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* Bild nur zu Illustrationszwecken."Mete-zashi (mete-zashi)" bezieht sich auf eine Kurzklinge oder wakizashi, die an der rechten Hüfte (mete-Seite) von einem berittenen samurai getragen wird. "Mete" (mete) bezieht sich auf die rechte Hand, die die Zügel hält – wenn man jedoch einen Bogen zieht, wird die linke Hand zur Bogenseite (yunde), daher wird im Kontext des Bogenschießens "mete = rechte Hand" verwendet.
Berittene samurai trugen typischerweise folgende Waffen während des Reitens:
Dieses System mit zwei Kurzklingen funktionierte als Selbstverteidigung und Stoßtechnik beim Absteigen während des Gefecuts sowie als bewegliche Zusatzwaffe für den Nahkampf während des Reitens.
Mete-zashi und yunde-zashi haben spiegelbildliche Trageposition.
Yunde-zashi (linke Seite): Wird an der linken Hüfte wie der tachi getragen, funktioniert aber als Kurzklinge. Positioniert für leichtes Ziehen mit der rechten Hand als Zusatzwaffe bei Verwendung des tachi als Primärwaffe.
Mete-zashi (rechte Seite): Wird an der rechten Hüfte getragen und ermöglicht leichtes Ziehen mit der linken Hand, auch wenn nur die linke Hand frei ist (wenn die rechte Hand einen Speer oder Bogen hält). Es funktionierte auch als letzter Ausweg, wenn tachi oder yunde-zashi verloren gingen oder brachen.
Dieses Zwei-Klingen-Tragesystem wird angenommen, sich vom späten Muromachi bis zur Sengoku-Periode als Reitkampftaktiken verfeinerter wurden, etabliert zu haben.
Die folgenden sind bemerkenswerte morphologische Charakteristiken von Klingen, die speziell als mete-zashi ausgelegt wurden:
Klingenlänge: Meist etwa 1 shaku (ungefähr 30 cm) in Kurzklinge-Größe. Die Länge war mit Rücksicht auf leichte Handhabung und Ziehen während des Reitens ausgelegt. Obwohl es wakizashi-Klasse-Klingen (zwischen 1 und 2 shaku) gibt, werden Kurzklingen als Standard angesehen.
Konstruktion (Querschnittsform): Viele Klingen tendieren zu robuster Konstruktion mit Betonung des Stoßes, wie yoroi-dōshi (Panzer-durchdringend) Stil. Hira-zukuri (flache Konstruktion) oder kiri-ha-zukuri (Schneidekanten-Konstruktion) waren häufig verwendet.
Ausstattung (koshirae): Um zu verhindern, dass die Klinge während kräftiger Bewegungen auf dem Pferd aus der Scheide fällt, haben Ausstattungen oft Scheide-Befestigungsmechanismen. Zusätzlich, um zu verhindern, dass die Hand beim Ziehen rutscht, existieren Beispiele von tsuka (Griffen), die mit diamantförmigem samegawa (Rochenhaut) oder dickem Seilumwicklung umwickelt sind.
Während historische Quellen, die direkt zeigen, wie mete-zashi in tatsächlichen Gefechten verwendet wurden, begrenzt sind, kann ihre Verwendung aus mehreren Dokumenten und Bildrolle gefolgert werden.
Selbstverteidigung nach dem Absteigen: Wenn mit Pfeilen oder Langsperen angegriffen und vom Pferd geworfen wurde, diente mete-zashi als erste Selbstverteidigungsmittel, wenn keine Zeit zum Ziehen des tachi vorhanden war. Besonders beim Tragen von yoroi (Rüstung) war das Ziehen des tachi eingeschränkt, was die sofortige Verwendung der Kurzklinge kritisch machte.
Stoßtechniken in kumiai (Grappling): In "kumiai" (Grappling) während Gefechten waren Techniken erforderlich, um Klingen durch Lücken in der Rüstung zu treiben. Kurz-Klasse-mete-zashi waren ideale Waffen für diese Abschluss-Technik (todome-zashi).
Kubitōri (Kopfabhacken): Kurzklingen wurden auch in "kubitōri" (Kopfabhacken) als Beweis militärischer Leistung verwendet. Kurzklingen waren besser geeignet als große tachi für detaillierte Arbeiten, und mete-zashi erwies sich auch in dieser praktischen Anwendung als nützlich.
Während Überbleibsel von Klingen mit der explizit eingravierter Bezeichnung "mete-zashi" selten sind, existieren in Übertragungsdokumenten und ähnlichen Aufzeichnungen aufgezeichnete Klingen, obwohl ungewöhnlich, in Museen und privaten Sammlungen.
Die folgenden Punkte sollten beim Sammeln und Schätzen von mete-zashi beachtet werden:
Mit Fortschritten in der Forschung in Bereichen wie "Rüstungshandwerk" und "historische Kleidung", die darauf abzielen, die Ausrüstung von Sengoku-Kriegsherren genau nachzubilden, wurde die Existenz von mete-zashi neu bewertet.
In historischen Cosplays, Periode-Festen und Gedenkveranstaltungen an Orten, die mit Sengoku-Kriegsherren verbunden sind, sind Reproduktionen der "kompletten berittenen samurai-Ausrüstung" einschließlich mete-zashi häufiger geworden, und das Bewusstsein unter Schwertbegeisterten hat zugenommen. Zusätzlich werden Sammlungen mit Fokus auf die Handwerklichkeit von Scheiden und Ausstattungen als Klingenausstattungen durchgeführt, was mete-zashi zu einem Schwerttyp mit einzigartiger Sammlungswert als "Schnittpunkt von funktionaler Schönheit und samurai-Kultur" macht.
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