* Bild nur zu Illustrationszwecken.Yoshikawa Hirotoe
吉川広家
Sengoku-Daimyo und Schlüsselfigur der Schlacht von Sekigahara
Beschreibung
Yoshikawa Hiroe (1561–1625) war ein Militärbefehlshaber, der vom Sengoku-Zeitalter bis in die frühe Edo-Zeit aktiv war. Als Angehöriger des Mōri-Clans war er eine Gestalt, die die Räder der Geschichte in der Schlacht von Sekigahara großartig in Bewegung setzte. Als dritter Sohn von Yoshikawa Motoharu geboren, erbte er das Yoshikawa-Haus nach dem Tod seines Vaters.
Hiroes größte Errungenschaft und sein Rätsel liegen in seinen Aktionen in der Schlacht von Sekigahara (1600). Als mächtiger Befehlshaber der Westkräfte führte er die Mōri-Armee ins Schlachtfeld; allerdings verhandelte Hiroe heimlich mit Tokugawa Ieyasu und sorgte dafür, dass die auf dem Berg Nangu stationierten Mōri-Hidemoto-Streitkräfte unter der Bedingung, dass das Mōri-Haupthaus erhalten bleiben würde, untätig blieben. Durch diese Strategie des „unbewegten Generals" kämpfte die Westarmee ohne bedeutende Militärkraft und trug zum Sieg der Ostkräfte bei.
Obwohl jedoch Hiroes Handlungen die Sicherheit des Mōri-Haupthauses gewährleisten sollten, führten sie letztendlich dazu, dass Mōri Terumoto zur Verantwortung gezogen wurde, und es kam zu einer erheblichen Verringerung seiner Territorien. Hiroe selbst sicherte sich die Iwakuni-Domain mit 30.000 Koku, doch die Verluste des Mōri-Haupthauses waren erheblich, und einige spätere Historiker betrachteten ihn als einen „Verräter." Bezüglich der Schwerter schätzte Hiroe die Samurai-Tradition und widmete sich sorgfältig der Verwaltung und Bewertung der berühmten Klingen, die durch das Yoshikawa-Haus überliefert wurden. Seine Entscheidungen, die das Fundament der Iwakuni-Domain in der frühen Edo-Zeit legten, vermitteln uns heute die Komplexität rationaler Entscheidungen in der Geschichte.
Bekannte Schwerter
- Im Yoshikawa-Clan überlieferte Meisterklinge
- Raio Kunitsugu