* Bild nur zu Illustrationszwecken.Hiroshima-Burg
広島城
Hiroshima-Burg is a historic castle in Chūgoku dating from the Erbaut 1589 (Tenshō 17), whose lord was Mōri Terumoto / Asano-Clan.
Überblick
Über die Burg
Die Burg Hiroshima wurde von Mōri Terumoto, dem Hegemon der Region Chūgoku, im Jahre Tenshō 17 (1589) auf dem Delta des Ōta-Flusses erbaut und trägt den eleganten Namen „Karpfenburg" (Rijō). Terumoto war der Enkel von Mōri Motonari, dem mächtigsten Daimyō der Region Chūgoku, der für die Lehre der „Drei Pfeile" bekannt war, und wurde selbst einer der Fünf Großen Ältesten unter Toyotomi Hideyoshi. Nach dem Vorbild von Hideyoshis Burg Ōsaka baute Terumoto die Burg Hiroshima und entwickelte die Burgstadt, wodurch er die Grundlagen für Hiroshima als Stadtzentrum schuf. In der Schlacht von Sekigahara wurde Terumoto zum Oberbefehlshaber der westlichen Armeen erhoben (wobei Ishida Mitsunari tatsächlich das Kommando führte), und nach der Niederlage wurde sein Lehen auf die zwei Provinzen Suō und Nagato reduziert.
Architektur und Struktur
Fukushima Masanori übernahm daraufhin die Verwaltung des Lehens, doch Masanoris eigenmächtige Reparaturen an den Steinmauern erregten den Zorn des Bakufu und führten zu seiner Entlassung – ein symbolisches Ereignis, das die Strenge der Buke Shohatto dem Reich demonstrierte. Im Jahre Genna 5 (1619) wurde Asano Nagaakira dem Lehen zugewiesen, und danach verwaltete der Asano-Klan die Hiroshima-Domäne mit 426.000 Koku bis zur Bakumatsu-Zeit. Am 6. August des Jahres Shōwa 20 (1945) führte die Atomwaffenexplosion zum sofortigen Einsturz aller Bauwerke, einschließlich des Hauptturms. Die etwa 900 Meter vom Explosionszentrum entfernte Burg Hiroshima war das Schloss, das die atomare Zerstörung am unmittelbarsten erlitt.
Gegenwärtige Gestalt
Der Hauptturm wurde im Jahre Shōwa 33 (1958) wiedererrichtet, und sein Inneres wurde in ein Museum umgewandelt, das die Samurai-Kultur und die Geschichte Hiroshimas darstellt. Die Burg Hiroshima ist das einzige und unverwechselbare Schloss, das die Geschichte des Wiederaufbaus nach der Atomzerstörung trägt – eine Stätte, die der Nachwelt sowohl die Erinnerung an den Krieg als auch das Kulturerbe der Samurai vermittelt. Die Vordertor, Flachturm, Langturm und Trommelturm der Ninomaru wurden im Jahre Heisei 6 (1994) treu in Holz restauriert und vermitteln das Aussehen der Burg in ihrer früheren Pracht. Ihre Lage neben dem Friedensdenkmal-Park ist der einzige Ort, an dem man Hiroshimas Vergangenheit und Gegenwart gleichzeitig erleben kann.
Kämpfe und Schlachten
Die Tatsache, dass die Burg Hiroshima aus der Atomverstörung wiederaufgebaut wurde, spiegelt Hiroshimas Geist der Erholung und Wiederbelebung in der Geschichte der Samurai wider. Die restaurierten Bauwerke der Ninomaru sind treu in Holz nachgebildet, was es ermöglicht, die Raumerfahrung der Samurai-Kultur unmittelbar zu gehen. Hiroshima dient auch als Tor nach Miyajima (Itsukushima-Heiligtum), und indem man sowohl das antike Schlachtfeld besucht, wo Mōri Motonari Sue Harutaka in der Schlacht von Miyajima besiegte, als auch die Welterbe-Gebäude des Heiligtums gleichzeitig, kann man ein noch tieferes Verständnis der Geschichte der kriegerischen Macht und Schönheit in der Region Chūgoku gewinnen. Hiroshima ist auch landesweit bekannt für seine Esskultur, einschließlich Okonomiyaki und Austern, und Besucher können eine kulinarische Reise kombiniert mit Burgenbesichtigung genießen.
Der Geist des Bushidō
Der Geist von Mōri Motonaris „Eine Million vereinte Herzen" (Hyakuman Isshin) klingt in der Kraft der Bürger nach, die Hiroshimas Wiederaufbau unterstützten, und die Burg ist eine Stadt, in der der Geist der Samurai in der modernen Zeit lebt. Auf dem inneren Burggraben von Hiroshima fahren saisonweise Vergnügungsboote, und der Anblick der Burgmauern vom Wasserspiegel aus hat einen besonderen Reiz. Die Burg Hiroshima ist ein unverzichtbarer Ort zum Verständnis der Geschichte der Region Chūgoku und bietet einen einzigen Ort, an dem man die großartige Erzählung vom Einigungsprozess der Mōri-Familie in der Region Chūgoku bis zur Atomzerstörung und zum Wiederaufbau erleben kann.
Verbindung zu Schwertern
Mōri Terumoto, Erbauer der Hiroshima-Burg, war der Enkel des legendären Mōri Motonari, der die Chūgoku-Region eroberte. Der Mōri-Clan – berühmt für Motonaris ‚Drei-Pfeile'-Parabel – schätzte Kriegskultur und sammelte begeistert Schwerter. Die Aki-Provinz (westliches Hiroshima) hatte seit der Antike aktive Schmiede, während die Bingo-Provinz (östliches Hiroshima) die Heimat der Mihara-Schmiedegruppe war, gegründet von Masaie, bekannt für die Herstellung von praktischen Klingen in großen Mengen. Die Hiroshima-Burg-Turmausstellung zeigt Schwerter, die dem Hiroshima-Gebiet verbunden sind, und ein kombinierter Besuch mit dem Fukuyama Museum of Art bietet einen umfassenden Überblick über die Aki- und Bingo-Schwertkultur.
Sehenswürdigkeiten
- Rekonstruierter Bergfried (Samurai-Kultur-Museum)
- Rekonstruierte Ninomaru-Strukturen
- Wassergräben und Steinmauern
- Hiroshima-Gokoku-Schrein
- Friedensgedenkpark (angrenzend)
* Öffnungszeiten und Eintrittspreise können sich ändern. Bitte überprüfen Sie die offizielle Website vor Ihrem Besuch.