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* Bild nur zu Illustrationszwecken.Nakago (die Parierstange) ist der Teil der Klinge, der in den Griff passt, und ist die wichtigste Informationsquelle über ein Schwert. Während die Aufmerksamkeit oft auf das aufwendige Hamon (Blattmuster) und Jihada (Oberflächentextur) der Klinge gelenkt wird, ist es das Nakago, das als das "Lebenslauf" des Schwertes bezeichnet werden kann. Die Signatur des Schmiedemeisters, die Schaffungszeit, Merkmale der Schule und Spuren späterer Modifikationen werden alle hier festgehalten. In der Welt der Bewertung heißt es, dass es ein so wichtiger Ort ist, dass "wenn du das Nakago verstehst, verstehst du das Schwert."
Die mei (Signatur) ist die Signatur des Schmiedemeisters. Das omote-mei (vordere Signatur) ist mit dem Namen des Schmieds graviert, während das ura-mei (rückwärtige Signatur) das Herstellungsjahr, den Namen des Patrons und den Herstellungsort enthalten kann. Die Authentizität des Schwertes und seine geschätzte Zeit werden durch das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein der Signatur und die Art ihrer Schreibweise bestimmt.
Die berühmten Schmiedemeister der Koto-Periode (altes Schwert) schnitten jeweils bekannte Signaturen. Zum Beispiel repräsentieren Signaturen wie "Osafune" von Bizen Osafune und "Awatabugi" von Yamashiro Awatabugi das höchste Niveau ihrer jeweiligen Epochen. Andererseits existieren viele unsignierte Klingen, besonders unter älteren Schwertern und solchen, die stark auf dem Schlachtfeld verwendet wurden. Die Ära und Schule können auch aus der Handschrift der Signatur und der Tiefe der Gravur geschätzt werden.
Yasuri-me (Feilspuren) sind die Richtung und Form der Feilspuren, die auf das Nakago aufgebracht werden. Die Feilspuren, die auf dem ursprünglichen Schaft hinterlassen werden, sind wie Fingerabdrücke und offenbaren die Gewohnheiten und Fertigkeiten des Schmieds.
Die Haupttypen von Feilspuren sind wie folgt:
Feilspuren sind der wichtigste Hinweis zur Bestimmung der Authentizität. Ursprüngliche Feilspuren auf alten Schwertern zeigen natürliche Verschleißspuren, was ein Beweis für die Authentizität ist. Fälschungen haben unnatürliche Feilspuren, oft mit gleichmäßigem Druck durchgehend eingraviert, und können von erfahrenen Prüfern erkannt werden.
Sabi-iro (Patina-Farbe) bezieht sich auf die Farbe und Textur des Rostes, der sich auf dem Nakago angesammelt hat. Alte Schäfte haben tiefe natürliche schwarze Patina, und dieses "Alterungsaussehen" zeigt die Tiefe der Zeit.
Folgendes kann aus der Patina-Farbe gelesen werden:
Versuche werden manchmal unternommen, die Patina künstlich zu altern, aber natürlicher Rost weist subtile Variationen in Ton und Textur auf, die Experten unterscheiden können. Die Tiefe und Qualität der Patina können auch durch wissenschaftliche Analyse bestätigt werden.
Suriage (Verkürzung) bezieht sich auf den Zustand, in dem das Nakago gekürzt wurde, um die Klinge zu verkürzen. Dies ist kein Schaden oder ein Mangel, sondern zeigt eher eine praktische Modifikation des Schwertes.
Die Neupolierung spiegelt die Anforderungen seiner Zeit wider. Die langen Tachi der Namboku-cho-Periode wurden in leichter manövrierbare Katana umgearbeitet, als Feuerwaffen während der Sengoku-Periode weit verbreitet wurden. Diese Modifikation ist keine Fälschung, sondern eher wichtiger Beweis für die historische Entwicklung des Schwertes.
Das korrekte Lesen des Nakago ist die Grundlage der Bewertung. Durch umfassendes Beobachten der Signatur, Feilspuren, Patina-Farbe und des Zustandes der Neupolierung wird die Herkunft des Schwertes klar. Das Entziffern eines einzelnen Charakters der Signatur kann die Zeit des Schwertes ändern, und eine einzelne Feilspur kann zur Identifikation der Schule führen – sobald du die Faszination solcher Bewertung erlebst, ändert sich deine Art, Schwerter zu betrachten, grundlegend. Das Nakago ist ein Lebenslauf eines Schwertes, eine stille Botschaft, die der Schmied an zukünftige Generationen sendet. Bitte übe mit echten Schwertern.
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