* Bild nur zu Illustrationszwecken.Aufstieg der uchigatana und wechselnde Schwert-Tragegewohnheiten
打刀への移行と携帯様式の変容
Zwischen der mittleren Muromachi- und der Sengoku-Periode verschob sich die dominante Schwertform von der tachi (Schneide unten, von der Gürtel aufgehängt) zur uchigatana (Schneide oben, durch den Gürtel gestoßen), wodurch Klingengeometrie, Länge und Kampftechnik grundlegend transformiert wurden.
Beschreibung
Die Verschiebung von tachi (Schneide unten, aufgehängt) zur uchigatana (Schneide oben, durch Gürtel gestoßen) war einer der folgenreichsten Übergänge in der japanischen Schwertgeschichte, die sich von der mittleren Muromachi bis zur Sengoku-Periode vollzog. Die Veränderung spiegelte einen Wechsel in der Kriegführung von berittener Bogenschießerei zu massen-Infanterie-Kampf. uchigatana waren kürzer mit flacherer Krümmung und umgestalteten Zungen zum schnelleren Ziehen. Die Praxis, ein langes Schwert (uchigatana) und ein kurzes Schwert (wakizashi) als passendes Paar zu tragen, ging der Edo-Periode-Kodifizierung des daisho als formales Samurai-Symbol voraus. Mino-Provinz-Schmiede wie Kanemoto und Kanesada bestachen darin, praktische uchigatana für Kriegszeitbedarf herzustellen.
Merkmale dieser Epoche
- Schneide-oben (ha-ura nach außen) Tragen ersetzt Schneide-unten tachi-Aufhängung
- Verschiebung zu chu-zori oder saki-zori Krümmung und mittlerem kissaki
- Kürzere Klingenlänge (ca. 60–85 cm) mit kürzerer, gerader Zunge
- Kopplung mit wakizashi als daisho-Vorgänger
- Umwandlung großer odachi in uchigatana durch suriage (Verkürzung der Zunge/Klinge)