* Bild nur zu Illustrationszwecken.Kakunodate-Burg
角館城
Kakunodate-Burg is a historic castle in Tōhoku dating from the Sengoku bis frühes Edo-Zeitalter (ca. 1467–1620er Jahre Aufgabe), whose lord was Ashina-Clan → Tozawa-Clan (Tozawa Moriyasu) → Satake-Clan (Ashina Yoshikatsu) → Satake-Nordfamilie.
Überblick
Kakunodate-Burg ist eine Bergburg auf dem Kojosan-Hügel (auch Komatsuyama genannt) im Senboku-Distrikt der Provinz Ugo (heute Kakunodate, Stadt Semboku, Präfektur Akita) und diente während der Sengoku-Zeit als strategisches politisches und militärisches Zentrum des südlichen Dewa. Die Burg wurde um Ōei 31 (1424) gegründet, als der Tozawa-Clan unter Tozawa Iemori seinen Sitz nach Komatsuyama-Burg (Kakunodate-Burg) verlegte. Nach inneren Clanfehden wurde sie zur Hauptburg des Sengoku-Daimyō Tozawa-Clans. Während der Herrschaft von Tozawa Morisada (1566–1590) erlebte Kakunodate seine größte Blüte. Morisada, der sich in Zivilkunst und Kriegsführung auszeichnete, erhielt den Ehrentitel „Kirin des Nördlichen Ugo." Er starb mit nur 25 Jahren, was die Expansion der Tozawa-Macht unterbrach, doch Kakunodates kulturelles Erbe wurde an nachfolgende Generationen weitergegeben. Nach der Schlacht von Sekigahara im Jahr 1602 gründete Satake Yoshinobu, der aus der Provinz Hitachi (Präfektur Ibaraki) versetzt worden war, die Akita-Domäne (Satake-Domäne), woraufhin das Kakunodate-Gebiet unter Satake-Herrschaft kam. Später organisierte Ashina Yoshikatsu, ein Vasall des Satake-Clans, die Burgstadt in Genwa 6 (1620), und nach dem Erlöschen des Ashina-Clans übernahm die Satake-Nordfamilie (Hokke) die Verwaltung. In der frühen Edo-Zeit wurde Kakunodate-Burg unter dem Ein-Schloss-pro-Domäne-Gesetz von 1615 aufgelöst, aber die Burgstadt blieb als Samurai-Wohnviertel erhalten und bewahrt ihren Ruf als „das kleine Kyoto der Michinoku." Die Samurai-Wohnstraßen von Kakunodate sind als Wichtiges Bewahrungsgebiet für Gruppen traditioneller Bauten bestimmt und sind berühmt für ihre Trauerkirschen, die jährlich Hundertausende von Touristen anziehen. Die Burgruinen stehen unter Schutz als Akita-Präfektur-Denkmalstätte, mit Erdwällen und Grabensystemen auf dem Kojosan-Hügel (Burghügel) erhalten. Kakunodate war auch eine strategische Knotenstelle auf der Handelsroute für Eisen und Kupfer über das Ou-Gebirge, aufgrund seiner geografischen Lage im Einzugsgebiet des Hinokinai-Flusses. Dewa-Schwertmeister waren im Kakunodate-Gebiet tätig und belieferten die Kriegerkaste der Tozawa- und Satake-Clans mit Klingen. Der Satake-Clan, der aus der Provinz Hitachi stammte, besaß tiefgehendes Wissen der Kantō-Schwertkultur, und die Schwertschätzung und -sammlung florierte in der Kakunodate-Burgstadt.
Verbindung zu Schwertern
Der Tozawa-Clan verwaltete den Handel mit Eisen und Kupfer über das Ou-Gebirge und trug damit zur Sicherung von Rohstoffen für Dewa-Schwertschmiede bei. Der Satake-Clan war mit seinem Hintergrund aus der Provinz Hitachi tief in der Kanto-Schwertkultur bewandert und etablierte eine Tradition des Schwertschätzens und Sammelns in der Samurai-Kultur Kakunodates. Noch heute können Ausstellungen von Schwertern und Rüstungen in den Samurai-Residenzen von Kakunodate gefunden werden, die die Schwertkultur der Region bis in die heutige Zeit vermitteln.
Sehenswürdigkeiten
- Kakunodate Samurai-Viertel – 'das kleine Kyoto des Michinoku'
- Ausgewiesener Wichtiger Schutzbereich für Gruppen traditioneller Gebäude
- Heimatbasis von Tozawa Moriyasu, 'das Kirin des nördlichen Ugo'
- Landesweit berühmt für Trauerkirschblüten
- Geschichte der Dewa-Schwertschmiede und Berghandelswege
* Öffnungszeiten und Eintrittspreise können sich ändern. Bitte überprüfen Sie die offizielle Website vor Ihrem Besuch.