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* Bild nur zu Illustrationszwecken.Ashikaga Yoshiteru (1536–1565) war der 13. Shogun des Muromachi-Shogunats. Er folgte seinem Vater Ashikaga Yoshiharu als Shogun nach, aber seine Herrschaft war geprägt von einer Reihe von Schwierigkeiten: der Machtübernahme durch das Miyoshi-Clan und andere einflussreiche Persönlichkeiten sowie der schrittweisen Erosion der Autorität des Shogun.
Allerdings liegt der Grund, warum Yoshiteru in späteren Generationen als der „Schwertmeister-Shogun" gefeiert wird, nicht in seinen politischen Schwierigkeiten, sondern in seinem außergewöhnlichen Talent für Schwertkunst, seiner Ausbildung unter dem Schwert-Heiligen Tsukahara Bokuden und seinem letzten Kampf 1565 (Eiroku 8).
Tsukahara Bokuden (1489–1571) war der Gründer der „Kashima Shintō-Schule (kashima shintō-ryū)" und einer der größten Schwertkämpfer der Sengoku-Zeit. Bekannt als der „Schwert-Heilige (kensei)", war er ein legendärer Schwertkämpfer, dem man nachsagt, er sei in 37 Duellen sein ganzes Leben lang unbesiegt geblieben und habe niemals eine Wunde erhalten.
Die Meister-Schüler-Beziehung zwischen Yoshiteru und Bokuden: Historischen Aufzeichnungen zufolge unterrichtete Tsukahara Bokuden in seinen späteren Jahren (um die Mitte der 70er Jahre) Ashikaga Yoshiteru in Schwertkunst. Die Unterrichtung eines Shogun in Schwertkunst war sowohl eine Ehre als auch eine weitere Bestätigung von Bokedens Schwertreputation.
Es gibt eine Überlieferung, dass Yoshiteru von Bokuden die höchste Geheimkunst übertragen wurde, die als das „verborgene Schwert (hidachi) — das erste Schwert (ichi no katana)" bekannt ist. Es gibt verschiedene Theorien über die tatsächliche Natur dieses „ersten Schwertes", aber es soll sich um eine praktische Kampftechnik gehandelt haben, bei der scharfkantige Schwerter eingesetzt wurden.
Yoshiteru's Schwerttraining: Yoshiteru soll außergewöhnliche Begeisterung für Schwerttraining gehabt haben. Neben seinen Pflichten als Shogun führte er Kämpfe mit Schwertkämpfern verschiedener Schulen durch und war als ernsthafter Kampfkunstler bekannt, der über bloße Hobbyambitionen hinausging. Es wird auch berichtet, dass er Kontakt zu Schwertmeistern der Shintō-Schule hatte, wie etwa Kamiizumi Nobutsuna.
Der Haushalt des Muromachi-Shoguns besaß eine Sammlung berühmter Klingen, die „Higashiyama Gyobutsu" (Schätze des Ostbergs) genannt wurde, die auch Schwerter umfasste.
Aufzeichnungen über Yoshiteru und Schwerter: Historische Aufzeichnungen bestätigen, dass Yoshiteru als Shogun berühmte Schwerter besaß. Besonders bemerkenswert sind:
Während die Aufzeichnungen über bestimmte berühmte Schwerter, die Yoshiteru besaß, fragmentarisch sind, gibt es auch eine Überlieferung, dass Schwerter, die dem Schmied Sanjō Koganetsu der Sanjo-Schmiedeschule zugeschrieben werden, unter den Schätzen des Shogune-Hauses waren.
Am 19. Mai 1565 (der 19. Tag des 5. Monats von Eiroku 8) führte eine vereinigte Armee der Miyoshi Drei und Matsunaga Hisahide einen plötzlichen Angriff auf den Nijō-Palast (Yoshiteru's Residenz) durch. In diesem „Eiroku-Zwischenfall" wurde Yoshiteru getötet.
Die Legende vom „Kämpfen mit Schwertern, die in die Tatami gestoßen wurden": Einer Legende, die durch spätere Generationen überliefert wurde, zufolge verbarrikadierte sich Yoshiteru, von der Überzahl überwältigt, in seinem Herrenhaus und ließ mehrere berühmte Schwerter in die Tatami-Matten stoßen; als jede Klinge unbrauchbar wurde, zog er das nächste Schwert heraus und kämpfte weiter.
Die historische Grundlage dieser Legende:
Was als historische Tatsache bestätigt werden kann: Yoshiteru starb in hartem Kampf, entweder durch seine eigene Hand oder indem er niedergeschnitten wurde. Seine Kampfweise wurde als ein „würdiges Ende für einen Schwertmeister-Shogun" überliefert, und die Legende des Kämpfens durch das Ziehen mehrerer Schwerter hintereinander wird angenommen, dass sie sich hieraus gebildet hat.
Yoshiteru's Haltung gegenüber Schwertern zeigt einen Höhepunkt der Schwertkultur unter den Kriegerhäusern der Muromachi-Zeit.
Die Erosion politischer Autorität und Schwerttraining: Mit der verlorenen Autorität des Shogunats und unfähig, echte Macht als Shogun auszuüben, kann Yoshiteru als jemand interpretiert werden, der einen Weg nach vorne in der Schwertkunst gefunden hat — die „persönliche Vervollkommnung des Kriegers". Seine Ausbildung unter Tsukahara Bokuden könnte ein Ausdruck des „Stolzes eines Kriegers" unter politischer Machtlosigkeit gewesen sein.
Die Symbolik des Shogun und der Schwertkunst: Die Tat eines Shoguns, der sich unter dem höchsten Schwertkämpfer ausbilden ließ, war auch eine Visualisierung der „Autorität des Anführers der Kriegerhäuser". Von Tsukahara Bokuden das „erste Schwert" übertragen zu bekommen bedeutete, dass Yoshiteru als jemand anerkannt wurde, der an der „Spitze der Kampfprowesse" stand.
Das Bild von Ashikaga Yoshiteru als dem „Schwertmeister-Shogun" übte beträchtlichen Einfluss auf spätere Generationen aus.
Obwohl Ashikaga Yoshiteru politisch ein Shogun der Verzweiflung war, wurde er als Schwertkämpfer und Besitzer von Klingen zu einem der berühmtesten Shogune in der japanischen Geschichte. Die Schwertkunst, die direkt von Tsukahara Bokuden übertragen wurde, die berühmten Klingen, die durch aufeinanderfolgende Shogune-Familien weitergegeben wurden, und sein letzter tapferer Widerstand im Nijō-Palast — all dies wurde als Verkörperung von „dem Schwert und dem Geist des Kriegers" überliefert.
Durch Yoshiteru's Lebenszeit wird aufs Neue klar, dass das Schwert mehrfache Bedeutungen hatte, die über reines Waffe hinausgingen: die „Seele des Kriegers", das „Symbol der Autorität" und der „letzte Stolz".
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