* Bild nur zu Illustrationszwecken.Nezu-Museum
根津美術館
Überblick
Museumsübersicht
Das Museum wurde 1941 (Shōwa 16) auf Grundlage der Sammlung ostasiatischer Kunstantiken gegründet, die Nezu Kaichirō (1860–1940), ein Industrialist und ehemaliger Präsident der Tōbu Railway, sein ganzes Leben lang zusammengetragen hat. Die Sammlung umfasst etwa 7.400 Werke, darunter 7 Nationalschätze, 87 Kulturgüter von wichtiger Bedeutung und 94 Wichtige Kunstobjekte. Die hohe Qualität dieser auf Japan und China zentrierten ostasiatischen Kunstsammlung wird international hochgeschätzt.
Schwertausstellung
Sanjō Munechika, ein Schwertschmied der Provinz Yamashiro in der mittleren Heian-Periode, ist berühmt als Schöpfer des Nationalschatzes „Mikadzuki Munechika" (Tokyo National Museum) und bekannt als Meisterschmied der Sanjō-Schule – ein herausragender Meister der Yamashiro-Schmiedekunst in der Gründungsperiode der japanischen Schwertkunst. Dieses Werk besticht durch seine elegante tachi-Form und prächtige Klingenzeichnung und verkörpert die gehobene Würde eines tachi, das von der Heian-Aristokratie getragen wurde.
Kunsthandwerk
Das Museum beherbergt auch mehrere Schwerter und Schwertbeschläge als Kulturgüter von wichtiger Bedeutung, die gelegentlich in Sonderausstellungen gezeigt werden. Unter den Nationalschätzen außerhalb der Schwertkunst ist Ogata Kōrins „Iris-Faltschirm" besonders berühmt und wird jährlich während April–Mai, wenn die japanischen Iris blühen, ausgestellt. Meisterwerke wie „Nachi Falls" (Nationalschatz) und eine südliche Song-Seladon-Blumenvase mit der Inschrift „Gingā" (Nationalschatz) ermöglichen es den Besuchern, Kunstwerke der Ostasiatischen Kunst verschiedenster Kategorien zu bewundern.
Teehaus und Garten
Das aktuelle Gebäude, 2009 grundlegend renoviert, wurde von Architekt Kengo Kuma entworfen. Die Außenstruktur nutzt Bambus und natürliche Materialien und bringt japanische Stille in die elegante urbane Landschaft der Omotesandō. Das Bambusgehölz entlang des langen Zugangs vom Eingang zu den Ausstellungsräumen ist hervorragend konzipiert, um Besucher aus dem Alltag in die Welt der Kunst zu geleiten. Die Innenbeleuchtung ist sorgfältig berechnet, um optimale Betrachtungsbedingungen für die Kunstwerke zu schaffen.
Erlebnis-Umgebung
Der japanische Garten mit etwa 17.000 m², obwohl er sich an erstklassiger Lage in Minami-Aoyama, Tokio, befindet, öffnet sich einer anderen Welt, die tiefe Berge und abgelegene Täler evoziert. Innerhalb dieses Spaziergangs-Gartens mit Teich sind Teehäuser verstreut, mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie steinernen Buddhafiguren und Beständen japanischer Iris. Im Café „NEZUCAFÉ" im Garten kann man leichte Speisen und Getränke in grüner Umgebung genießen. Nach der Kunstbetrachtung und beim Durchstreifen des Gartens sowie bei einem Aufenthalt im Café erleben Besucher ein außergewöhnliches Kulturerlebnis, das einzigartig für das Omotesandō- und Minami-Aoyama-Gebiet ist.
Höhepunkte
- Nationalschatz-Tachi mit der Signatur 'Sanjō' (von Sanjō Munechika)
- Schwerter und Beschläge als Kulturgüter von besonderer Bedeutung
- Museumsarchitektur von Kengo Kuma entworfen
- Ungefähr 17.000 qm großer japanischer Garten
* Öffnungszeiten und Ausstellungen können sich ändern. Bitte überprüfen Sie die offizielle Website vor Ihrem Besuch.