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* Bild nur zu Illustrationszwecken.Der internationale Export eines japanischen Schwertes erfordert das Durchlaufen von drei rechtlichen Verfahrensschritten in dieser Reihenfolge:
Die Reihenfolge ist kritisch — Sie können keinen Exportantrag stellen, während Sie noch ein Registrierungszertifikat halten. Eine Umkehrung dieser Schritte führt zum Neubeginn des gesamten Verfahrens. Es ist unerlässlich, den kompletten Ablauf im Voraus zu verstehen.
Japanische Schwerter, die im Inland aufbewahrt werden, verfügen über ein von der präfekturalen Bildungsbehörde ausgestelltes Schwertregistrierungszertifikat (im Folgenden „Registrierungszertifikat"). Dieses Dokument beweist den legalen Besitz innerhalb Japans.
Bei einer internationalen Ausfuhr muss dieses Zertifikat abgemeldet (storniert) werden. Das Verfahren umfasst diese Schritte:
Kritischer Hinweis: Nach der Abmeldung ist eine Neuregistrierung des Schwertes, wenn Sie es nach Japan zurückbringen, ein neues Registrierungsverfahren erforderlich. Da die Abmeldung nicht rückgängig gemacht werden kann, bestätigen Sie Ihre Exportentscheidung vor dem Fortfahren.
Nach der Abmeldung des Zertifikats beantragen Sie die Exportgenehmigung beim METI. Schwerter können unter Gegenstände fallen, die durch die Exportkontrollverordnung reguliert werden, wobei besondere Aufmerksamkeit auf antike oder kulturelle Schwerter erforderlich ist.
Anträge werden bei regionalen METI-Büros (mit Zweigstellen in Osaka, Nagoya, Fukuoka usw.) oder dem Hauptministerium eingereicht. Die Überprüfung dauert typischerweise 2–4 Wochen, obwohl kulturell bedeutsame Schwerter zusätzlicher Kontrolle unterliegen können.
Bei der Ausfuhr eines japanischen Schwertes müssen Sie den Harmonisierten System-Code (HS-Code) für Zollzwecke bestimmen. Die wichtigsten HS-Codes für japanische Schwerter sind:
| Kategorie | HS-Code | Anmerkungen |
|---|---|---|
| Schwerter (Kunst/Antiquitäten) | 9706.00 | Antiquitäten älter als 100 Jahre |
| Schwerter (Handwerk/dekorativ) | 9701–9705 | Kunst- und Sammlerkategorie |
| Schwerter (allgemeine Waffen) | 9307.00 | Sport- und Zeremonialschwerter |
Antike Klingen (älter als 100 Jahre) können sich für reduzierte oder eliminierte Zolltarife in Importländern qualifizieren. Wenn Zollbehörden den Artikel jedoch als Waffe klassifizieren, können sich die Zolltarife erheblich ändern. Eine vorherige Überprüfung mit Importagenten ist unerlässlich.
Häufig übersehen beim Schwertexport ist die Einhaltung des Washingtoner Übereinkommens (CITES: Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten wildlebenden Tier- und Pflanzenarten).
Die Schwertklinge selbst (Stahl) wird von CITES nicht reguliert, aber CITES-Zertifizierung kann erforderlich sein, wenn die mitgelieferten Beschläge (koshirae) regulierte Materialien verwenden.
Traditionelle japanische Schwertgriffe (tsuka) sind mit Rochenhaut (samegawa) umwickelt. Trotz des Namens verwenden sie typischerweise Stachelrochenhäute (Dasyatis akajei usw.) Leder. Einige Rochenarten sind in CITES Anhang II aufgelistet und erfordern Genehmigungen für kommerziellen internationalen Handel.
Wichtige Überprüfungspunkte:
Schwerter vor der Edo-Periode können Elfenbein in Griffkappen oder Schutzdekorationen aufweisen. Elfenbein ist in CITES Anhang I aufgelistet, wobei kommerzieller internationaler Handel im Allgemeinen verboten ist. Einige antike Gegenstände können mit ordnungsgemäßer Zertifizierung exportiert werden, aber Genehmigungen sind erforderlich.
Walknochen (kujira-bone) Schwertbeschläge können ebenfalls der CITES-Regulierung unterliegen.
In Japan werden CITES-Zertifikate vom Ministerium für Umwelt (Abteilung für Naturschutz, Abteilung für Wildtiere) ausgestellt. Anträge erfordern Informationen über Materialtyp, Menge, Herkunft und Bestimmung, mit Überprüfungen, die mehrere Wochen dauern.
Überprüfen Sie im Voraus Folgendes, um Verzögerungen und Komplikationen zu vermeiden:
Der Export von japanischen Schwertern beinhaltet komplexe Verfahren, aber die Befolgung der korrekten Reihenfolge stellt eine legale Fertigstellung sicher. Die Inanspruchnahme spezialisierter Schwertexport-Agenten oder Zollberater optimiert das Verfahren effizient und zuverlässig.
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