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* Bild nur zu Illustrationszwecken.Wenn ein japanisches Schwert als „Wichtiges Kulturgut" oder „Nationalschatz" ausgewiesen wird, bedeutet dies, dass der Staat seinen kulturellen und historischen Wert offiziell auf der Grundlage des Gesetzes zum Schutz von Kulturgütern anerkennt. Ausgewiesene Schwerter werden nicht nur als Kunstgegenstände oder Antiquitäten behandelt, sondern als „Kulturgüter, die von allen Bürgern geteilt werden", und ihre Eigentümer erwerben bestimmte Verpflichtungen und Rechte.
Das Gesetz zum Schutz von Kulturgütern (erlassen 1950) ist das Grundgesetz zum Schutz von beweglichem und unbeweglichem Eigentum von historischem und künstlerischem Wert. Japanische Schwerter werden als „Kunsthandwerksarbeiten" innerhalb von „Sachgütern" klassifiziert.
Die Ausweisungskategorien nach dem Gesetz zum Schutz von Kulturgütern sind wie folgt.
| Kategorie | Ziel | Anzahl (Referenz) |
|---|---|---|
| Nationalschatz | Gegenstände von außergewöhnlichem Wert unter den Wichtigen Kulturgütern | Ungefähr 120 Schwerter |
| Wichtiges Kulturgut | Gegenstände von hohem künstlerischem und wissenschaftlichem Wert | Über ungefähr 650 Schwerter |
| Registriertes Sachgut | Gegenstände, deren Kulturwert sich etabliert | Wenige registrierte Schwerter |
Ein Nationalschatz ist eine höhere Kategorie als Wichtiges Kulturgut, und kein Schwert wird jemals ein Nationalschatz, ohne zuerst als Wichtiges Kulturgut ausgewiesen zu werden.
Die wichtigsten Kriterien, auf die sich die Agentur für Kulturangelegenheiten bei der Ausweisung von Schwertern als Wichtige Kulturgüter bezieht, sind wie folgt.
Künstlerischer Wert
Historischer Wert
Wissenschaftlicher Wert
Erhaltungszustand
Diese werden umfassend von den Sachbearbeitern für Kulturgüter der Agentur für Kulturangelegenheiten und beauftragten Expertenkomiteemitgliedern bewertet (im Bereich der Schwerter sind dies Spezialisten und Forscher, die sich auf japanische Schwerter spezialisiert haben).
Die Agentur für Kulturangelegenheiten identifiziert Kandidatenschwerter durch Umfragen von Museumssammlungen, Überwachung von in- und ausländischen Verkaufs- und Auktionsinformationen und Berichten von Forschern. Privatbesitzte Schwerter brauchen manchmal länger, um entdeckt zu werden.
Die Agentur für Kulturangelegenheiten wendet sich an den Eigentümer eines Schwertes, das als Ausweisungskandidat identifiziert wurde. Eigentümer können die Ausweisung ablehnen, aber die meisten stimmen zu, wenn der Kulturwert klar ist.
Die Abteilung für Kulturgüter des Rates für Kulturangelegenheiten (ein Beratungsgremium für den Minister für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie) berät und reicht eine Empfehlung für die Ausweisung als Wichtiges Kulturgut ein. Die Abteilung umfasst Komiteemitglieder, die sich auf Schwerter spezialisiert haben.
Die formale Ausweisung wird abgeschlossen, wenn der Minister für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie sie im Amtsblatt ankündigt. Die Beförderung zum Status eines Nationalschatzes folgt einem ähnlichen Prozess.
Steuervergünstigungen: Kulturgüter können bei der Berechnung des Schätzwertes für die Erbschaftsteuer im Vergleich zu allgemeinen Kunstgegenständen eine günstige Behandlung erhalten. Darüber hinaus bieten einige Gemeinden Reduktionen oder Befreiungen in der Grundsteuer für diejenigen an, die bei der öffentlichen Ausstellung von Wichtigen Kulturgütern mitarbeiten.
Bewahrungssubventionen: Subventionen der Bundesregierung sind für Reparatur und Bewahrung erhältlich (die Regierung subventioniert einen Teil der Reparaturkosten).
Autorität und Glaubwürdigkeit: Die Ausweisungen „Wichtiges Kulturgut" und „Nationalschatz" erhöhen die Marktglaubwürdigkeit und den Wert erheblich.
Ausfuhrverbote und Beschränkungen: Wichtige Kulturgüter und Nationalschätze sind grundsätzlich verboten, ins Ausland auszuführen. Selbst temporäre Ausstellungen im Ausland erfordern eine Genehmigung der Agentur für Kulturangelegenheiten.
Benachrichtigungspflicht für Verkäufe: Änderungen im Eigentum von Wichtigen Kulturgütern (durch Verkauf, Geschenk oder Vererbung) erfordern vorherige Benachrichtigung oder Meldung an die Agentur für Kulturangelegenheiten.
Beschränkungen bei Änderungen: Änderungen an Form oder Gestalt und Reparaturen können ohne Genehmigung der Agentur für Kulturangelegenheiten nicht durchgeführt werden.
Die Möglichkeit, dass ein privatbesitztes Schwert als Wichtiges Kulturgut ausgewiesen wird, ist nicht null. Besonders wenn die Herkunft klar ist und die Verbindung zu berühmten Militärfiguren oder Daimyo-Familien durch Dokumente und Aufzeichnungen nachgewiesen werden kann, ist die Rücksprache mit Spezialisten wirksam.
Zunächst ist das Einholen einer Bewertung von NBTHK und das Erwerben des Status „Special Important Sword" oft der erste Schritt zur Ausweisung als Kulturgut. Anschließend entstehen durch Kontaktaufnahme mit Sachbearbeitern der Agentur für Kulturangelegenheiten und Universitätsschwerterforschern Gelegenheiten, als Kandidat anerkannt zu werden.
Die Kulturgutausweisung von japanischen Schwertern ist nicht nur ein „offizieller Genehmigungsstempel", sondern ein nationales Zertifizierungssystem, das mit rechtlichen Rechten und Verpflichtungen verbunden ist. Während es eine Ehre für Eigentümer ist, ist es notwendig zu verstehen, dass Einschränkungen in Bezug auf Verkauf, Ausfuhr und Reparatur entstehen. Ob eine Ausweisung angestrebt wird oder bereits ein ausgewiesenes Schwert im Besitz ist, ist ein genaues Verständnis der relevanten Gesetze und Systeme erforderlich.
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