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* Bild nur zu Illustrationszwecken.Die Anziehungskraft japanischer Schwerter liegt im Glanz der Klinge und in der Schönheit des hamon. Es ist der togishi, ein spezialisierter Handwerker, der diese Schönheit hervorbringt. Wenn der tosho den Stahl schmiedet und die Form schafft, poliert der togishi die vom tosho gefertigte Klinge und offenbart deren wahre Natur der Welt. In der Welt der Handwerker lebt das Sprichwort „der tosho macht das Schwert, und der togishi vollendet es" fort.
Die Arbeit eines togishi ist nicht einfach nur das Polieren der Klinge, um sie zum Glänzen zu bringen. Sie erfordert die Fähigkeit, die jihada des ji-Stahls hervorzubringen, die utsuri auszudrücken und die Klinge mit Präzision zu verfeinern, ohne die nie und nioi des hamon zu beschädigen. Es ist eine äußerst heikle technische Profession, die die schrittweise Verwendung von Wetzsteinen (grob → mittel → Finishing → Polieren) und den geübten Blick erfordert, um den Zustand der Klinge zu beurteilen.
Diejenigen, die togishi werden möchten, wählen typischerweise zwischen einer Lehre unter einem Meister (erfahrener togishi) oder der Nutzung des togishi-Trainingsprogramms der Japan Art Sword Preservation Society (NBTHK).
Die Lehre unter einem Meister ist die traditionsreichste Form, doch in der modernen Zeit ist die Anzahl der Lehrlinge, die ein Meister aufnehmen kann, begrenzt, was ohne Verbindungen oder Empfehlungen schwierig ist. Die Ausbildungszeit wird allgemein mit „3 Jahren, um nur zu lernen, wie man Wetzsteine benutzt, 5–7 Jahren, bis man ein Schwert allein polieren kann, und über 10 Jahren, um wahre Fähigkeiten zu erwerben" beschrieben. In den frühen Phasen der Ausbildung sind die Löhne nahezu null, typischerweise auf Unterkunft und Verpflegung im Haus des Meisters oder ein tägliches Stipendium und kleine Zulagen beschränkt.
Das togishi-Trainingsprogramm der NBTHK hat einen relativ systematischen Lehrplan, und in der modernen Zeit wird die Eintrittsbarriere als niedriger angesehen als bei traditioneller Meisterlehre. Nach Erhalt einer Zertifizierung kann man sich jedoch nicht sofort unabhängig machen; zusätzliche Jahre Erfahrung sind erforderlich, um eine Erfolgsbilanz aufzubauen.
Nach der Unabhängigkeit ist das Einnahmemodell eines togishi grundlegend auf Akkordarbeit ausgerichtet – Provisionsrate pro Schwert × Anzahl der Schwerter. Die Kosten für das Polieren variieren stark je nach Zustand und Art des Schwertes. Bei modernen Schwertern (Werke zeitgenössischer tosho) mit oberflächlichem Rost und gut erhaltener Form liegt der typische Satz bei etwa 150.000–300.000 Yen. Bei antiken Schwertern oder stark beschädigten Klingen, die eine sogenannte „Hauptrestaurationspolierung" erfordern, sind Sätze über 500.000 Yen nicht ungewöhnlich.
Andererseits dauert das Polieren eines einzelnen Schwertes je nach Zustand von mehreren Tagen bis mehrere Wochen. Auch für erfahrene togishi liegt eine realistische Produktionsrate bei 2–4 Schwertern pro Monat, was sich auf ein Jahreseinkommen von etwa 3–5 Millionen Yen kurz nach der Unabhängigkeit, 6–8 Millionen Yen für erfahrene togishi mit stabilen Kunden und über 10 Millionen Yen für renommierte togishi übersetzt. Dies sind jedoch nur grobe Richtlinien mit erheblichen individuellen Unterschieden, und die Einnahmen schwanken stark je nach Qualität und Umfang der Kunden sowie regionalen Faktoren.
Die Arbeitslast eines togishi ist das ganze Jahr über nicht konstant. In der Schwerterwelt finden Veranstaltungen wie „Schwertmessen", „Sonderausstellungen" und „Ausstellungen neuer Meisterschwerter" mehrmals im Jahr statt, und Sammler und Enthusiasten neigen dazu, ihre Polieranfragen zu diesen Zeitpunkten zu verstärken. Die Zeit vor der jährlichen Meister-Schwert-Ausstellung der NBTHK (jeweils im Herbst stattfindend) und Schwertmessen im ganzen Land werden zu einer Hochsaison mit konzentrierten Anfragen für togishi-Dienstleistungen.
Umgekehrt verursachen während des Sommers (besonders von Frühsommer bis Hochsommerhitze) die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen durch Feuchtigkeit und die Schwierigkeit, den Zustand der Wetzsteine und Klingen zu bewahren, dass einige togishi ihre Bestellungen begrenzen. Darüber hinaus treten Polieranfragen aufgrund von Erbschaft und Nachlassabwicklung unregelmäßig das ganze Jahr über auf und funktionieren als stabile Arbeitsquelle für viele togishi.
Die Anzahl der togishi nimmt, wie bei Schmiedemeistern, einen rückläufigen Trend an. Die hohe Barriere zum Erwerben von Fähigkeiten, niedriges Einkommen während der Ausbildung und Geschäftsinstabilität nach der Unabhängigkeit sind die Hauptfaktoren, die verhindern, dass jüngere Menschen in den Beruf eintreten. Die Anzahl der NBTHK-zertifizierten togishi schwankt leicht von Jahr zu Jahr, und ein Krisenempfinden, dass „die Ausbildung nicht Schritt hält", durchdringt die Industrie.
Darüber hinaus führt die Alterung von Schwertbesitzern und die Zunahme von „Sammlungsreorganisation und Verkäufen" dazu, dass die Polierungsnachfrage kurzfristig steigt, die langfristige Auswirkung jedoch ein Teufelskreis ist, in dem sich keine neue Kundenbasis (junge Sammler) entwickelt.
Die Fortsetzung des togishi-Berufes erfordert nicht nur die Übertragung von Fähigkeiten, sondern auch gesellschaftliche Anstrengungen zur Förderung der japanischen Schwertkultur insgesamt. Zusammenarbeit mit Museen und Kunstgalerien, Bereicherung von Schwert-Erfahrungsprogrammen und die Entwicklung junger Betrachter und Sammler bilden die Grundlage, die die Zukunft des togishi-Berufes stützt. Denn das Bild eines Handwerkers, der vor einem Wetzstein sitzt, an die nächste Generation weitergegeben, ist es, das Blut der japanischen Schwertkultur zu schützen.
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