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* Bild nur zu Illustrationszwecken.Tsuchioki ist die Anwendung von feuerfestem Lehm auf eine fertiggestellte Klinge unmittelbar vor dem Abschrecken (yakiire). Dünner Lehm an der Kante ermöglicht schnelle Abkühlung und Martensithärtung; dicker Lehm am Rücken verlangsamt die Abkühlung und bewahrt die Zähigkeit. Die Grenze zwischen diesen Zonen erscheint als Hamon.
Die genaue Formel — typischerweise eine Kombination aus Holzkohlepulver, regionalem Lehm und Schleifsteinstaub — ist das am besten gehütete technische Geheimnis jeder Schule. Die Art der Holzkohle, der Lehmursprung (Bizen-Roterde, Yamato-Weißton usw.) und die Verhältnisse der Zusatzstoffe beeinflussen alle den Charakter des Hamon: seine Breite, Helligkeit und Aktivität.
Eine Grundschicht wird zunächst für die Haftung aufgetragen. Dann erhält die Kante eine dünne, präzise geformte Schicht — die Umrisse dieser dünnen Schicht bestimmen direkt die Hamon-Form. Der Rücken erhält dicken Lehm. Nach dem Trocknen werden Feinjustierungen mit hölzernen Spachteln vor dem kritischen Abschrecken vorgenommen.
Bizen-den choji Hamon erfordern präzise Nelkenknopf-Umrisse, die in den dünnen Lehm geschnitzt sind. Soshu-den großer midare entsteht aus frei aufgetragenen großwelligen Lehm-Mustern. Yamashiro-den suguha verlangt perfekt einheitliche, geradlinige Anwendung. Der Lehm ist die Blaupause; das Abschrecken ist die Enthüllung.
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