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* Bild nur zu Illustrationszwecken.Die japanische Schwertschmiedekunst wird als traditionsreiches Handwerk, das alte Techniken bewahrt, hoch geschätzt. Allerdings ist die Ausrüstung, die moderne Schwertschmiede tatsächlich verwenden, nicht mit der aus der Zeit vor der Edo-Periode identisch. Einige Schwertschmiede haben elektrische Bohrer, Elektroschleifen und sogar elektrische Öfen eingeführt. „Ist die Verwendung moderner Ausrüstung eine Verleugnung der Tradition oder eine rationale Weiterentwicklung?" – Diese Frage wird in Schwertkreisen immer wieder debattiert. Dieses Mal werden wir den aktuellen Zustand der von modernen Schmieden verwendeten Ausrüstung und ihre Perspektiven auf Tradition und Innovation ordnen.
Beim Besuch einer Schwertschmiedewerkstatt findet man manchmal moderne Ausrüstung neben traditionellen Schmieden, die Herden ähneln. Lassen Sie uns einige repräsentative Beispiele untersuchen.
In Japan wird der Beruf des Schwertschmieds durch ein Lizensierungssystem des Kulturamtes verwaltet, und Qualifikationen sind erforderlich, um registrierte Schwerter (bijutsu-katana) gemäß des Waffenkontroll- und Schwertgesetzes herzustellen. Derzeit sind etwa 250 „zertifizierte Schwertschmiede" (nintei tosho) beim Kulturamt als japanische Schwertschmiede registriert (variiert je nach Zeitraum).
Schwerter, die von zertifizierten Schmieden hergestellt werden, erhalten Registrierungszertifikate als „neue Schwerter" (shinsaku-to) und können als Kunstwerke zirkulieren. Dieses Zertifikat soll bestimmte Vorschriften bezüglich der Herstellungsmethoden haben, aber es gibt keine explizite Regelung, die die Verwendung von Elektrowerkzeugen einheitlich verbietet. Was wichtig ist, ist, dass das Schwert „ein japanisches Schwert sein muss, das unter Verwendung von tamahagane und traditionellen Methoden hergestellt wurde", und es gibt Spielraum bei der Interpretation dieses Standards.
Die gemeinnützige Stiftung Japan Art Sword Preservation Association (NBTHK) ist eine bedeutende Organisation, die Schwertauthentifizierung und -schutzaktivitäten durchführt und auch Urteile und Auszeichnungen für neue Schwerter vergibt. Die Beurteilungskriterien der Vereinigung betonen die resultierende Qualität des Schwertes (die Schönheit des jihada, hamon und sugata), mit dem künstlerischen Wert des Fertigprodukts als Bewertungsmaßstab anstelle der Frage, ob moderne Werkzeuge teilweise im Herstellungsprozess verwendet wurden.
Zu dieser Frage sind die Ansichten der Schwertschmiede sehr unterschiedlich.
Die „Ergebnis vor Prozess"-Fraktion argumentiert, dass die Schönheit, Schärfe und Haltbarkeit des Schwertes am wichtigsten sind, und es gibt keinen Grund, die Verwendung besserer Werkzeuge zu verleugnen, um diese Qualitäten zu erreichen. Schließlich wird die in „traditionellen Schmieden" verwendete Holzkohle nicht auf genau die gleiche Weise wie vor der Edo-Periode hergestellt, und die Form des Blasebalgs hat sich auch im Laufe der Zeit verändert. Dies ist der Punkt, an dem sich die Antwort je nachdem ändert, wo man die Norm für „Tradition" ansetzt.
Die „prozessorientierte"-Fraktion argumentiert, dass die „Effizienz", die durch die Verwendung von Elektrowerkzeugen gewonnen wird, gleichzeitig Möglichkeiten zum Erwerben geschickter Techniken wegnimmt. In jedem einzelnen handgefertigten Schlag liegt „verkörpertes Wissen", das den Zustand des Stahls erfasst. Sobald die Grobformung mit einem Elektroschleifen abgeschlossen ist, geht die Möglichkeit, die Stahlveränderungen in diesem Stadium von Hand und Auge zu lesen, verloren. Aus der Perspektive der Technologieübertragung wird dies als langfristiger Verlust angesehen.
Die „Material ist der Kern"-Fraktion positioniert tamahagane (Stahl aus der tatara-Eisenherstellung), Holzkohle und Wasserhärtung als die drei wesentlichen Elemente im Kern der japanischen Schwertradition und betrachtet andere Werkzeuge als relativ sekundär. Mit anderen Worten, diese Position besagt, dass selbst wenn ein Elektroschleifen verwendet wird, ein ordnungsgemäß aus tamahagane mit Holzkohle geschmiedetes und mit Wasser gehärtetes Schwert als „traditionelles japanisches Schwert" betrachtet werden kann.
Der Fall elektrischer Öfen ist besonders umstritten. Elektrische Öfen, die präzise Temperaturkontrolle ermöglichen, haben großen Wert für Forschungs- und Bildungszwecke. Einige Forscher glauben, dass es vorteilhaft ist, wenn junge Schwertschmiede systematisch die Beziehung zwischen Temperatur und hamon beim Härten studieren und kontrollierte Variablenexperimente mit einem elektrischen Ofen durchführen.
Allerdings weisen einige Sachverständige darauf hin, dass in der tatsächlichen Produktion mit einem elektrischen Ofen gehärtete Schwerter in der Erscheinung des jihada und hamon von denen unterscheiden, die mit dem traditionellen „Holzkohle-Ofen + Wasserhärtung" hergestellt wurden. Während elektrische Öfen eine hohe Heiz-„Gleichmäßigkeit" erreichen, was vorteilhaft ist, soll die komplexe hamon-Szenerie, die entsteht, wenn ein Handwerker mit der Ungleichmäßigkeit des Ofens umgeht, schwierig zu reproduzieren sein.
Letztendlich hängt die Wahl der Werkzeuge durch moderne Schwertschmiede stark von der individuellen Philosophie und dem technischen Urteilsvermögen jedes Schmied ab. Für Betrachter und Sammler wird das Verständnis dafür, wie ein Schwert hergestellt wurde, und die Bewertung der Arbeit mit Kenntnis der Philosophie des Herstellers zu einer tieferen Auseinandersetzung mit japanischen Schwertern führen.
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