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* Bild nur zu Illustrationszwecken.Im Jahr 1336 gründete Ashikaga Takauji das Muromachi-Shogunat in Kyoto durch die Thronbesteigung von Kaiser Komyo, während der abgesetzte Kaiser Go-Daigo nach Yoshino floh, um den „Südlichen Hof" zu gründen. Der daraus resultierende sechzigjährige Stillstand zwischen dem Süd- und Nordhof war einer der intensivsten Bürgerkriege in der japanischen Geschichte und umfasste jahrzehntelange großflächige Kampfhandlungen im gesamten Land.
Diese Unruhen hatten dramatische Auswirkungen auf die Schwertform. Vom Ende der Kamakura-Periode durch die Nanbokucho-Ära hindurch erlebten japanische Schwerter die umfangreichste Vergrößerung ihrer Geschichte. Das tachi, dessen standardmäßige Klingenlänge etwa zwei shaku betrug (ungefähr 60 cm), entwickelte sich zum o-tachi (großen tachi) mit Klingen, die drei shaku überschreiten (ungefähr 90 cm), und weiter zum nodachi (Feldschwert) und zum „Rücken-tachi", das groß genug war, um auf dem Rücken getragen zu werden.
Die Vergrößerung von Schwertern während der Nanbokucho-Periode hatte mehrere taktische und gesellschaftliche Ursachen.
Der Übergang zum Masseninfanteriekampf: Das frühere Modell von Einzelkämpfen zwischen berittenen Kriegern wich großflächigen Schlachten, die von dicht gedrängten Gruppen von Fußsoldaten (kachi-shu) ausgefochten wurden. Wenn Fußsoldaten kraftvolle Abschläge gegen dicht gepackte Feindformationen brauchten, waren Schwerter mit größerer Reichweite vorteilhaft.
Naginata-ähnliche Verwendung: Das o-tachi wurde manchmal ähnlich wie eine naginata (gebogene Stangenwaffe) geführt—mit tiefen Schwüngen, um Pferdebeinen zu durchzuschneiden, oder breiten Schnitten über dicht gedrängte Feindegruppen.
Die Länge und Großflächigkeit der Kampfhandlungen: Über sechzig Jahre ununterbrochener Kriegführung verbesserte sich die Rüstung kontinuierlich, und kraftvollere Schlaganschläge wurden verlangt. Eine längere Klinge erzeugt größere Zentripetalkraft, was die Wirkung gegen schwere Rüstung erhöht.
Diese Ära brachte auch einige der größten Meisterwerke in der gesamten Geschichte des japanischen Schwertes hervor.
Osafune Kanemitsu ist der definierende Meister der Bizen-Osafune-Schule in der Nanbokucho-Periode. Viele seiner o-tachi erhalten sich als Nationale Schätze und Wichtige Kulturgüter; ihre überwältigende Präsenz und vollkommene Schönheit faszinieren Sammler und Historiker bis heute.
Die Linie des Soshu Masamune: Masamune selbst arbeitete in der späten Kamakura-Periode, aber seine Schüler florierten in der Nanbokucho-Ära. Sadamune und Go no Yoshihiro stehen auf dem Gipfel der Soshu-Tradition und gelten immer noch als die höchsten Werke der Schule, geschätzt für die Schönheit ihrer nie (große kristalline Martensitpartikeln) und die Tiefe ihres jigane.
Die Rai-Schule (Yamashiro) und die Aoe-Schule (Bitchu) produzierten während der Nanbokucho-Periode auch viele wichtige Schwerter.
Viele der großen tachi, die in der Nanbokucho-Ära hergestellt wurden, wurden später einer suriage (Verkürzung) unterzogen—einem Verfahren zur Reduzierung der Klingenlänge, um sie an spätere Standards anzupassen. Dies wurde typischerweise in der Edo-Periode durchgeführt.
Durch die suriage wurde ein großer Teil oder das gesamte ursprüngliche nakago (Tang) entfernt, wodurch die Signatur des Schmieds häufig verloren ging. Folglich werden viele überlebende Schwerter aus der Nanbokucho-Periode als „suriage mumei" (gekürzt und unsigniert) klassifiziert, und die Bestimmung des echten Schmieds ist eine große Herausforderung in der Schwertkennerschaft.
Mit dem nominellen Ende des Nanbokucho-Konflikts 1392 trat Japan in die relativ stabile mittlere Muromachi-Periode ein. Der Onin-Krieg von 1467 markierte jedoch den Anfang von mehr als einem Jahrhundert Sengoku-Kriegführung, und das japanische Schwert entwickelte sich auf neue Weise weiter.
Die o-tachi und nodachi der Nanbokucho-Periode sind weit mehr als nur „große Schwerter". Sie sind Zeugen der Geschichte—in ihnen verkörpert sich der Geist von Kriegern eines zerrissenen Zeitalters und die Erinnerung an Kämpfe, die zum Preis des Lebens selbst ausgefochten wurden. Die überwältigende Präsenz dieser großen Schwerter in Museen spricht machtvoll über siebenhundert Jahre hinweg und beschwört die Intensität jener gewalterfüllten Ära in die Gegenwart.
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