* Bild nur zu Illustrationszwecken.Matsuda Tsuguyasu
松田次泰
Description
Karriere
Matsuda Tsuguyasu wurde 1948 in Kitami, Hokkaidō geboren; sein Geburtsname ist Shūji. Nach seinem Abschluss an der Kunstfachrichtung der Hokkaido-Universität für Bildung wandte er sich der Schwertschmiedekunst zu und trat 1973 in die Werkstatt des Schwertschmieds Takahashi Jihei ein. Er erhielt 1980 seine Schmiedezertifizierung.
Auszeichnungen und Mukansa-Status
1996 erhielt er den Vorsitzendpreis der Gesellschaft zur Bewahrung japanischer Kunstschwerter und gewann anschließend achtmal Preise der höchsten Kategorie. 2005 erhielt er die Auszeichnung des Beauftragten für Kulturgüter und 2006 den Takamatsu-no-miya-Gedächtnispreis; 2009 wurde er als mukansa zertifiziert. 2015 wurde er als Träger eines immateriellen Kulturguts der Präfektur Chiba ausgewiesen.
Rekonstruktion von Kamakura-Periode-Techniken
1996 gelang ihm die erfolgreiche Rekonstruktion der Schmiedetechnik der Kamakura-Periode, eine Leistung, die große Aufmerksamkeit erregte als Wiederbelebung einer Methode, die etwa 800 Jahre lang nicht verwendet wurde. Seitdem konzentriert er sich hauptsächlich auf die Rekonstruktion von Ko-Bizen-Klingen.
Forschungsansatz
Er ist bekannt dafür, präzise Datenmessungen und chemische Analysen in seinen Schmiedeprozess einzubeziehen und dabei modernes wissenschaftliches Wissen zur Rekonstruktion alter Schwerter zu nutzen. Anstatt sich ausschließlich auf die mündliche Überlieferung traditioneller Schmiedemethoden zu verlassen, versucht er, die Eigenschaften des Stahls numerisch zu charakterisieren.
Aktivität
Er betreibt derzeit eine Werkstatt in Chiba, wo er seine Schmiedearbeit fortsetzt.