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* Bild nur zu Illustrationszwecken.Das nakago (Schaft) — der Teil der Klinge, der in den Griff eingeführt wird, normalerweise verborgen — konzentriert vier Arten von historischen Beweisen: das mei (Signatur), yasuri-me (Feilmarkierungen), mekugi-ana (Stiftlöcher) und Rostfarbe und -textur. Das gleichzeitige Lesen ermöglicht Authentifizierung, Herkunftsbestimmung und Rekonstruktion der Veränderungsgeschichte.
Feilmarkierungen sind praktisch (bieten Halt zum Wickeln des Griffs), dienen aber hauptsächlich als Schul- und Periode-Indikatoren. Zu den wichtigsten Arten gehören katte-sagari (rechts-abwärts gerichtete Linien, am häufigsten), suji-chigai (sich kreuzende diagonale Linien, häufig in Bizen und Mino) und kiri (horizontale Linien, Yamashiro und frühe Periode). Feilmarkierungen können später verändert werden, daher sollten sie niemals die alleinige Grundlage für Zuschreibung sein — kreuzen Sie immer mit hamon, jihada und anderen Beweisen ab.
Einzelne Stiftlöcher sind bei Schwertern nach der Muromachi-Zeit Standard. Mehrere Löcher weisen darauf hin: Ersatzgriffe, die zu verschiedenen Zeiten hergestellt wurden; suriage (Klingenkürzerung), die neue Löcher erfordert; oder o-suriage Umwandlung eines tachi zu uchigatana Form. Der Vergleich der Rosttiefe in mehreren Löchern zeigt, welches Loch älter ist, und bietet eine relative Chronologie der Schwertgeschichte.
Oberflächeninschriften dokumentieren typischerweise den Namen des Schmieds und können Provinzbezeichnung, Hofrang, Herstellungsjahr oder Herkunftsnotizen enthalten. Suriage (Verkürzung) kann ursprüngliche Signaturen entfernen oder verlegen — "kaerimei" bewahrte Signaturen, indem sie diese an den Rand des Schafts verlegten. Die Unterscheidung zwischen legitimen Signaturen, leeren unsigniert (mumei) nakago und gefälschten Signaturen ist zentral für Authentifizierung.
Die Schaftform (Spitzenform und Profil) variiert je nach Periode und Schule und bietet zusätzliche Zuschreibungsdaten. Rostfarbe ist besonders wertvoll: der "ai-iro" (himmelblau) tiefe Trockenrost, der für echte antike Schwerter charakteristisch ist, ist schwer überzeugend nachzuahmen, obwohl künstliche "sabi-ire" Rostfälschungstechniken existieren und Expertenuntersuchung erfordern, um erkannt zu werden.
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