* Bild nur zu Illustrationszwecken.Okami (Capcom)
大神(カプコン)
Ein Action-Adventure von Capcom für die PlayStation 2, veröffentlicht am 20. April 2006. Bekannt für seine sumi-e-Tintenmalerei-Grafik und die Celestial Brush-Mechanik, erzählt es den japanischen Mythos der Tötung des Yamata-no-Orochi durch die Reise der Sonnengöttin Amaterasu in der Gestalt eines weißen Wolfes. Waffen sind die "Drei Heiligen Schätze" — Spiegel, Magatama-Perlen und Schwerter — und eines der Schwerter, Tsumugari no Tachi, ist der im Kojiki aufgezeichnete archaische Name für die Klinge, die aus Orochis Schwanz hervorkam, später als Kusanagi no Tsurugi bekannt.
Beschreibung
Übersicht
Okami ist ein Action-Adventure-Spiel von Capcom für die PlayStation 2, veröffentlicht am 20. April 2006. Seine definierenden Merkmale sind ein japanischer visueller Stil wie sumi-e-Malerei und ukiyo-e sowie das Celestial Brush-System, das dem Spieler ermöglicht, einen Pinsel über den Bildschirm zu führen, um natürliche Phänomene hervorzurufen. Der Spieler steuert Amaterasu, die Sonnengöttin in Gestalt eines weißen Wolfes, um das Leben und Licht in einem verdunkelten Nippon wiederherzustellen. Eine hochauflösende Version, Okami HD, wurde später auf zahlreiche Plattformen portiert und hält das Spiel seit Jahren in Umlauf.
Die "Drei Heiligen Schätze"
Waffen im Spiel sind die Drei Heiligen Schätze — Spiegel, Magatama-Perlen und Schwerter — und zwei können gleichzeitig als Haupt- und Nebenwaffe ausgerüstet werden. Derselbe Schatz verhält sich je nach Slot unterschiedlich: das Ausrüsten eines Schwertes im Nebenschlitz gewährt beispielsweise einen aufgeladenen Angriff. Die erste Schwertklassen-Waffe, Tsumugari no Tachi, wird durch das Besiegen des Bosses des Mondhöhlen-Schreins erhalten.
Tsumugari no Tachi und Kusanagi no Tsurugi
Tsumugari no Tachi ist keine Erfindung des Spiels. Der Name stammt aus dem Kojiki, Japans ältester Chronik: Als Susanoo Yamata-no-Orochi tötete, kam eine Klinge aus dem Schwanz der Schlange hervor, aufgezeichnet als Tsumugari no Tachi. Sie wurde später als Ame-no-Murakumo no Tsurugi bekannt und, nachdem Yamato Takeru sie verwendete, um brennendes Gras zu durchschneiden, als Kusanagi no Tsurugi. Als einer der Drei Heiligen Schätze, die mit der kaiserlichen Nachfolge verbunden sind, steht sie am Ursprung der japanischen Schwertkultur.
Beziehung zu Schwert- und Mythkultur
Das Spiel präsentiert das Schwert nicht als Instrument zum Töten, sondern als göttliches Werkzeug, durch das eine Gottheit die Ordnung der Welt wiederherstellt. Diese Darstellung stimmt mit der historischen Realität überein, dass japanische Klingen lange Zeit einen starken Charakter als Ritualobjekte und heilige Schätze hatten, die im Shosoin-Lager überliefert wurden und als shintai in Shinto-Schreinen verehrt werden. Durch die Beibehaltung des mythologischen Gerüsts von Yamata-no-Orochi, Susanoo und Amaterasu dient das Spiel auch als zugänglicher Einstieg in die Ursprungslegenden berühmter Schwerter.
Kultureller Einfluss
Okami wird in- und ausländisch dafür gelobt, dass es die Ästhetik der Tintenmalerei und japanische Mythologie sehr ernst nimmt. Es wird wiederholt als Maßstab für japanisch anmutende Action-Spiele zitiert. Für Spieler außerhalb Japans ist es oft eine erste Begegnung mit Konzepten wie Kusanagi no Tsurugi und den Drei Heiligen Schätzen, und es hat einen Zugang zum Verständnis des japanischen Schwertes im mythologischen und religiösen Kontext eröffnet, anstatt im rein kriegerischen.
Vorgestellte echte Schwerter
Tsumugari no Tachi
The archaic name recorded in the Kojiki for the blade that emerged from Yamata-no-Orochi's tail when Susanoo slew the serpent; later identified with Ame-no-Murakumo and Kusanagi. Appears in the game as one of the sword-class divine instruments.
Kusanagi no Tsurugi (Ame-no-Murakumo no Tsurugi)
One of the Three Sacred Treasures of Japan, held to be the later form of Tsumugari no Tachi and the foundational sacred blade of Japanese sword legend.
Authentische japanische Schwerter ansehen
Authentische japanische Schwerter ansehenDiese Seite dient der Vorstellung der japanischen Schwertkultur und steht in keiner Verbindung zu den genannten Werken.