* Bild nur zu Illustrationszwecken.Gunshi Kanbei (NHK Taiga-Drama, 2014)
大河ドラマ 軍師官兵衛
Die 53. NHK Taiga-Drama, die 2014 ausgestrahlt wurde, erzählt die Lebensgeschichte von Kuroda Kanbei (Yoshitaka, später Josui) — ein Gefolgsmann des kleinen Harima-Daimyo Kodera, der zum Chefstrategen von Hashiba Hideyoshi's Vereinigung Japans aufstieg. Mit Okada Junichi in der Hauptrolle. Die drei Schwerter, die Kanbei zeitlebens besaß — Heshikiri Hasebe, Nikko Ichimonji und Kiku Ichimonji — sind alle als Nationalschätze designiert und machen ihn zu einer der bedeutendsten Personen in der japanischen Schwertgeschichte.
Beschreibung
Übersicht
*Gunshi Kanbei* ist die 53. NHK Taiga-Drama, die von Januar bis Dezember 2014 ausgestrahlt wurde und Okada Junichi in der Hauptrolle zeigt. Sie folgt Kuroda Kanbei (Yoshitaka, später als Mönch tonsuriert als Josui) von seinen Anfängen als Gefolgsmann des kleinen Harima-Daimyo Kodera, über seine Entdeckung durch Oda Nobunaga und Hashiba Hideyoshi, bis zu seinem Aufstieg als Stratege hinter der nationalen Vereinigung und Gründer des Kuroda-Hauses der Fukuoka-Domäne in Chikuzen.
Kanbei als historische Figur
Kanbei war ein Feldherr, der Schlachten durch Strategie und Verhandlung statt durch persönliche Tapferkeit führte, und wird mit Takenaka Hanbei als die "Zwei Bei" gepaart. Er ist berühmt dafür, dass er allein in die Arioka-Burg ging, um Araki Murashige von seinem Aufstand abzubringen, nur um in eine unterirdische Gefängnisgrube geworfen zu werden, wo er sich das Bein dauerhaft verletzte. Ihm wird auch zugeschrieben, den Rückmarsch aus der Chugoku-Kampagne nach dem Honno-ji-Zwischenfall vorgeschlagen zu haben — das Manöver, das Hideyoshi's Aufstieg sicherte.
Mit dem Drama verbundene Schwerter
Kanbei ist einer der sehr wenigen Personen in der japanischen Schwertgeschichte, die drei Nationalschätze besaßen.
- **Heshikiri Hasebe** (Nationalschatz, Fukuoka City Museum) — von Hasebe Kunishige in der Nanboku-cho-Periode geschmiedet, von Oda Nobunaga erhalten. Sein Name stammt aus der Geschichte, in der Nobunaga die Klinge drückt, um einen Teediener durchzuschneiden, der sich unter einem Regal versteckte. - **Nikko Ichimonji** (Nationalschatz, Fukuoka City Museum) — ein Kamakura-Zeit-tachi der Bizen Fukuoka Ichimonji Schule, von Hojo Ujinao an Kanbei als Dank für seine Rolle bei den Odawara-Friedensverhandlungen übergeben. - **Kiku Ichimonji** (Nationalschatz) — der Überlieferung nach von Norimune, dem Gründer der Bizen Fukuoka Ichimonji Schule, auf Befehl des emeritierten Kaisers Go-Toba geschmiedet. Sie kam von Ashikaga Yoshiaki zu Kanbei und wurde 1902 Kaiser Meiji präsentiert.
Verhältnis zur Geschichte
Während das Drama von Kriegserzählungen und später verfassten literarischen Traditionen inspiriert ist, hält es sich an das historische Grundgerüst bezüglich des Erwerbs und der Schenkung der Kuroda-Schwerter. Kanbei's drei Klingen verdeutlichen konkret, wie Schwerter in der Sengoku-Periode nicht nur als Waffen fungierten, sondern als Bestätigungen von Herr-Vasall-Bindungen, Zeichen von Friedensverhandlungen und Symbole der Belohnung.
Kulturelle Auswirkungen
Die Ausstrahlung zog vermehrt Besucher ins Fukuoka City Museum, das sowohl Heshikiri Hasebe als auch Nikko Ichimonji beherbergt, und die beiden Klingen wurden zu den Flaggschiff-Ausstellungen des Museums. Die Serie steht als führendes Beispiel einer Taiga-Drama, die als Einstiegspunkt in die Schwertappreziation dient — gerade weil das Leben eines Feldherrn sich direkt in den erhaltenen Nationalschatz-Schwertern widerspiegelt.
Vorgestellte echte Schwerter
Heshikiri Hasebe
National Treasure. Nanboku-cho period, by Hasebe Kunishige. Received by Kuroda Kanbei from Oda Nobunaga. Held by the Fukuoka City Museum.
Nikko Ichimonji
National Treasure. Kamakura-period tachi of the Bizen Fukuoka Ichimonji school, given to Kanbei by Hojo Ujinao after the Odawara campaign. Held by the Fukuoka City Museum.
Kiku Ichimonji
National Treasure. Traditionally forged by Norimune, founder of the Bizen Fukuoka Ichimonji school, at Retired Emperor Go-Toba's order. Passed from Ashikaga Yoshiaki to Kanbei, and presented to Emperor Meiji in 1902.
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