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* Bild nur zu Illustrationszwecken.Beim Umgang mit einem japanischen Schwert gibt es eine verfeinerte Etikette, die auf Jahrhunderten der Samurai-Tradition und der Teezeremonie basiert. Diese Praktiken drücken Respekt vor dem Schwert als Waffe und als Kunstwerk aus. Bei Schwert-Würdigungszeremonien und im Umgang mit einzelnen Sammlern ist die richtige Etikette das beste Zeichen für das Verständnis und die Aufrichtigkeit gegenüber dem Schwert. Umgekehrt ist der Umgang mit einem Schwert ohne Kenntnis der richtigen Etikette nicht nur respektlos gegenüber dem Eigentümer, sondern birgt auch das Risiko, die Klinge selbst zu beschädigen. Ob Sie ein Schwert zum ersten Mal betrachten oder ein erfahrener Sammler sind, nutzen Sie bitte die Gelegenheit, die folgende Etikette zu überprüfen.
Die wichtigste erste Praxis ist, den Eigentümer des Schwertes höflich um Erlaubnis zum Betrachten zu bitten. Der grundlegende Satz ist: „Entschuldigung, aber wäre es in Ordnung, wenn ich Ihr Schwert betrachten darf?" Für den Eigentümer ist ein Schwert nicht nur ein Objekt, sondern normalerweise ein Schatz, der von vorherigen Generationen weitergegeben wurde oder etwas, das über viele Jahre mit Zuneigung sorgfältig gepflegt wurde. Wenn Sie die Erlaubnis zum Betrachten des Schwertes erhalten, berühren Sie es nicht direkt mit bloßen Händen; verwenden Sie stattdessen ein Stück Seidenstoff, das fukusa genannt wird. Dieser Seidenstoff verhindert, dass die Klinge verschmutzt wird, und ist ein wichtiges Werkzeug, das gleichzeitig Respekt vor dem Eigentümer und Ehrfurcht vor dem Schwert ausdrückt.
Es gibt spezifische Schritte beim Ziehen der Klinge aus der Scheide zum Betrachten.
Eiliges Herausziehen birgt das Risiko, dass die Kante an der Innenwand der Scheide kratzt, was zu Klingenbeschädigungen oder Scheidenschäden führt.
Sobald Sie die Klinge halten, atmen Sie zunächst tief ein, um Ihren Geist zu beruhigen. Es ist strengstens verboten, auf die Klinge zu atmen. Feuchtigkeit und Wärme in Ihrem Atem können, wenn sie an der Klingenoberfläche haften, einen unsichtbaren Rostfortschritt auslösen. Beim Betrachten des hamon beobachten Sie die Klinge, indem Sie ihren Winkel schrittweise relativ zur Richtung des natürlichen Lichts oder der LED-Beleuchtung ändern. Das Erscheinungsbild des nie und nioi des hamon ändert sich dramatisch, je nachdem wie das Licht auftrifft. Das Beobachten des jihada erfordert einen ganz anderen Winkel, und angemessene Zeit damit zu verbringen, ist auch eine Frage der Etikette. The professional appreciation process of Japanese sword appraisers is detailed in "The Work of Japanese Sword Appraisers".
Das Berühren der Klinge mit bloßen Händen ist nicht nur eine Frage der Etikette, sondern ein ernstes Problem für die Konservierung der Klinge. Die Öle und Salze in der Handfläche verursachen bei Kontakt mit der Klingenoberfläche innerhalb weniger Tage Rost. Sollten Sie die Klinge während der Betrachtung berühren müssen (z. B. um sie für eine genauere Beobachtung des hamon zu stützen), verwenden Sie ein sauberes, trockenes weißes Baumwoll-Handtuch. Die Verwendung von weißen Handschuhen gilt auch als Beweis für sorgfältige Wertschätzung, und jede dieser vorsichtigen Maßnahmen verkörpert wahres Verständnis und Respekt vor dem Schwert.
Sobald die Betrachtung abgeschlossen ist, geben Sie die Klinge ruhig in ihre Scheide zurück. Die Rückgabe der Klinge sollte, wie das Ziehen, nicht überstürzt werden. Mit der Kante nach oben führen Sie die Klinge vorsichtig vom koiguchi ein und bestätigen, dass sie vollständig sitzt. Dann halten Sie das Schwert mit beiden Händen und verbeugen Sie sich leicht zum Eigentümer. Dankbarkeit mit Worten wie „Ich war tief geehrt, so ein schönes Schwert betrachten zu dürfen" auszudrücken, ist die richtige Etikette und die letzte Geste des Respekts gegenüber dem Eigentümer.
Diese Reihe von Praktiken ist nicht bloße Formalität. Es ist eine mentale Vorbereitung auf die Begegnung mit dem Schwert als Entität und ein Ausdruck der Höflichkeit, die das Vertrauen zwischen dem Eigentümer und dem Betrachter pflegt. Durch natürliches Erwerben der richtigen Etikette gewinnen Sie das Vertrauen von Mitbegeisterten bei Schwert-Würdigungszeremonien und Ausstellungen, was Möglichkeiten für tieferen Austausch und Lernen eröffnet. Die ruhige Zeit mit einem Schwert ist auch eine kostbare Erfahrung, die es Ihnen ermöglicht, sich vom modernen täglichen Leben zu entfernen und die Tiefe der japanischen traditionellen Kultur zu berühren. Durch das Erlernen von Etikette wird Ihre Beziehung zum Schwert reicher, und die Freude an der Wertschätzung wächst um ein Vielfaches. Wenn Sie japanische Schwertkultur ausländischen Gästen vorstellen, wecken Erklärungen solcher Etikette oft große Emotionen und spielen eine wichtige Rolle bei der internationalen Verbreitung der japanischen Schwertkultur. Als höflicher Schwert-Enthusiast üben Sie bitte regelmäßig Etikette in Ihrem täglichen Leben. Anfangs werden Sie sich jedes Schritts bewusst sein, aber mit Wiederholung wird es natürlich zur verankerten Praxis. Please also refer to "The Complete Guide to Japanese Sword Law" regarding the possession and sale of Japanese swords. Etikette ist nicht bloße Formalität, sondern eine lebendige, atmende Kultur, die den Raum schafft, in dem Schwerter und Menschen sich treffen.
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