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* Bild nur zu Illustrationszwecken.Bei der Verteilung japanischer Schwerter sind "touken-ichi" (Schwertmärkte) und "nyusatsu-kai" (Auktionshäuser) die wichtigsten Handelsplätze. Im Gegensatz zu regulären Verkäufen in spezialisierten Schwertgeschäften bringen diese Veranstaltungsorte zahlreiche Gegenstände an einem Ort zusammen, so dass Käufer direkt vergleichen und auswählen können, während sie verhandeln.
Schwertmärkte und Auktionshäuser unterscheiden sich deutlich in ihrem Format.
Schwertmärkte (Direktverkaufsformat): Ein Format, in dem Aussteller Preise festlegen und Besucher direkt verhandeln und kaufen. Dies kann als das Schwertäquivalent eines Antiquitätenmessers betrachtet werden. Es gibt eine Tendenz, dass relativ erschwingliche Einstiegspreis-Schwerter in großen Mengen zirkulieren.
Auktionshäuser (Wettbewerbsformat): Ein Wettbewerbshandelsplatz, auf dem Teilnehmer versiegelte Gebote in verschachtelten Umschlägen einreichen oder an auktionsstil Geboten teilnehmen, wobei der Höchstbietende gewinnt. Seltene alte Schwerter und berühmte Schwerter werden häufig in diesem Format gehandelt.
Schwertverteilungszentren überlappen sich tendenziell mit Regionen, in denen sich Schwertmacher und Händler historisch konzentriert haben.
Tokio: Als Zentrum der Schwertindustrie werden regelmäßige Auktionshäuser rund um Nihonbashi, Ginza und Ueno abgehalten. Großflächige Schwertmärkte konzentrieren sich besonders im Frühling (April–Mai) und Herbst (Oktober–November). Der Tokyo Art Club (Tōbi) führt regelmäßig Schwertauktionen durch, wobei die Teilnahme der Industrie als wesentlich erachtet wird.
Osaka und Kyoto: In der Region Kinki beherbergt der Osaka Art Club eines der größten Auktionshäuser der Industrie. Die Ausstellungen konzentrieren sich hauptsächlich auf Bizen-Schwerter und Yamato-Schwerter, mit starker Beteiligung von Kansai-Schwerthändlern. Kyoto veranstaltet auch Spezialitätenmärkte für Schwertbeschläge (tsuba, menuki, tsuka, usw.) zusätzlich zu den Schwertern selbst.
Okayama (Osafune): Als heiliger Grund der Bizen-Schwerter werden Schwertmärkte, die von regionalen Schwertverbänden veranstaltet werden, mehrmals im Jahr abgehalten. Es hat einen lokalen Charakter mit Versammlungen von lokalen Schwertmachern und Händlern, obwohl seltene Bizen-Schwerter hier manchmal auch zirkulieren.
Nagoya: In der Region Chubu werden Auktionshäuser, die von Nagoyas Schwertverband veranstaltet werden, 2–3 Mal pro Jahr abgehalten. Es gibt eine regionale Besonderheit mit relativ hohem Umlauf alter Schwerter aus Owari und Mino.
Viele Auktionshäuser der Industrie sind nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, und die Teilnahme kann mit bestimmten Bedingungen verbunden sein.
Auf die Industrie begrenzte Auktionshäuser: Es existieren "Peer-Auktionshäuser", in denen nur Mitglieder der All Japan Sword Dealers' Cooperative (Zen-tōsho) ausstellen und bieten können. Dies sind Business-to-Business-Beschaffungshandel und nicht für allgemeine Kunden. Auktionskataloge werden nur an Mitgliedsbetriebe verteilt, und die Entfernung nach außen ist oft verboten.
Öffentliche Auktionshäuser: Bei allgemeinen Wettbewerbsverkäufen, die Vermögensabwicklungen von Museen und Kunstgalerien oder von Privatsammlern freigegebene Gegenstände behandeln, kann die Öffentlichkeit nach einer Überprüfung bieten. Es ist jedoch normalerweise eine Anmeldung zur Teilnahme und Identifizierung erforderlich.
Bei der Teilnahme an Schwertmärkten und Auktionshäusern ist die Gebührenstruktur das wichtigste praktische Wissen.
Gebühren für Verkäufer (Aussteller):
Gebühren für Käufer (Hammerkäufer):
Mit anderen Worten: Wenn ein Schwert mit einem Hammerpreis von ¥1.000.000 bei einem Auktionshaus verkauft wird, erhält ein Verkäufer normalerweise etwa ¥850.000–¥920.000 netto, während ein Käufer normalerweise etwa ¥1.100.000–¥1.300.000 insgesamt zahlt.
Der Preiskonsens für japanische Schwerter stützt sich stark auf Hammerpreise von Auktionshäusern als wichtige Referenzpunkte. Besonders für seltene Gegenstände und Schwerter der Klasse "Important Cultural Property", die nur selten auf dem normalen Markt gehandelt werden, werden Hammerpreise bei Auktionshäusern branchenweit als "aktueller Marktwert" geteilt.
Zen-tōsho und große Industrieverbände haben Mechanismen, um Mitgliedsbetriebe regelmäßig über wichtige Hammerergebnisse zu informieren, die zur Bildung von Preisbenchmarks in der gesamten Industrie beitragen.
Mit dem Eintritt in die 2020er Jahre verlagerten sich Schwertauktionshäuser schnell online, beschleunigt durch die COVID-19-Pandemie.
Vorteile von Online-Auktionshäusern:
Herausforderungen von Online-Auktionshäusern:
Schwertmärkte und Auktionshäuser sind die wesentlichste Infrastruktur in der japanischen Schwertverteilung. Das gesunde Funktionieren dieser "Veranstaltungsorte" führt zu fairer Preisbildung und zum Schutz japanischer Schwerter als Kulturgüter.
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