* Bild nur zu Illustrationszwecken.Ikakeji Katabami Hyōmon Hyōgogusari Tachi
沃懸地酢漿平文兵庫鎖太刀
Auch bekannt als: Ikakeji Katabami Hyōmon Hyōgogusari Tachi; das Kasuga-Hyōgogusari-Tachi mit Sauerkleeblatt-Wappenmotiv
Beschreibung
Ein Hyōgogusari-Tachi der Kasuga Taisha
Das Ikakeji Katabami Hyōmon Hyōgogusari Tachi ist ein zeremonielles Tachi aus der Kamakura-Zeit, das in der Kasuga Taisha in Nara bewahrt wird. Es wurde am 28. Juni 1956 zum Nationalen Schatz bestimmt. Die Klinge ist unsigniert, und das Schwert war offenbar als Votivgabe und Zeremonialwerk handwerklicher Kunst konzipiert, nicht für den praktischen Gebrauch im Kampf.
Maße und Ausstattung
Das Schwert misst 104,8 cm in der Gesamtlänge, die Scheide 84,8 cm und der Griff 21,2 cm; ein einzelnes Exemplar ist erhalten. Der Griff ist mit weißem Rochenleder bezogen; seine Kanten sind mit vergoldeter Silberbindung abgeschlossen und mit zwei Paaren faßförmiger Nieten besetzt. Der vollständige Beschlag umfasst die Griffkappe, Kantenbindung, Kragenanbringungen, Menuki-Ornamente, große und kleine Seppa-Scheiben, Mundring und Fußring, allesamt mit feiner Metallhandwerkskunst gefertigt.
Scheidentesign
Die Scheide ist in kin-ikakeji ausgeführt – ein Lackuntergrund, der dicht mit Goldpulver bestäubt ist. Darüber ist ein Sauerkleeblatt-Wappenmotiv (katabami) dreimal in hyōmon dargestellt, eine Technik, bei der dünne Gold- und Silberbleche in Mustformen geschnitten und in die Lackoberfläche eingelegt werden. Die Aufhängungsschnur ist aus Leder mit Wachtelmuster gefertigt.
Ein gepaarter Begleitstück
Die Kasuga Taisha bewahrt auch ein zweites, ähnlich benanntes Schwert, das Ikakeji Katabami-mon Hyōgogusari Tachi, dessen Gestaltung diesem sehr ähnelt und das aus derselben Zeit stammen dürfte. Das Paar gilt als bedeutendes Material, das vermuten lässt, dass die beiden Schwerter gemeinsam gefertigt und gewidmet wurden, und beide werden in der Geschichte der Schmiedekunst und dekorativen Handwerkskunst gleichermaßen hoch geschätzt.
Legenden & Geschichten
Ein zweites, ähnlich gestaltetes Schwert desselben Namens wird ebenfalls in der Kasuga Taisha bewahrt, und Gelehrte haben vorgeschlagen, dass das Paar möglicherweise zusammen gefertigt und gewidmet wurde. Die Gestaltung eines Sauerkleeblatt-Wappens in hyōmon über einem Kin-Ikakeji-Grund zählt zu den verfeinertsten Beispielen des Hyōgogusari-Tachi aus der Kamakura-Zeit.