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* Bild nur zu Illustrationszwecken.Nihontō besitzen als Schwertkunstobjekte eine tiefe Welt der Betrachtung, doch für diejenigen, die ihren ersten Kauf erwägen, entsteht leicht die Verwirrung, dass „die Preisspanne zu groß ist und man nicht weiß, nach welchem Maßstab man sich richten soll". In diesem Artikel werden die Schritte bis zum Erwerb des ersten Schwertes aus den Gesichtspunkten Budget, Schwerttyp, Kaufquelle und rechtliche Verfahren systematisch dargestellt.
Die Marktpreise für Nihontō sind je nach Schwerttyp, Epoche, mei, Erhaltungszustand und dem Vorhandensein einer kanteisho sehr breit gefächert und reichen von einigen Zehntausend bis zu Dutzenden Millionen Yen. Was Einsteiger zunächst im Blick haben sollten, ist die Frage „welche Preisklasse realistisch ist".
Die allgemeinen Richtwerte für den Einstieg sind wie folgt.
| Schwerttyp | Preisklasse (Richtwert) |
|---|---|
| Wakizashi · tantō (guter Erhaltungszustand, mit kanteisho) | ab ca. 100.000 Yen |
| Uchigatana (das sogenannte „Schwert", abhängig von Zustand und mei) | 200.000 bis über 1.000.000 Yen |
| Mumei-Stücke der shintō-Periode (Edo-Zeit) (mit Hozon Tōken-Zertifikat) | 300.000–600.000 Yen |
Da bei kotō (vor der Muromachi-Zeit) die Begutachtung von mei und Epoche schwierig ist, ist es für das erste Schwert sicherer, ein Stück mit eindeutiger tōkō-Zuschreibung aus der shintō- oder Shinshintō-Periode zu wählen.
Außerdem muss das Budget nicht nur die Kaufkosten für das Schwert selbst, sondern auch die folgenden Nebenkosten umfassen.
Für diese Anfangsinvestitionen sollte man zusätzlich 20.000–50.000 Yen einkalkulieren.
Als erster Schwerttyp für Anfänger sind wakizashi (nagasa 30 bis unter 60 cm) und tantō leicht handhabbar. Da die Größe klein ist, ist der Aufwand für Aufbewahrung und Pflege gering, und sie benötigen auch wenig Ausstellungsplatz. Die Preisklasse ist in vielen Fällen auch niedriger als bei uchigatana.
Andererseits ist das uchigatana (nagasa ab 60 cm) das symbolische Schwert unter den Nihontō, und nicht wenige Einsteiger bestehen von Anfang an auf einem uchigatana als „Kern" ihrer Sammlung. Wenn man sich für ein uchigatana entscheidet, empfiehlt es sich, ein ausreichendes Budget einzuplanen und mindestens ein Stück mit einer kanteisho der Stufe Tokubetsu Hozon Tōken oder höher anzustreben.
Das tachi (nagasa ab 60 cm, mit tiefem sori, getragen mit der Schneide nach unten) stammt aus älteren Epochen und neigt zu höheren Preisen; sein Kauf eignet sich daher eher für eine Phase, in der man bereits über ein gewisses Urteilsvermögen verfügt, als für den Einstieg.
Die wichtigsten Kaufquellen für Nihontō sind folgende vier.
Anfängern wird am meisten empfohlen, sich an einen vertrauenswürdigen Schwerthändler zu wenden. Etablierte Schwerthändler besitzen tiefes Wissen über die Provenienz der Stücke und die Echtheit der kanteisho, und man kann auch Nachkaufbetreuung erwarten (Beratung zur Pflege, Weiterempfehlung für erneutes Polieren usw.). Auch spezialisierte Ausstellungs- und Verkaufsmessen für Nihontō (Schwertmärkte, Begutachtungsveranstaltungen) sind eine gute Gelegenheit, mehrere Stücke im direkten Vergleich zu sehen.
Online-Marktplätze bieten eine große Auswahl, doch der Kauf ohne Sichtprüfung des Originals ist mit Risiken verbunden. Da es allein anhand von Bildern schwierig ist, Zustand, habaki-Rost und den Polierstatus genau zu erfassen, sollte man bei teuren Stücken nach Möglichkeit eine persönliche Sichtprüfung durchführen.
Nihontō unterliegen dem Registrierungssystem für Schusswaffen und Schwerter, und für einen legalen Besitz ist ein „Registrierungsschein" erforderlich, der von der Bildungsbehörde der jeweiligen Präfektur ausgestellt wird. Beim Kauf muss man unbedingt das Vorhandensein des Registrierungsscheins überprüfen und abgleichen, ob nagasa, sori und andere Angaben von Schwert und Registrierungsschein übereinstimmen.
Kommt ein Kauf zustande, wechselt der Eigentümer, weshalb eine „Eigentumsumschreibung" erforderlich ist (Meldung bei der Bildungsbehörde der jeweiligen Präfektur). Das Verfahren ist vergleichsweise unkompliziert, doch da eine Versäumung der Frist zu einem Gesetzesverstoß führen kann, empfiehlt es sich, unmittelbar nach dem Kauf damit zu beginnen.
Da der Kauf von Schwertern ohne Registrierungsschein (nicht registrierte Schwerter) rechtliche Risiken birgt, sollten Einsteiger grundsätzlich nur Stücke mit Registrierungsschein erwerben.
Zu den Fehlern, in die Einsteiger-Sammler leicht tappen, gehören folgende.
Das Wichtigste in der Einstiegsphase des Nihontō-Sammelns ist es, „die eigenen Grenzen des Urteilsvermögens zu kennen und dabei die Hilfe vertrauenswürdiger Experten in Anspruch zu nehmen". Nachdem Budget, Schwerttyp, Kaufquelle und rechtliche Verfahren geklärt sind, ist die sorgfältige Auswahl des ersten Schwertes der Ausgangspunkt für den Aufbau einer langfristig reichen Sammlung. Die Haltung, es nicht zu eilig zu haben, die Anzahl gegenüber der Qualität zu steigern, und sich stattdessen eingehend mit einem guten Schwert auseinanderzusetzen, zeigt einem die wahre Freude der Schwertbetrachtung.
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