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* Bild nur zu Illustrationszwecken.An der Grenze zwischen der Klinge und dem nakago eines japanischen Schwertes befindet sich eine Kerbe, die "machi" genannt wird. Die Kerbe auf der Klingsseite wird "hamachi" genannt, und die Kerbe auf der Rückenseite wird "munemachi" genannt. Diese machi ist ein funktional und ästhetisch entscheidender Teil, der als Referenzpunkt dient, an dem der habaki präzise angepasst wird. Die Herstellungstechniken des habaki selbst werden detailliert in The Work of the Shiroganeshi beschrieben.
Die Form der machi variiert je nach Schwertschmied-Schule und Epoche subtil und dient auch als Hilfsmittel zur Bestimmung von Zeitraum und Hersteller bei der Authentifizierung. Die Individualität des Handwerkers zeigt sich in den Details: flache und scharfe machi, gerundete machi und der Umfang des machi-okuri.
Die machi wird auch als Referenzpunkt zur Messung der Abmessungen verschiedener Teile der Klinge verwendet. Wenn sich die Position der machi verschiebt, beeinflusst dies die Messung der Entfernung von dort bis zur kissaki, daher ist die Genauigkeit der machi ein wesentliches Element des Dimensionsmanagements.
Bei der Herstellung von japanischen Schwertern ist das Härten (yaki-ire) der nervenaufreibendste Prozess. Durch schnelle Abkühlung des Stahls durch Wasserhärten (mizu-yaki) oder Ölhärten (abura-yaki) entsteht die hamon und die Klinge erhält Härte. Während dieses schnellen Abkühlungsprozesses treten jedoch verschiedene Verformungen in der Klinge auf.
Wenn die machi verformt wird, beeinflusst dies die Passung des habaki. Wenn der habaki nicht richtig passt, wird die Klinge in der Scheide locker und kann sogar die Klinge selbst beschädigen.
Die Oberflächenbearbeitung der machi nach dem Härten kann direkt vom Schwertschmied oder von einem Poliermeister durchgeführt werden. Lassen Sie mich den typischen Prozess erklären.
Grobe Korrektur (Ara-shuusei): Unmittelbar nach dem Härten, während die Klinge noch Wärme behält, werden grobe Verformungen durch leichtes Anklopfen mit einem Hammer (tsuchi) korrigiert. Dieser Prozess muss in sehr kurzer Zeit abgeschlossen werden und testet das Urteilsvermögen und die Erfahrung des Schwertschmieds.
Formgebung der Machi: Mit Hilfe eines Stab-Schleifsteins (bo-toishi) oder spezialisierter kleiner Schleifsteine werden die Kerbformen von hamachi und munemachi verfeinert. Die Tiefe, Breite und der Winkel der machi werden genau gesteuert, um den Abmessungen des habaki zu entsprechen. Überschüssiges Metall wird mit einem meiselartigen Werkzeug entfernt und mit Schleifsteinen poliert.
Anpassungsabgleichung mit dem Habaki: Der von der shiroganeshi hergestellte habaki wird provisorisch angepasst, und die Passung mit der machi-Form wird bestätigt. Wenn Spalten erscheinen, wird die machi abgefeilt; wenn die Passung zu eng ist, werden feine Anpassungen wiederholt. Die gegenseitige Anpassung zwischen machi und habaki wird fortgesetzt, bis sie perfekt bündig sind.
Endgültige Politur: Der Bereich um die machi wird mit feinen Schleifsteinen fertiggestellt. Bei der "sashikomi-togi" (push-in polishing) durch einen Poliermeister wird der Anstieg der Klinge von der machi bis zur Kante verfeinert, und die hamon wird poliert, um klar bis zur machi zu erscheinen.
Die Formen von hamachi und munemachi haben charakteristische Tendenzen für jede Epoche. Sie sind einer der wichtigsten Hinweise bei der Authentifizierung.
Darüber hinaus ist "machi-okuri" (die machi, die von ihrer ursprünglichen Position versetzt wird, wenn die Klinge durch "suri-age" verkürzt wird) wichtiger Beweis für spätere Restaurierung. Bei Schwertern, bei denen machi-okuri durchgeführt wurde, können die Anzahl und Anordnung der mekugi-ana (Dübellöcher), die auf dem nakago verbleiben, Unregelmäßigkeiten aufweisen, und der Authentifizierer schlussfolgert den ursprünglichen Zustand des Schwerts, indem er diese Spuren umfassend betrachtet.
Bei der Wertschätzung eines Schwertes in der Hand wird die machi oft übersehen, aber ihre Beobachtung aus mehreren Perspektiven kann Hinweise zur Deutung von Zustand und Geschichte des Schwertes liefern.
Diese Beobachtungen ersetzen nicht die Expertenauthentifizierung, sind aber nützliche Perspektiven zum Entwickeln der Gewohnheit, Schwerter sorgfältig zu betrachten.
Der Bereich um die machi erfordert wie die Klingenkante sorgfältige Handhabung.
Auch für moderne Schwertschmiede ist das Fertigstellen der machi einer der nervenaufreibenden Prozesse. Mit Hilfe von Schleifsteinen und Präzisionsdateien arbeiten sie mit einer Genauigkeit von 0,1 mm und erreichen wiederholt eine präzise Passung mit dem vom shiroganeshi hergestellten habaki.
Dieser Prozess ist eine von dem Handwerkssinn und der Erfahrung des Handwerkers abhängige Handarbeit, etwas, das durch computergesteuerte Bearbeitung nicht reproduziert werden kann. Unter Schwertschmieden fertigen einige die machi selbst ganz durch, während andere die Arbeit mit einem Poliermeister teilen – die Methoden sind unterschiedlich – aber es ist allgemein verständlich, dass die Qualität der machi-Oberflächenbearbeitung die Gesamtfertigstellung des Schwertes erheblich beeinflusst.
Die Oberflächenbearbeitungstechniken für hamachi und munemachi nehmen eine unscheinbare, aber entscheidende Position in der Herstellung japanischer Schwerter ein. Indem man diesen Prozess versteht – von der Korrektur von Verformungen nach dem Härten bis zur Erreichung einer präzisen Passung mit dem habaki – in dem die Geschicklichkeit und Erfahrung des Handwerkers konzentriert sind, kann man die Tiefe des japanischen Schwertes als Handwerk tiefer schätzen.
Die machi vermittelt nicht nur die Geschicklichkeit des Handwerkers zum Zeitpunkt der Erstellung, sondern dient auch als Hinweis zum Lesen der Geschichte und des Zustands des Schwertes, was sie zu einem Teil macht, der sowohl in Wertschätzung als auch in Wartung beachtenswert ist.
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