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* Bild nur zu Illustrationszwecken.Der Name "totsuka no tsurugi (十握剣)" bezieht sich nicht auf ein einzelnes, spezifisches Schwert, sondern ist vielmehr ein allgemeiner Begriff in der japanischen Mythologie, der "ein Schwert mit einer Länge von zehn tsukas (zehn Fäuste, ungefähr zehn Faustbreiten)" bedeutet. Im alten Japan wurde "tsukas (握)" als Längeneinheit verwendet, wobei man einen tsukas auf ungefähr 12 Zentimeter schätzte, und zehn tsukas auf etwa 120 Zentimeter. Nach modernen Maßstäben wäre dies ein außergewöhnlich langes Schwert, doch in der mythologischen Welt wird angenommen, dass diese Länge als Standard für Waffen etabliert wurde, die von göttlichen Geistern getragen wurden.
Mehrere "totsuka no tsurugis" erscheinen in der Kojiki (712 n. Chr.) und Nihon Shoki (720 n. Chr.), jedes mit unterschiedlichen göttlichen Namen. Repräsentative Beispiele sind die folgenden:
Das Isonokami Shrine (石上神宮), das sich in Tenri City, Nara Prefecture befindet, ist eines der ältesten Heiligtümer Japans und verehrt "Futsu no Mitama no Ōkami (布都御魂大神)" als seine Hauptgottheit. Während einer archäologischen Ausgrabung 1874 (Meiji 7) wurden zahlreiche antike Schwerter und eiserne Geräte aus dem heiligen verbotenen Gelände (fushuichi) ausgegraben. Diese Entdeckung erregte Aufmerksamkeit als Beweis für die mündliche Überlieferung, dass "Futsu no Mitama (das mythologische Schwert) als echtes Schwert übermittelt wurde."
Das "Shichishi Tō (七支刀)," ein "heiliger Schatz (shinpō)" des Isonokami Shrine, ist ein Eisenschwert aus dem 4. Jahrhundert, das vom König von Baekje dem König von Wa präsentiert wurde. Es hat eine charakteristische Form mit sechs Ästen, die von beiden Seiten der Klinge abstehen, und wird angenommen, dass es eher für rituell als für praktische Kampfzwecke präsentiert wurde. Der göttliche Körper des Isonokami Shrine ist das Futsu no Mitama no Tsurugi (布都御魂剣), das während der Ausgrabung des heiligen verbotenen Geländes 1874 (Meiji 7) entdeckt wurde. Das Shichishi Tō ist derzeit als Nationaler Schatz bezeichnet und wird von Forschern als die tatsächliche physische Form des "von der Kontinente präsentierten göttlichen Schwertes" geschätzt, wie es in der Nihon Shoki dargestellt ist.
Die mündliche Überlieferung, dass mythologische Schwerter als echte Schwerter identifiziert wurden, spielte eine wichtige Rolle bei der Erhöhung des religiösen Wertes des japanischen Schwertes. Das Konzept, Schwerter als Gefäße anzusehen, in denen göttliche Kraft residiert, wurde durch diese Verbindung zwischen Mythologie und Wirklichkeit gestärkt.
Japanische mythologische Schwerter (totsuka no tsurugi, kusanagi no tsurugi, futsu no mitama no tsurugi, etc.) können funktional in die folgenden drei Kategorien eingeteilt werden:
Das in der Kojiki und Nihon Shoki dargestellte Bild göttlicher Schwerter hatte einen lang anhaltenden Einfluss auf die spirituellen Werte, das Design und die Inschriften japanischer Schwerter danach.
Einfluss auf Inschriften: Die Praxis von Schwertschmieden, Inschriften wie "Tenka Ichi (天下一)," "Shingin (神域)," oder "Futsu no Mitama (布都御魂)" auf den Angel (nakago) der Klinge zu gravieren, reflektiert ein Bewusstsein, das Schwerter mit göttlicher Kraft verbindet. Die Praxis, das Zeichen "kuni (国)" in Schwertschmiedenamen wie "Kunimuné (国宗)," "Kunitsuna (国綱)," und "Kunimitsu (国光)" einzubeziehen, wird als eine Benennungskonvention interpretiert, die die sprachliche Sensibilität des Zeitalters der Götter (kami yo) erbt.
Religiöhe Widmung von Schwertern an Tempel und Schreine: Die Praxis, Schwerter Tempeln und Schreinen zu widmen, demonstriert, dass Schwerter als ein Medium funktioniert haben, durch das man um göttlichen und buddhistischen Schutz betete. Ab der Heian-Periode führten Samurai Rituale durch, Schwerter in Schreinen zu widmen und zu erhalten, bevor sie in den Kampf gingen, und praktizierten einen Glauben, die Kraft der göttlichen Schwerter in der Mythologie auf das tatsächliche Schlachtfeld zu übertragen.
Mythologisches Bewusstsein moderner Schwertschmiede: Unter zeitgenössischen Schwertschmieden führen einige Ritualgebete in Schreinen vor und nach der Herstellung durch, und legen Wert auf Rituale, ihre geschmiedeten Schwerter der Gottheit zu opfern. Diese Praxis repräsentiert die moderne Fortsetzung des Bewusstseins, das seit mythologischen Zeiten anhält: "Schwerter sind ein Medium, das Götter und Menschheit verbindet."
Die jüngste archäologische und Schwertforschung neigt nicht dazu, die in der Kojiki und Nihon Shoki dargestellten mythologischen Schwerter als bloße Narrative abzutun, sondern sie vielmehr als Reflexionen einer tatsächlichen antiken Schwertkultur zu reinterpretieren.
Die Analyse von Grabschwertern, die aus der Kofun-Periode (3.–7. Jahrhundert) ausgegraben wurden, basierend auf ihrer Verbreitung und morphologischen Merkmalen, wird mit den Merkmalen der in der Mythologie erscheinenden Schwerter (Länge, Form und Dekoration) verglichen und untersucht, und wird verwendet, um den historischen Hintergrund der mythologischen Erzählungen zu klären. Darüber hinaus werden tatsächliche physische Materialien wie das Shichishi Tō des Isonokami Shrine mit Aufzeichnungen aus der Nihon Shoki überprüft, und die Grenze zwischen Mythologie und Geschichte wird mit zunehmender Präzision erforscht.
Im Verständnis des japanischen Schwertes bietet die mythologische Ansicht von Schwertern – Schwerter als heilige Gefäße ansehen, in denen göttlicher Geist wohnt, die menschliche Gesellschaft und das Reich der Götter verbindend – eine wichtige kulturelle Dimension neben der technischen und morphologischen Geschichte.
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