* Bild nur zu Illustrationszwecken.Hokke Saburō Nobufusa
法華三郎信房
Description
Hokke Saburō Nobufusa ist ein erblicher Name einer Linie von Schwertschmieden in Matsuyama, Stadt Ōsaki, Präfektur Miyagi. Der Hokke Saburō Nobufusa der achten Generation (Privatname Takahashi Noboru) ist besonders bekannt als der moderne Schwertschmied, der die Schmiedetechnik der Hōshō-Schule der Yamato-Tradition rekonstruierte, eine Technik, die fast verloren gegangen war.
Abstammungslinie
Das Haus Hokke Saburō stammt von den Schwertschmieden der Sendai-Domäne ab und hat seine Schmiede über Generationen hinweg in Matsuyama in der nördlichen Präfektur Miyagi bewahrt. Bis zur siebten Generation war der Familienstil die Bizen-Tradition, und die achte Generation erbte diese Stilrichtung zunächst und arbeitete in dieser Weise.
Rekonstruktion der Hōshō-Tradition
Der Nobufusa der achten Generation machte es sich zur Lebensaufgabe, die masame-Schmiedetechnik (gerade Körnung) der Hōshō-Schule zu rekonstruieren, eine der fünf Yamato-Schulen der Kamakura-Zeit. Da masame-Stahl zum Reißen beim Schmieden neigt und die Technik selbst nicht überliefert worden war, erwies sich die Rekonstruktion als äußerst schwierig. Es wird berichtet, dass er acht Jahre intensiver Versuche aufwendete, bevor ihm 1963 der Durchbruch gelang.
Anerkennung
Für diese Leistung wurde er im November 1966 als erster Träger des Status für Immaterielles Kulturerbe der Präfektur Miyagi für die Schmiedetechnik japanischer Schwerter ausgezeichnet. 1981 wurde er zudem als mukansa zertifiziert, der höchste Rang, den ein zeitgenössischer Schwertschmied erreichen kann. Er starb im Jahr 2000.
Der Name Hokke Saburō Nobufusa wurde in den Generationen nach ihm beibehalten, und das Haus nimmt einen fest etablierten Platz in der Welt der zeitgenössischen japanischen Schwerter ein, als die Tōhoku-Linie, die die masame-Schmiedetechnik der Yamato-Tradition bewahrt.
Famous Works
- 刀 銘 法華三郎信房