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* Bild nur zu Illustrationszwecken.Togishi sind spezialisierte Handwerker, die die Schönheit japanischer Schwerter enthüllen und die Klinge in ihren besten Zustand wiederherstellen. Wenn Schwertschmied*innen Schwerter durch das Schmieden von tamahagane erschaffen, dann sind togishi Handwerker*innen, die diese verborgene Schönheit nur mit Schleifsteinen und Wasser offenbaren. Das Hautmuster des jigane, die nie und nioi des hamon, die scharfe Gratkante des shinogi – all das wird erstmals durch die Fähigkeit des togishi sichtbar.
Die Arbeit eines togishi ist nicht bloßes „Polieren". Es ist eine hochgradig technische Praxis mit zwei Aspekten: „Formpolieren" (katasuji), das die Krümmung und Form der Klinge korrigiert, und „Oberflächenfinish" (shiagetogi), das die Mikrostruktur des Stahls sichtbar macht. Da unsachgemäßes Polieren den Wert eines Schwertes erheblich beschädigt, bestimmt die Fähigkeit des togishi direkt den Marktwert des Schwertes.
Es gibt kein gesetzliches Prüfungssystem für togishi-Zertifizierungen; stattdessen wird das traditionelle „Lehrlingssystem" unter einem Meisterhandwerker (shisho) bis heute beibehalten. Der typische Weg der Lehrlingsausbildung folgt diesen Phasen:
Eintritt und Lehrlingsjahre (1–3 Jahre): Lehrlinge treten in die Werkstatt des Meisters ein und beginnen mit der Reinigung der Werkstatt, der Wartung von Werkzeugen und der Verwaltung von Schleifsteinen. Während dieser Zeit ist ihnen oft nicht gestattet, tatsächlich zu schleifen; stattdessen verbringen sie ihre Zeit damit, die Arbeit erfahrener Handwerker*innen zu beobachten und die Natur der Schleifsteine zu verstehen.
Frühe Trainingsphase (3–7 Jahre): Lehrlinge lernen schrittweise, beginnend mit „grubem Polieren" (aratogi) der Klinge. Sie beginnen mit modernen Schwertern oder weniger wertvollen Klingen und schreiten schrittweise zu hochwertigeren Stücken vor. In diesem Stadium lernen sie durch Erfahrung die Arten von Schleifsteinen, wie man sie verwendet, und wie man Druck auf verschiedene Teile der Klinge ausübt.
Mittleres Stadium (7–15 Jahre): Handwerker*innen beherrschen das Oberflächenfinish (hontogi/shiagetogi). Dies ist der Zeitpunkt, an dem sie fortgeschrittene Techniken wie „Kantenbetonung" (hatori) zur Maximierung des hamon und „jigane-Polieren" (jitogi) zur Enthüllung des Hautmusters des jigane erlernen.
Unabhängigkeit und vollständiger Handwerksstatus (15+ Jahre): Mit Genehmigung des Meisters richten Handwerker*innen ihre eigene Werkstatt ein oder arbeiten direkt für Museen und Schwerthändler*innen.
Das Wesen der Fähigkeit eines togishi liegt in seinem Wissen über Schleifsteine und deren Verwendung. Schleifsteine werden grob in „natürliche Schleifsteine" (tennen doishi) und „synthetische Schleifsteine" (jinzo doishi) unterteilt, aber natürliche Schleifsteine gelten als unverzichtbar für das Finishen japanischer Schwerter.
Grobe Steine (arado) und mittlere Steine (nakado): Werden bei der Korrektur der Klingenform und dem Entfernen großer Kratzer verwendet. Diese relativ grob körnigen Steine werden verwendet, um den Schnittwinkel anzupassen und die Krümmung der Klinge zu korrigieren.
Uchigumori-Steine: Werden in dem wichtigen Prozess zur Verbesserung der Definition des hamon verwendet. Schleifsteine aus der Präfektur Kyoto gelten als die besten, und die Preise sind aufgrund sinkender Abbaumengen gestiegen.
Oberflächensteine (shiagetogi) und Nagura-Steine (nagarado): Die feinkörnigsten Schleifsteine, die zum abschließenden Finishen verwendet werden. Dieser Prozess, der die maximale Schönheit des jigane offenbarte, erfordert beträchtliches Geschick.
Zum Polieren in der Nähe der habaki und der Klingenspitze wird eine spezielle Technik namens „Fingerpolieren" (yubitogi) verwendet, bei der kleine Steinfragmente mit den Fingerspitzen manipuliert werden.
Die Society for Preservation of Japanese Art Swords (NBTHK) hat ein eigenes Prüfungs- und Zertifizierungssystem für togishi etabliert, das als objektive Bewertung der technischen Standards fungiert.
Preservation Sword Polishing: Eine Zertifizierungsstufe, die Poliertechniken anerkennt, die ausreichend sind, um eine NBTHK-Bewertung zu bestehen. Dies kann als Mindestqualifikation für unabhängigen togishi-Status angesehen werden.
Special Preservation and Important Sword Polishing: Die für das Polieren kulturell bedeutsamer Schwerter erforderliche Stufe. Nur eine begrenzte Anzahl von togishi im ganzen Land sind für diese Arbeit qualifiziert.
Special Important Sword Polishing: Die höchste Qualifikationsstufe für das Polieren von Nationalschätzen und wichtigen Kulturgütern. Derzeit haben nur etwa mehrere dutzend togishi im ganzen Land dieses Niveau erreicht.
Während die Bezeichnung „Immaterielles Kulturgut" der Agentur für Kulturangelegenheiten nicht an einzelne togishi vergeben wird, haben mehrere die Zertifizierung als „Designated Traditional Craft Holders" erhalten und arbeiten unter nationalem Schutz.
Schätzungsweise 300–500 togishi arbeiten im ganzen Land, wobei noch weniger allein vom Handwerk leben können. Während die Nachfrage nach dem Polieren von Kunstschwertern stabil bleibt, schrecken die lange Lehrlingsdauer und das geringe Anfangsgehalt junge Neulinge ab und erzeugen einen ernsthaften Mangel an Nachfolger*innen.
Während der Lehrlingszeit beträgt das Einkommen oft nur einige zehntausend Yen pro Monat, was über die 15–20 Jahre vor der Unabhängigkeit zu anhaltenden finanziellen Schwierigkeiten führt. Nach der Unabhängigkeit können einige togishi jedoch Hunderttausende bis über eine Million Yen für das Polieren eines einzigen wichtigen Schwertes verdienen, was zu erheblichen Einkommensunterschieden basierend auf dem Geschick führt.
Da ausländische Sammler*innen und japanische Schwertbegeisterte zunehmen, bleibt die Nachfrage nach hochkarätigem togishi stark. Während einige Stipendien- und Subventionsprogramme für die Entwicklung von Nachfolger*innen etabliert werden, haben sie den grundlegenden Mangel an Praktiker*innen noch nicht gelöst.
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