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* Bild nur zu Illustrationszwecken.Das auf einer polierten Nihonto-Klinge sichtbare Jihada (Oberflächentextur) – besonders in der oberen Hälfte in Richtung des Rückens – ist die durch das Polieren sichtbar gemachte innere kristalline Schichtstruktur des Stahls. Unterschiedliche Perioden, Schulen und Schmiedetechniken erzeugen deutlich unterschiedliche Muster, was Jihada zu einem der zuverlässigsten Indikatoren für die Herkunft eines Schwertes macht.
Itame (Brettermaserung): Der häufigste Typ – unregelmäßige fließende Streifen, die Holzbrettermaserung ähneln. Standardergebnis des Falzschmiedens; in Bizen-, Soshu- und Mino-Traditionen zu finden.
Mokume (Holzmaserung): Dichte, eng beisammenliegende Spiralmuster, die Holzmaserung ähneln. Häufig bei Yamashiro-Traditions-Schwertern, besonders bei Rai- und Awataguchi-Schulen.
Masame (gerade Maserung): Parallele gerade Linien, selten bei langen Schwertern, aber bei bestimmten Yamato-Schulstücken zu finden.
O-itame (große Brettermaserung): Gröbere, großmaßstäblichere Version von itame; häufig bei großen Schwertern der Nanbokucho-Periode.
Ayasugi-hada (Zedernmaserungsmuster): Einzigartige diagonale Fischgrätmuster, praktisch gleichbedeutend mit der Gassan-Schule. Die lebendige Gassan-Tradition bewahrt diese Technik heute.
Nagare-hada (fließende Maserung): Unidirektionale fließende Streifen; assoziiert mit Satsumas Naminohira-Schule und Klingen aus kontinentalem Eisen.
Jihada-Muster entstehen aus Unterschieden im Kohlenstoffgehalt, der Kristallkorngröße und der Schichtorientierung im gefalteten Stahl. Das Polieren offenbart diese mikrostrukturellen Unterschiede selektiv: Hochkohlenstoffzonen (Perlit) reflektieren Licht anders als Niedrigkohlenstoffzonen (Ferrit); feinkörnige versus grobkörnige Regionen; Schichtorientierung aus der Faltrichtung. Die unterschiedlichen Muster verschiedener Schulen spiegeln ihre charakteristischen Schmiedetemperaturen, Faltzahlen und Materialwahlen wider.
Optimale Jihada-Betrachtung erfordert Streifenlicht von natürlichem Fensterlicht oder einem hochwertigen LED-Spot, wobei der Klingenwinkel variiert wird, um verschiedene Oberflächenbereiche zu erfassen. Die Bewertungskriterien umfassen Feinheit und Dichte des Musters, Einheitlichkeit über die Klinge, Vorhandensein von ji-nie (glitzernde nie-Partikel auf der Oberfläche) und chikei (helle Aktivitätslinien zwischen hamon und Oberfläche). Die Tabelle der Schule-zu-Jihada-Entsprechungen bietet einen Ausgangspunkt, aber fließendes Lesen von Jihada erfordert die direkte Untersuchung vieler echter Beispiele.
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