, großformatigen Formen widerspiegeln. Sowohl soshu-den als auch bizen-Arbeiten sind gut vertreten.
Hochwertige sunnobi tanto – besonders Nanbokucho soshu-den-Stücke mit reichlich nie – erhalten regelmäßig NBTHK Juyo und Tokubetsu Juyo Zertifizierungen. Ihre mehrdeutige Klassifizierung zwischen den Formen macht sie sowohl historisch interessant als auch ästhetisch unverwechselbar innerhalb einer Sammlung.
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