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* Bild nur zu Illustrationszwecken.Die japanische Klinge wird grob in den "Schneidenkantenteil (haba)" und das "Nakago" unterteilt. Während der Schneidenkantenteil der Teil ist, der die eigentliche Schneidefunktion hat, ist das Nakago in der Griffschale (tsuka) untergebracht und dient als "Wurzel", die die Klinge an der Griffschale befestigt. Die Grenzlinie zwischen der Schneidenkante und dem Nakago wird "machi" genannt, wobei die hamachi (Kantenmachi) und munemachi (Rückenmachi) diese Grenze bilden.
Da das Nakago ein von außen nicht sichtbarer Teil ist, wird es in der Wertschätzung häufig übersehen. Es ist jedoch tatsächlich ein äußerst wichtiger Teil bei der Bewertung des Schwertwertes und bei der Authentizitätsprüfung. Der Zustand der mei (Signatur), der yasuri me (Feilspuren) und der mekugi ana (Dübellöcher), die auf dem Nakago eingraviert sind, sowie die Qualität des Rostes auf dem Nakago werden zu wichtigen Hinweisen zum Verständnis der Herkunft, des Herstellungszeitraums und der Authentizität des Schwertes.
Das Design des Nakago ist auch in funktioneller Hinsicht wichtig. Die Methode der Befestigung in der Griffschale, die Balance und der Griffkomfort hängen alle von der Form und Länge des Nakago ab, und der Schwertschmied gestaltet das Nakago nach Berücksichtigung dieser Faktoren.
Die Formen des Nakago werden grob wie folgt klassifiziert.
Diese Formen sind nicht bloße ästhetische Vorlieben, sondern tragen wichtige Informationen, die die Ära, die Schule und die Gewohnheiten des Schwertschmieds anzeigen. In der Bewertung wurde die Technik der "Bestimmung der Ära aus der Form des nakago-jiri" etabliert.
Die Länge des Nakago ist direkt mit dem beabsichtigten Verwendungszweck des Schwertes verbunden. Als Grundregel wird die Länge des Nakago auf etwa ein Drittel der Schneidenlänge (Klingenlänge) standardisiert. Für ein uchigatana mit einer Klingenlänge von zwei shaku und drei sun (etwa 70 Zentimeter) würde das Nakago typischerweise etwa sieben sun betragen.
Die Länge des Nakago variiert jedoch je nach Ära. tachi aus der Kamakura-Zeit haben relativ lange Nakago, und durch die Verlängerung der Griffschale erhöhten sie die Stabilität des beidhändigen Betriebs. Andererseits haben uchigatana aus der Edo-Zeit für die gleiche Klingenlänge tendenziell etwas kürzere Nakago. Dies spiegelt die verringerte Notwendigkeit für praktischen Kampf in einer friedlichen Ära und Veränderungen in der ästhetischen Form der Schwertbeschläge (koshirae) wider.
Die Breite des Nakago (nakago-width) ist auch ein wichtiges Designelement. Wie viel schmaler die nakago-width im Vergleich zur Breite der Klingenwurzel (hamoto) wird, wird "nakago-sage" (nakago Verjüngung) genannt. tachi zeigen typischerweise eine Form, die sich erheblich verjüngt, während uchigatana häufig eine relativ gleichmäßige Breite beibehält. Da diese Veränderung auch das Aussehen der Klinge nach dem machi beeinflusst, achten Schwertschmiede sorgfältig auf das Design der nakago-width.
Die yasuri me (Feilspuren), die auf die Oberfläche des Nakago aufgebracht werden, tragen nicht nur eine rutschfeste Verarbeitung, sondern wichtige Informationen zur Identifizierung der Schule, des Schwertschmieds und der Ära. Die Arten von yasuri me sind wie folgt.
Die Anwendungsmethode von yasuri me ist eine Technik, die von Generation zu Generation von Meistern an Lehrling weitergegeben wird durch mündliche Überlieferung. Sie drückt die Merkmale einer Schule aus, und die gewohnheitsmäßigen Anwendungsmuster eines bestimmten Schwertschmieds werden zu Hinweisen in der Authentizitätsprüfung. Wenn die Werke von demselben Schwertschmied stammen, gibt es eine gewisse Konsistenz im yasuri me Muster, was es zu einem der ersten Teile macht, die Experten in der Authentizitätsprüfung überprüfen.
Der Rost auf dem Nakago ist der "Zeuge der Ära", der vom Alter und der Geschichte des Schwertes erzählt. Ein Nakago mit qualitativ hochwertigem Rost wird als ein Schwert mit "Rost, der sitzt" bezeichnet, was darauf hinweist, dass das Schwert natürlicherweise über lange Zeit eine Oxidschicht gebildet hat. Generell wird es wie folgt bewertet.
Es gibt auch Methoden zur künstlichen Rostherstellung, genannt "nise sabi" (falscher Rost), eine böswillige Fälschungstechnik, die neu gefertigten Schwertern alte Färbung verleiht, um sie als alte Schwerter erscheinen zu lassen. Professionelle Prüfer besitzen die Fähigkeit, natürlichen Rost von künstlichem Rost zu unterscheiden, indem sie die Gleichmäßigkeit, Tiefe und das Anhaftungsmuster des Rostes untersuchen.
Für moderne Schwertschmiede ist das Design des Nakago nicht bloß ein technischer Prozess, sondern ein wichtiger Schritt, der die "Vollendung" des gesamten Schwertes darstellt. Die Form des Nakago, die yasuri me, die Position der mekugi ana (Dübelloch), der Stil der mei Signatur—all dies funktioniert als das "Siegel" des Schwertschmieds.
Insbesondere ist das Eingravieren einer mei der Weg, wie der Schwertschmied in die Zukunft sein Können und seinen Stolz demonstriert, und ist auch eine Erklärung von "Ich habe dieses Schwert hergestellt." Aus diesem Grund muss die Handhabung des Meißels (tagane) beim Eingravieren der mei sorgfältig und kraftvoll sein, und der Stil der Zeichen, ihre Größe und Position haben traditionelle Konventionen für jede Schule und jeden Schwertschmied.
Das Design und die Oberflächenbearbeitung des Nakago werden nach Abschluss der Hauptprozesse der Schwertherstellung durchgeführt—das Schlagen der Klinge, das Härten und das Polieren. In gewisser Weise ist es die Endbearbeitung des Schwertes, und sie hat auch eine rituelle Bedeutung: Der Schwertschmied erklärt die "Vollendung", während er die Verantwortung für sein Werk übernimmt. In dieser Hinsicht ist das Nakago ein besonderer Teil, in dem sich die technische Vollendung des japanischen Schwertes als Kunsthandwerk und das spirituelle Engagement des Schwertschmieds schneiden.
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