* Bild nur zu Illustrationszwecken.Imaizumi Toshimitsu
今泉俊光
Description
Imaizumi Toshimitsu war ein moderner Schwertschmied, geboren 1898 in der Präfektur Saga und weithin als der »Begründer der Bizen-Schwertrenaissance« bekannt – für die Wiederbelebung der rückläufigen Schwertproduktion von Bizen Osafune. Nach dem Verzeichnis zeitgenössischer Schwertschmiede auf touken-world.jp verließ er seine Heimat 1924 in Verfolgung des Handwerks und ließ sich im Akasaki-Dorf, Kojima-Bezirk, Präfektur Okayama nieder, wo er begann, das Schwertschmieden in Eigenregie zu studieren.
Ab 1934 widmete er sich dem ernsthaften Studium der Bizen-Osafune-Schmiedetechniken und verbrachte den Rest seines Lebens mit der Wiederbelebung der Bizen-Tradition. Die Bizen-Provinz hatte vom Kamakura bis zur Muromachi-Zeit als bedeutendes Zentrum der japanischen Schwertproduktion floriert, aber ihre Traditionen waren in der modernen Ära weitgehend in Vergessenheit geraten. Durch unabhängige Forschung und Rekonstruktion dieser Techniken – und durch die Schulung von Nachfolgern – stellte Imaizumi eine lebendige Verbindung zur Bizen-Linie wieder her.
Für diese Leistungen wurde er 1970 von der Japan Art Sword Preservation Society (NBTHK) in den Rang eines Mukansa (von der Überprüfung befreit) erhoben – der höchste Rang unterhalb des Living National Treasure, vorbehalten für Schmiedemeister, die mehrfach Spezialpreise bei den jährlichen Neuwerks-Ausstellungen gewonnen haben. Das Bizen-Osafune-Schwertmuseum in Setouchi City, Präfektur Okayama, beherbergt ein angeschlossenes »Imaizumi-Toshimitsu-Gedächtnismuseum«, das seine Werkzeuge und Leistungen ausstellt. Er schmiedete weiter bis in seine neunziger Jahre hinein und starb 1995 im Alter von 97 Jahren – in Erinnerung als seltener Handwerksmeister, der sein gesamtes Leben der Wiederbelebung des Bizen-Schwertes widmete.