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* Bild nur zu Illustrationszwecken.Die Tsuba (Handschutz) wird zwischen der Klinge und dem Griff eingekeilt und erfüllt die wichtige Funktion, die Hand zu schützen, während sie gleichzeitig das Design der Schwertmontierung bestimmt. Insbesondere die "sukashi tsuba" (durchbrochene tsuba), die durch das Durchbohren des ji-gane (Grundmetall) in Mustern entsteht, ist für ihre charakteristische skulpturale Schönheit bekannt, die durch den Kontrast zwischen der Schwere des Eisens und dem freien Raum entsteht, und hat lange Zeit viele Enthusiasten fasziniert. Sukashi tsuba können grob in drei repräsentative Schulen unterteilt werden: Owari, Kyoto und Higo.
Sukashi tsuba werden mit Techniken hergestellt, bei denen das Eisengrund mit Meißeln (tagane) und Sägen (noko) durchbohrt wird, wobei das verbleibende Metall als Muster sichtbar wird. Es gibt verschiedene Ansätze, wie etwa "ji-sukashi" (Grund-Durchbruchwerk), das die Umrisse des Musters beibehält und das Innere ausschneidet, und "youkoku-sukashi" (positives Schnitzwerk-Durchbruchwerk), das das Muster selbst ausschneidet und den Grund beibehält. Verschiedene Schulen bevorzugen unterschiedliche Kompositionen. Die Farbe und Textur des ji-gane, bekannt als "tetsuaji" (Eisencharakter), und die Handhabung der Umrisse der durchbohrten Bereiche spiegeln deutlich die individuellen Merkmale des Herstellers und der Schule wider.
Owari sukashi, entwickelt in der Region Owari (im heutigen westlichen Aichi Prefecture), ist für seine starken, robusten Designs bekannt. Das Eisengrund ist tiefenschwarz, das ji-gane ist dicht gehärtet, und die Muster zeigen typischerweise kühne geometrische oder Pflanzenmotive in vereinfachten Formen. Anstatt Schmuckglanz bevorzugt dieser Stil die Textur des Eisens selbst und die Skelettstruktur der Form und soll den zurückhaltenden Eleganz besitzen, die von der Kriegerklasse bevorzugt wird.
Kyoto sukashi, mit Zentrum in Kyoto, ist durch verfeinerte und zarte Designs charakterisiert. Feine Linien werden ausgiebig in präzisen Kompositionen verwendet, und elegante gekrümmte Muster werden bevorzugt, wobei der Stil als verfeinert gilt und die Kultur der Hauptstadt widerspiegelt. Auch wenn dieselben Pflanzenmotive dargestellt werden, betont Owari Masse und Gewicht, während Kyoto die Anmut der Linien betont – solche Unterschiede dienen als Hinweise für die Würdigung.
Higo (im heutigen Kumamoto Prefecture) war eine Region, in der während der Momoyama-Periode unter der Herrschaft von Kato Kiyomasa eine einzigartige Metallhandwerkskultur entwickelt wurde, und nachdem der Hosokawa-Clan in Kanei 9 (1632) eintrat, florierte sie weiterhin unter ihrer Schirmherrschaft. Higo sukashi tsuba wurden für ihre hervorragende Kompositionsgestaltung geschätzt, die schönes tetsuaji mit verfeinerten Formen verbindet. Sie sind charakterisiert durch Designs, die einfach yet würdevoll sind, abgestimmt auf die ästhetische Empfindlichkeit der Teezeremonie.
Bei der Betrachtung von sukashi tsuba sollte man zunächst das "tetsuaji" – die Farbe und Textur des Eisengrundes – untersuchen und dann die Komposition der Muster und die Handhabung der durchbohrten Umrisse beobachten. Da sich dieselbe Materie stark zwischen den Schulen in Liniendicke, Raumnutzung und Gesamteindruck unterscheidet, enthüllt der Vergleich mehrerer Werke die Individualität jeder Schule. Ob die inneren Kanten des Durchbruchwerks sorgfältig fertiggestellt sind und ob die Meißelarbeit Sicherheit zeigt, sind auch Hinweise zur Beurteilung der Qualität des Stücks.
Die Muster von sukashi tsuba verwenden unterschiedliche Motive – Pflanzen, Objekte, geometrische Motive und Zeichen. Diese Motive sind nicht bloß dekorativ, sondern spiegeln auch die Vorlieben der Kriegerklasse, glückverheißende Bedeutungen und saisonale Empfindlichkeiten wider. Beispielsweise unterscheidet sich selbst mit demselben Pflanzenmotiv, ob man es realistisch angeht oder es kühn in ein Design vereinfacht, deutlich die kompositorische Empfindlichkeit der Schule oder des Herstellers. Wenn man bedenkt, was das Motiv darstellt, enthüllen sogar identische Formen verschiedene Aspekte; das Verständnis der Konventionen der Bildsprache wird auch zu einem Schlüssel, um den historischen Zeitraum und die Schule zu berücksichtigen.
Bei der tatsächlichen Suche nach dem Kauf von sukashi tsuba hilft die Überprüfung der folgenden Punkte in der Reihenfolge bei der Entscheidung:
Dies sind nicht notwendigerweise Mängel, und Überlieferungsspuren können manchmal Teil des Reizes werden, aber sie sind Punkte, die es wert sind, verstanden zu werden, wenn man das Gleichgewicht zwischen Zustand und Preis berücksichtigt.
Während Eisen-Tsuba nicht die Pflege erfordern, die Klingen verlangen, ist Feuchtigkeit ihr schlimmster Feind. Nach dem Umgang mit bloßen Händen mit einem weichen Tuch trocken abwischen und die Lagerung an feuchten Orten vermeiden. Die Lagerung in einem Paulownia-Kasten oder einer Stofftasche ist am sichersten. Wenn roter Rost auftritt, kann aggressives Polieren mit Schleifmitteln das tetsuaji, das sich über Jahre entwickelt hat, beschädigen, daher ist es am besten, improvisierten Behandlungen zu vermeiden und einen Experten zu konsultieren, wenn Bedenken bezüglich des Zustands bestehen.
Die Unterschiede zwischen den drei Schulen Owari, Kyoto und Higo sind schwer durch Erklärungen allein zu erfassen. Der schnellste Weg ist, tsuba desselben Motivs, nach Schule angeordnet, in Katalogen, Ausstellungen und Online-Produktfotos zu vergleichen. Durch den Vergleich Element für Element – Liniendicke, räumliche Offenheit, Behandlung des Randes – entwickelt sich ein Gefühl nach und nach: "diese robuste Qualität ist charakteristisch für Owari," "diese fließende Linie ist charakteristisch für Kyoto."
Als Schwertbeschläge sind Tsuba eine unabhängige Welt des Handwerks mit ihrem eigenen charakteristischen Reiz, anders als der von Klingen. Bei TOUKENZA können Sie Schwerter zum Verkauf und ihre Montierungen in einem Online-Katalog einsehen. Wenn Sie auf ein Stück Ihrer Interesse stoßen, kontaktieren Sie uns bitte über das Anforderungsformular.
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