* Bild nur zu Illustrationszwecken.Sukekane
助包
Auch bekannt als: Tachi signiert von Sukekane; Ko-Bizen Sukekane; Schwert des Shinonome-Schreins
Beschreibung
Ein erhaltenes Werk der Ko-Bizen-Schule
Sukekane war ein Schmied der Ko-Bizen-Schule ("Altes Bizen"), tätig in der Provinz Bizen (heutiges östliches Okayama) vom späten Heian bis in die frühe Kamakura-Zeit. Dieses Tachi, signiert "Sukekane", ist eines seiner wenigen erhaltenen Werke und wurde am 4. April 1928 als Wichtiges Kulturgut (Kunsthandwerk) designiert.
Handwerkskunst
Die Klinge misst 72,8 cm in der Länge mit einer Krümmung von 2,5 cm. Sie ist in shinogi-zukuri-Konstruktion mit iori-Grat gefertigt und zeigt eine Form mit ausgeprägter Krümmung und solidem Aufbau. Der Stahl zeigt itame vermischt mit mokume-Körnung und gut entwickeltem ji-nie, während die Härtungslinie ein kleines midare-Muster in nie-deki mit choji utsuri (ein reflektiertes choji-Muster) aufweist. Der Schaft wurde von seiner ursprünglichen Länge verkürzt und trägt vier mekugi-Löcher; die zweizeichenhafte Signatur "Sukekane" ist darin eingraviert.
Herkunft
Der Tradition nach wurde die Klinge von Toyotomi Hideyoshi an Yamamoto Yoshizumi verliehen, einen Gefolgsmann der Matsuyama-Domäne. Sein Nachkomme Yamamoto Yoshihiro widmete sie 1881 (Meiji 14) dem Shinonome-Schrein in Matsuyama, und sie ist seitdem Eigentum des Schreins geblieben. Sie wird heute im Ehime Prefectural Museum of Art in Horinouchi, Matsuyama aufbewahrt und ausgestellt.
Bedeutung
Die Ko-Bizen-Schule gilt als einer der frühesten Zweige der Bizen-Tradition, die selbst als Quelle der japanischen Schwertschmiedekunst angesehen wird, doch fest signierte erhaltene Beispiele sind selten. Nur eine handvoll signierter Sukekane-Klingen sind bekannt, einschließlich dieses Wichtigen Kulturgutes, was es zu einem wertvollen Zeugnis für den Stil der Bizen-Schwertschmiedekunst an der Wende der Kamakura-Zeit macht.