* Bild nur zu Illustrationszwecken.Katana von Seki Magoroku Kanemoto
関孫六兼元の刀
Auch bekannt als: Magoroku Kanemoto
Beschreibung
Seki Magoroku Kanemoto ist eine herausragende Figur der Seki-Schule in der Provinz Mino (heute Präfektur Gifu). Der Kanemoto der zweiten Generation gilt als Gipfel seiner Abstammungslinie. Die Schwerter von Magoroku Kanemoto werden vor allem für ihren charakteristischen hamon, bekannt als Sanbon-sugi (Drei Sicheltannen), gerühmt. Bei diesem hamon gruppieren sich die gunome-midare Kämme in Triaden, die sich regelmäßig über die gesamte Klingenlänge wiederholen. Dieses etwa 69 Zentimeter lange Katana zeigt ein hervorragendes Beispiel des Sanbon-sugi hamon mit reichlichem nie und lebendiger Struktur in der gehärteten Zone. Das jigane weist das charakteristische nagare-hada (fließendes Kornmuster) der Mino-Schmieden auf, durchsetzt mit mokume-Bereichen. Der Schmied pflegte enge Beziehungen zum Sengoku-Feldherrn Saitō Dōsan während dessen Herrschaft über Mino. Die Klingen von Kanemoto wurden auch wegen ihrer Schneidleistung gerühmt - in Schneidetestaufzeichnungen als praktisch unübertroffen gepriesen. Das Schwert wird heute vom Gifu-Präfekturmuseum aufbewahrt und ist eine Quelle lokalen Stolzes als Höhepunkt der Mino-Schwertkunst.
Legenden & Geschichten
Der Ursprung des charakteristischen Sanbon-sugi hamon von Magoroku Kanemoto wird durch eine Legende erklärt, in der Kanemoto eines Nachts göttliche Inspiration erhielt, während er einen Hain von Sicheltannen betrachtete. In einem Traum erschien eine Gottheit und befahl: Erfülle deine Klingen mit der Kraft, die in drei Sicheltannen liegt, und die Meisterwerke, die er als Reaktion auf diese göttliche Offenbarung schmiedete, wurden für ihren charakteristischen hamon mit drei Kammen bekannt. Saitō Dōsan soll beim Testen einer Magoroku Kanemoto-Klinge auf dem Schlachtfeld ausgerufen haben: Dies ist ein göttliches Schwert, danach wurde der Besitz eines solchen zum höchsten Statussymbol unter den Kriegsherren von Mino. Schneidetestaufzeichnungen enthalten auch Berichte über einen Hundertmannerschnitt, der diesen Klingen zugeschrieben wird, und Geschichten von ihrer außergewöhnlichen Schärfe werden seit Jahrhunderten überliefert.