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* Bild nur zu Illustrationszwecken."Morohazuki" bezieht sich auf einen Konstruktionsstil, bei dem beide Seiten (Vorder- und Rückseite) der Klinge eine Schneide haben. Im Gegensatz zu typischen japanischen Schwertern, die "kataha" (einseitig geschärft) sind—wobei nur eine Seite der Klinge eine Schneide hat und die gegenüberliegende Seite "mune" (Rückengrat) genannt wird—haben morohazukuri-Schwerter Schneiden auf beiden Seiten. Dieser Stil geht auf antike "ken" (gerade zweischneidge Schwerter) zurück und wird heute immer noch als Schreinopfer, buddhistische Geräte und Kampfsportausrüstung hergestellt.
Morohazukuri-Schwerter sind bekannt dafür, dass sie während der Muromachi-Periode in großen Mengen hergestellt wurden, und einige Beispiele besitzen eine Kurve. Aufgrund der zweischneidigen Struktur sind Schmiedetechniken erforderlich, die sich von denen für einseitige japanische Schwerter unterscheiden, und das Aufbringen einer gleichmäßigen Härtung auf beiden Seiten stellt eine hohe technische Herausforderung dar.
Ken ist der Sammelbegriff für zweischneidge gerade Schwerter und war der vorherrschende Stil in Japan vor der Nara bis zur frühen Heian-Periode (8.–9. Jahrhundert).
Abstammungslinie:
In großen kofun (Hügelgräbern) aus der Kofun-Periode (3.–7. Jahrhundert) wurden zweischneidge gerade Schwerter namens "kantotachi" (Ringgriffschwerter) als Symbole der Autorität begraben. Diese Form mit einem ringförmigen Metallbeschlag am Griff war China und der Koreanischen Halbinsel gemeinsam und wurde in ganz Ostasien als Grabbeigabe für Machthaber verwendet. Mit Beginn der Nara-Periode (8. Jahrhundert), als das Ritsuryo-System standardisiert wurde, wurden Schwertformen standardisiert und das einseitige "tachi" wurde zur Norm.
Das wichtigste erhaltene Beispiel in der Geschichte von morohazukuri ist das "Kogarasumaru."
Das Kogarasumaru ist vom Sockel bis zur mittleren Sektion einseitig geschärft und hat die Form eines tachi, wird aber vom kissaki (Spitze) aufwärts zur oberen Hälfte der Klinge zweischneedig—diese einzigartige Konstruktion wird "kissaki morohazukuri" oder "Kogarasumaru-Konstruktion" genannt. Als Übergangsform zwischen einseitigem tachi und zweischneidigem ken stellt es einen extrem seltenen Stil in der japanischen Schwertgeschichte dar.
Kogarasumaru Spezifikationen:
Der Legende nach wurde es während der Heian-Periode von der achtbeinigen Krähe (yatagarasu), dem göttlichen Boten des Ise Shrine, verliehen und über die Generationen des Heike-Clans weitergegeben. Es verschwand nach der Schlacht von Dan-no-ura (1185), aber sein Schutz durch den Ise-Clan wurde in Tenmei 5 (1785) während der Edo-Periode bestätigt. Es wurde Kaiser Meiji in Meiji 15 (1882) präsentiert und wird seitdem von der Kaiserlichen Haushaltsagentur als kaiserlicher Schatz bewahrt.
Das Kogarasumaru wird als eines der wichtigsten Artefakte in der Schwertgeschichte als "Brücke von antiken ken (zweischneidigen geraden Schwertern) zu japanischen Schwertern (einseitige gekrümmte Schwerter)" bewertet.
Während der Edo-Periode wurden, als die Samurai-Kultur reifte, wakizashi mit zweischneidiger Konstruktion hergestellt, die künstlerischen Wert anstrebten.
Merkmale:
Repräsentative Schmiede von morohazukuri wakizashi:
Auch heute noch werden morohazukuri-Schwerter von renommierten Schmieden hergestellt. Moderne Schwerter (Werke zeitgenössischer Schmiede), die zweischneidge wakizashi und tanto präsentieren, sind:
Das NBTHK klassifiziert und untersucht zweischneidge Schwerter als "ken," "tanto (zweischneedig)," "wakizashi (zweischneedig)," usw. Die Bewertungskriterien sind grundsätzlich die gleichen wie für einseitige Schwerter—Gesamtbewertung der Stahlqualität, des Schleifmusters und der Form—aber die Qualität und Symmetrie der Schneiden auf beiden Seiten werden zu zusätzlichen Untersuchungspunkten.
Spezielle Formen wie Kogarasumaru-Konstruktion (kissaki morohazukuri) werden als "tachi (kissaki morohazukuri)" in der Klassifizierung aufgezeichnet, wobei die Konstruktionsform neben dem "Typ" des Schwertes vermerkt wird. Sowohl erhaltene Originale als auch Kopien dieses Stils sind extrem selten, und Beispiele auf dem Markt sind sehr knapp.
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