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* Bild nur zu Illustrationszwecken.Bishu Osafune Morimitsu (備州長船盛光) war ein Klingenschmied, der in der frühen Muromachi-Zeit während der Ōei-Ära (circa 1394–1427) in Osafune, der Provinz Bizen (heute Osafune-chō, Stadt Setouchi, Präfektur Okayama), tätig war und als Meisterkraftwerker anerkannt ist, der an der Spitze des Ōei Bizen steht.
Morimitsu, der zusammen mit seinem Zeitgenossen Yasumitsu als eine der „Zwillingsgifel des Ōei Bizen" bekannt ist, erhob die Bizen-Tradition der Kamakura- und Nanboku-chō-Perioden — vertreten durch die Schulen Ichimonji, Fukuoka Ichimonji, Osafune Nagamitsu und Kanemitsu — in die neue Ästhetik des Muromachi-Zeitalters. Seine Werke werden heute als nationale Schätze und Kulturgüter von höchstem Rang anerkannt und dienen als grundlegende Forschungsgegenstände bei der Authentifizierung der Bizen-Tradition.
Dieser Artikel konzentriert sich auf Authentifizierungspunkte zur Unterscheidung echter Werke von Bishu Osafune Morimitsu und erläutert repräsentative Stücke, Methoden zur Unterscheidung von Yasumitsu und einen Katalog erhaltener Werke.
Der jigane des Bishu Osafune Morimitsu verkörpert die orthodoxe Bizen-Tradition mit „fein gepacktem kleinem koitame" als Grundlage. Die folgenden Charakteristiken dienen als primäre Authentifizierungspunkte.
Textur der Itame Hada:
Vorhandensein oder Abwesenheit von Utsuri: Ein Merkmal der Bizen-Tradition ist „utsuri" — wolkenähnliche oder dunstähnliche Muster, die in der jigane erscheinen. In authentischen Werken von Morimitsu erscheint häufig „stabförmiger utsuri (bō-utsuri)" oder „schwach ungeordneter utsuri (midaré-utsuri)". Wenn utsuri völlig abwesend ist, sollte dies als ein Faktor angesehen werden, der auf mögliche Fälschung hindeutet (jedoch kann das Vorhandensein oder die Abwesenheit von utsuri allein die Authentizität nicht bestimmen).
Der hamon des Morimitsu besteht hauptsächlich aus „chōji-midare" (Nelkenpalmenmuster), das die Ästhetik des Ōei Bizen verkörpert.
Charakteristiken des Chōji-Midare:
Charakteristiken des Hamon häufig in Fälschungen gesehen:
Die mei ist eines der kritischsten Elemente bei der Authentifizierung. Morimitszus Signaturen haben die folgenden Charakteristiken.
Schrift der Mei: Die Signaturen „Bishu Osafune Morimitsu" oder „Osafune Morimitsu" sind am häufigsten. Die Schrift ist sowohl kraftvoll als auch fließend, mit Individualität in den horizontalen Strichen des Zeichens „Mori" und der Vollendung von „Mitsu". Die feinen Details der Schrift sind wesentlich, um sie durch den Vergleich mehrerer authentischer Stücke zu lernen, und die direkte Beobachtung von Originalen verbessert die Authentifizierungsgenauigkeit mehr als Fotomaterialien.
Nenkimei (datierte Signaturen): Viele Werke weisen Daten aus der Ōei-Ära (1394–1427) auf, und die Überprüfung der Datumskonsistenz ist wichtig. Werke, die mit „Ōei ○ year" beschriftet sind, dienen als Standardreferenzmaterialien für die Datierung.
Position und Schnitzerei der Mei: Die Position der mei auf der Vorderseite (omote) und Rückseite (ura) des nakago sowie der Winkel und die Tiefe der Meißelmarken dienen ebenfalls als Referenzpunkte.
Yasumitsu (やすみつ), Morimitszus Zeitgenosse, wird ständig als einer der „Zwillingsgifel des Ōei Bizen" verglichen. Hier sind die Hauptpunkte zur Unterscheidung zwischen ihnen.
Charakteristiken des Morimitsu:
Charakteristiken des Yasumitsu:
Die Unterscheidung zwischen den beiden erfordert professionelle Authentifizierungskompetenz und ist ein häufig auftretendes wichtiges Thema bei Bewertungen durch Schwertschutzgesellschaften.
Zahlreiche erhaltene Werke des Bishu Osafune Morimitsu werden sowohl im Inland als auch im Ausland übertragen, aber diejenigen, die offizielle Kulturdenkmalkennzeichnung als sichere authentische Werke erhalten, dienen als Standard für Zuverlässigkeit.
Authentische Werke des Bishu Osafune Morimitsu erhalten die höchste Bewertung als Gipfel des Ōei Bizen, mit hochwertigen Transaktionen, die gemeldet werden, wenn sie auf dem japanischen Schwertmarkt angeboten werden. Da erhebliche Mengen von falsch signierten und unsignierten Stücken zirkulieren, ist die Authentifizierungszertifizierung durch die Japan Art Sword Preservation Society (NBTHK) beim Kauf oder Handel unerlässlich.
Das Studium von Morimitsu bedeutet, die Bizen-Tradition — den Hauptstrom der japanischen Schwerter — tiefgreifend zu verstehen, und ist zum Gegenstand geworden, den Enthusiasten weltweit als Zugang zum Gipfel der japanischen Schwertappreciation unternehmen.
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