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* Bild nur zu Illustrationszwecken.Japanische Schwerter haben verschiedene Mängel, aber unter ihnen ist der schwerwiegendste „hadire (Schwertriß)". Hadire ist ein Riß, der in der Schneidenkante des Schwertblattes auftritt, sich im Laufe der Zeit ausbreitet und im schlimmsten Fall das Risiko eines Bruchs während der Verwendung birgt. Selbst für japanische Schwerter, die nur als Kunstwerke geschätzt werden, wird das Vorhandensein von hadire zu einem Faktor, der den Wert erheblich mindert.
Für japanische Schwerter, die Sie besitzen oder kaufen möchten, ist das Wissen über hadire grundlegendes Wissen für Enthusiasten. Dieser Artikel erklärt systematisch alles von den Grundlagen von hadire über die Identifizierung bis hin zur Handhabung.
Hadire ist ein mikroskopischer Riß, der im Stahl der Schneidenkante durch schnelle Temperaturänderungen während des Härtens, durch Stöße während der Verwendung oder durch alterungsbedingte Verschlechterung auftritt. Japanische Schwerter haben ihre yakiba (Schneidenkante) durch Härtung gehärtet, und während diese Härte die Schneidfähigkeit erzeugt, enthält sie auch Sprödigkeit gegen Stöße und thermische Belastung.
Die Hauptursachen von hadire können wie folgt klassifiziert werden.
Wenn die Temperaturänderung in der Kante während des Härtungsprozesses zu schnell ist oder wenn die Dicke der yakiba-tsuchi (Härteton) ungleichmäßig ist, entstehen mikroskopische Risse aufgrund von Schrumpfungsunterschieden während des Abkühlens. Diese sind anfangs kaum mit bloßem Auge sichtbar, können sich aber über einen langen Zeitraum allmählich öffnen.
Es gibt Fälle, in denen bestehende mikroskopische Risse durch Stöße von Schnittproben, echtem Kampf oder unsachgemäßer Handhabung wachsen. Besonders bei alten Schwertern mit Geschichte erscheinen sie oft als Spuren früherer Verwendung.
Hadire kann sich im Laufe der Zeit durch Temperaturänderungen während der Langzeitlagerung, Feuchtigkeitsschwankungen und die Ansammlung von mikroskopischen Spannungen ausbreiten.
Um hadire zu identifizieren, beachten Sie die folgenden Punkte.
Halten Sie das Schwert horizontal und richten Sie eine Lichtquelle (natürliches Licht oder Glühlicht) diagonal auf die Klinge. Bei Leuchtstofflampen ist der Kontrast schwach und es ist leicht, es zu übersehen, daher ist die Beobachtung unter Glühlicht der grundlegende Ansatz. Wenn Sie eine Lupe (10x Vergrößerung oder höher) haben, ist eine präzisere Beobachtung möglich.
Hadire erscheint als dünne Linie, die vertikal oder diagonal vom kissaki (Schwertspitze) in Richtung des hamon (Schneidentemper-Musters) verläuft. Der Ton ist etwas dunkler als die Klingenfläche und reflektiert kein Licht. Es hat oft mikroskopische Stufen, und bei Berührung mit einem Finger kann ein leichtes Haftungsgefühl auftreten.
Besonders bemerkenswert ist „1–2 cm entfernt vom kissaki in Richtung der Schneide." An dieser Stelle ist während des Härtens eine Spannungskonzentration wahrscheinlich, und hadire hat dort eine hohe Häufigkeit.
Die folgenden Phänomene können mit hadire verwechselt werden.
Wenn Sie unsicher sind, ist es sicherer, sich an japanische Schwertspezialisten oder Schätzer zu wenden.
Wenn das Vorhandensein von hadire bestätigt ist, führen Sie die folgenden Schritte durch.
Zeichnen Sie die Länge und Tiefe des Risses genau auf und überprüfen Sie ihn regelmäßig. Durch die Führung von Fotos mit Daten können Sie objektiv bestimmen, ob er sich ausbreitet.
Selbst wenn hadire vorhanden ist, geht der Wert als Kulturgut nicht unbedingt verloren. Kleine hadire können auch als Spuren der langen Geschichte von japanischen Schwertern interpretiert werden und können als Geschichtsmaterial Wert behalten. Selbst bei der Würdigung als Kunstwerk führt der Versuch, Risse durch kräftiges Polieren zu entfernen, zu einer weiteren Verringerung der Klinge, was tatsächlich den Wert mindert.
Schwerter mit hadire müssen absolut Schnittproben und praktische Verwendung vermeiden. Bruchunfälle während der Verwendung stellen eine ernsthafte Gefahr für den Besitzer und Dritte dar.
Bei Verkäufen muß das Vorhandensein von hadire vom Verkäufer zum Käufer immer offengelegt werden. Das Verheimlichen davon in einer Transaktion verstößt gegen die Ethik der japanischen Schwertgemeinschaft und kann zu rechtlichen Problemen führen.
Im Folgenden finden Sie eine Checkliste, um hadire beim Kauf eines japanischen Schwertes nicht zu übersehen.
Hadire ist ein Phänomen, das man als das Schicksal von japanischen Schwertern bezeichnen kann. Für ein Schwert, das Hunderte von Jahren überlebt hat, ist es völlig unbeschädigt zu sein, nahezu ein Wunder, und die Tatsache, daß es bis heute mit feinen Kratzern und Veränderungen weitergegeben wurde, ist vielmehr ein Beweis der Geschichte.
Wichtig ist es, den Zustand des Schwertes als Besitzer genau zu verstehen und ihn zu verwalten, während man diesen Zustand respektiert. Anstatt etwas zu verbergen, wird durch das Verständnis, die Akzeptanz und die angemessene Reaktion die Beziehung zum japanischen Schwert tiefer und reicher.
Japanische Schwerter sind keine bloßen Objekte, sondern ähneln lebenden Wesen, die den Lauf der Zeit markieren. Könnte nicht gesagt werden, daß das Hören auf jede einzelne Spur das eigentliche Wesen eines japanischen Schwert-Enthusiasten ist?
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