* Bild nur zu Illustrationszwecken.Jingū Chōkokukan (Ise Jingū)
神宮徴古館(伊勢神宮)
Überblick
Ein Museum zur Bewahrung der Schätze des Schreins
Das Jingū Chōkokkan wurde 1909 (Meiji 42) als Museum gegründet, das Materialien zu den Ritualen, der Kultur und Geschichte des Ise-Schreins (Innenschrein und Außenschrein) sammelt und ausstellt. Jedes Mal, wenn die Shikinen Sengū (alle zwanzig Jahre stattfindende Übertragungs-Zeremonie) abgehalten wird und neue Insignien und heilige Schätze für den vorherigen Schrein vorbereitet werden, werden die alten heiligen Schätze in dieses Museum aufgenommen. Die Mehrheit der etwa 13.000 Objekte in der Sammlung stehen in enger Verbindung mit der Shikinen Sengū. Der Ise-Schrein, der die Göttin Amaterasu Ōmikami, die höchste Gottheit Japans, beherbergt, und dieses Museum, das gegründet wurde, um diese heilige Tradition zu bewahren und zu vermitteln, sind einzigartige Institutionen, die die japanische Shintō-Kultur und den Geist des Handwerks vermitteln.
Shikinen Sengū und geweihte Schwerter
Die Shikinen Sengū des Ise-Schreins ist eine weltweit einzigartige religiöse Praxis: Alle zwanzig Jahre werden die Schreingebäude umgebaut und heilige Schätze sowie Insignien erneuert. Unter den für diese Zeremonie speziell gefertigten heiligen Schätzen befindet sich das „Mitachi" (heiliges Schwert) – ein Tachi, das von Schwertschmieden im Dienste des Schreins nach alter Tradition geschmiedet wurde und als Teil der heiligen Form selbst verehrt wird. Die als alte heilige Schätze ins Chōkokkan aufgenommenen Mitachi sind nicht einfach kunsthandwerkliche Werke, sondern heilige Ritualgegenstände und bieten wertvollen Beweis dafür, dass der Ursprung des japanischen Schwertes tief mit dem Shintōismus verbunden ist. Das Museum bewahrt auch Schwerter und Klingen, die von Kaisern, kaiserlichen Familienmitgliedern und Kriegerclan gespendet wurden, was die Geschichte des japanischen Schwertes als Symbol religiöser und politischer Autorität bezeugt.
Die Schönheit der heiligen Schätze
Die Sammlung des Chōkokkan umfasst weit mehr als Schwerter und Klingen – sie enthält Insignien (Sokutai- und Karainu-Gewänder), Ausstattungen (heilige Spiegel, Juwelen und Hellebarden), göttliche Pferdeausrüstung und Bauwerkzeuge sowie alle Gegenstände, die mit den Ritualen des Schreins verbunden sind. All diese Stücke wurden mit den feinsten Materialien und Techniken hergestellt und stellen den Gipfel der japanischen traditionellen Handwerkskunst dar. Die Ausstellung ist um die Geschichte der Shikinen Sengū organisiert und ermöglicht den Besuchern, direkt zu erleben, wie die japanische Handwerkskunst innerhalb des einzigartigen zeitlichen Rhythmus der Schrein-Erneuerung alle zwanzig Jahre vererbt und entwickelt wurde.
Integration mit Schreimbesuchen
Das Jingū Chōkokkan liegt in Fußnähe des Innenschreins (Kōtaijingū) und steht neben dem Jingū Agricultural Museum in der Nähe der Bereiche Oharai-chō und Okage Yokochō. Ein Besuch in Verbindung mit einer Pilgerfahrt zum Ise-Schrein ermöglicht ein tieferes Verständnis der Bedeutung der Pilgerfahrt. In der Shikinen Sengū Exhibition Hall können Besucher Videopräsentationen über den gesamten Ablauf der Übertragungs-Zeremonie ansehen, und durch die Erkundung dieser miteinander verbundenen Einrichtungen erhalten Besucher ein vielfältiges Verständnis der Schreinkultur von Ise.
Höhepunkte
- Mitachi aus den alten heiligen Schätzen der Shikinen Sengu – heilige Schwerter des Jingū, die alle 20 Jahre erneuert werden. Die nach alter Tradition geschmiedeten Mitachi sind einzigartige Existenzen, die die tiefe Verbindung zwischen katana und Shinto zeigen
- Geweihte Schwerter von Kaisern und Kriegerfamilien – eine Sammlung von Schwertern, die von Kaisern, Kaiserfamilien und verschiedenen Kriegermachthabern geweiht wurden. Sie zeigen die Rolle, die Schwerter als Symbole religiöser und politischer Autorität spielten
- Gewänder und heilige Gegenstände der Shikinen Sengu – eine umfassende Ausstellung der höchsten traditionellen Handwerksgegenstände, die mit Ritualen des Ise Jingū verbunden sind: sokutai, karaginue, heilige Spiegel, Juwelen und Speere
- Kontinuität der japanischen Handwerkstechniken – Die Fertigungstechniken des Jingū, die über mehr als 1300 Jahre hinweg alle 20 Jahre erneuert werden. Ein lebender Beweis für die Weitergabe der japanischen Traditionshandwerke
- Organische Verbindung mit Ise-Pilgerfahrten – Der Besuch nach einer Pilgerfahrt zum Naiku ermöglicht ein deutlich tieferes Verständnis der Geschichte und religiösen Bedeutung des Ise Jingū. Günstiger Standort neben Oharaimachi und Okage-yokocho
* Öffnungszeiten und Ausstellungen können sich ändern. Bitte überprüfen Sie die offizielle Website vor Ihrem Besuch.