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* Bild nur zu Illustrationszwecken.Orikaeshi tanren (Faltschmiedung) ist die charakteristische Technik der japanischen Schwertherstellung. Stahl erhitzen und hämmern, dann falten und wiederholen — dieser Prozess entfernt Unreinheiten und schafft eine gleichmäßige Stahlstruktur. Die moderne Metallurgie bestätigt, was Traditionsschwertschmiede empirisch intuitiv wussten: die Technik ist wirklich wirksam bei der Herstellung von außergewöhnlichem hochkohlenstoffreichem Stahl.
Tamahagane aus traditioneller tatara-Eisenschmelzung (Eisensand + Holzkohle) hat ungleichmäßigen Kohlenstoffgehalt (0,5–1,5%), der je nach Ort im Barren variiert. Schmiede spalten das rohe Tamahagane und sortieren es nach Kohlenstoffgehalt: kawagane (hochkohlenstoff, hart, für äußere Schichten und die Schneide) und shingane (niedrigkohlenstoff, weich, für den Kern).
Jede Faltung verdoppelt die Schichtanzahl: 10 Faltungen = 1.024 Schichten; 15 Faltungen = 32.768 Schichten. Dies ist die Quelle von Behauptungen über „Tausende von Schichten". Jedoch sind mehr Faltungen nicht immer besser — übermäßige Faltungen erschöpfen den Kohlenstoff und verschlechtern die Qualität. Erfahrene Schmiede beurteilen die korrekte Faltungsanzahl anhand der Flammenfarbe, des Stahlklangs und des Hammer-Feedbacks.
Metallurgische Effekte: (1) Nichtmetallische Einschlüsse werden fragmentiert und gleichmäßig verteilt — dies schafft die charakteristische hada (Oberflächentextur), die in poliertem nihonto sichtbar ist; (2) Die Kohlenstoffverteilung homogenisiert sich; (3) Wiederholtes Bearbeiten verfeinert die Kristallstruktur und verbessert die Zähigkeit.
Die Kombination von kawagane und shingane in der Querschnittsform der Klinge ist tsukurikomi. Die standardmäßige kobuse-Struktur wickelt kawagane um shingane — hart außen, zäh innen. Die hon-sanmai (Drei-Stahl-)Struktur verwendet verschiedene Stahlsorten für Schneide, Seiten und Rücken. Diese Konfigurationen erreichen, was kein einzelner Stahl kann: optimale Härte an der Schneide und optimale Zähigkeit im Kern.
Hizukuri (Feuerformen) → Feilen-Finishing → tuchiwari (Tonaufbringung, dünn an der Schneide, dick am Rücken) → yakiire (Härten, der kritische Moment, wenn hamon entsteht) → Nach-Härtungs-Begradigung, Feilen und Signatur-Inschrift. Jede Phase erfordert Entscheidungen, die nur durch Jahre der gesammelten Erfahrung getroffen werden können.
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